Fischalternative
Wenn Kleine Maränen nicht erhältlich sind, eignen sich Felchen oder Renken als nahe Alternative. Forelle funktioniert ebenfalls, schmeckt aber kräftiger und etwas weniger fein.
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Passwort vergessen?Gebratener Süßwasserfisch
Kleine Maränen werden mit Zitrone, Salz und weißem Pfeffer gewürzt, in Mehl und Semmelbröseln gewendet und in Butter goldbraun gebraten. Dazu gibt es eine cremige Schmand-Weinsauce, geröstete Mandelblättchen und buttrige Petersilienkartoffeln.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gebratene Maränen mit Mandelbutter verbinden zarten Fisch mit einer milden, cremigen Sauce und nussiger Butter. Die Kartoffelbeilage macht die Kombination zu einer vollständigen, alltagstauglichen Tellermahlzeit.
Die Maränen schmecken zart und buttrig, außen goldbraun und leicht knusprig. Die Schmand-Weinsauce ist cremig und mild säuerlich, während die Mandelblättchen nussig duften und knusprig brechen. Die Petersilienkartoffeln wirken weich, schlicht und kräuterfrisch.
Schritt für Schritt
Kartoffeln schälen, vierteln und in einem Topf mit ausreichend Wasser und 1 TL Salz etwa 18 bis 20 Minuten weich kochen. Währenddessen können die Maränen vorbereitet werden. Die Kartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht mit einem Messer oder einer Gabel einstechen.
Wichtig: Beim Abgießen auf den heißen Wasserdampf achten.
Maränen innen und außen vorsichtig abspülen und gründlich trocken tupfen. Mit dem Saft der Zitrone beträufeln, mit Salz und weißem Pfeffer würzen und 10 Minuten ziehen lassen.
Wichtig: Rohe Fischoberflächen und benutzte Arbeitsgeräte nach der Vorbereitung gründlich reinigen.
Mehl und Semmelbrösel auf einem Teller mischen. Die gewürzten Maränen darin wenden und überschüssige Panade leicht abklopfen.
70 g Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Maränen darin je nach Größe 4 bis 5 Minuten pro Seite goldbraun braten. Herausnehmen und abgedeckt warm halten.
Daran erkennst du es: Die Panade ist goldbraun und der Fisch lässt sich leicht von der Gräte lösen.
Wichtig: Fisch vollständig durchgaren und nicht mit rohen Fischsäften in Kontakt kommen lassen.
Den Bratensatz mit dem Weißwein lösen und 2 bis 3 Minuten einkochen lassen. Schmand einrühren und die Sauce bei niedriger Hitze kurz cremig ziehen lassen, ohne sie stark sprudelnd kochen zu lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist cremig verbunden und glänzt leicht, ohne stark zu kochen.
Die gekochten Kartoffeln mit 20 g Butter und der Hälfte der fein gehackten Petersilie vermengen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind gleichmäßig mit Butter überzogen und mit Petersilie vermengt.
Die restlichen 10 g Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen. Mandelblättchen darin goldgelb rösten. Die Maränen mit Schmand-Weinsauce, Mandelbutter und der übrigen Petersilie zusammen mit den Petersilienkartoffeln servieren.
Daran erkennst du es: Die Mandelblättchen sind goldgelb und duften nussig, aber noch nicht dunkelbraun.
Wichtig: Die Mandelbutter direkt aus der Pfanne vorsichtig über oder neben den Fisch geben.
Gut zu wissen
Wenn Kleine Maränen nicht erhältlich sind, eignen sich Felchen oder Renken als nahe Alternative. Forelle funktioniert ebenfalls, schmeckt aber kräftiger und etwas weniger fein.
Die Mandelblättchen erst in die geschmolzene Butter geben und unter Beobachtung goldgelb rösten, damit sie nicht bitter werden.
Die Hälfte der gehackten Petersilie wird unter die Kartoffeln gemischt, die andere Hälfte kommt beim Servieren über Fisch und Beilage.
Das Ergebnis bleibt mild und fein; die Fischart verändert den Eigengeschmack leicht.
Felchen oder Renken wie die Maränen vorbereiten, panieren und braten. Je nach Größe die Bratzeit anpassen.
Die Forelle schmeckt kräftiger und etwas weniger fein als die Kleine Maräne.
Forellen mit Zitrone, Salz und Pfeffer würzen, panieren und vollständig durchgaren. Wegen abweichender Größe die Bratzeit prüfen.
Maränen gründlich trocken tupfen und überschüssige Panade leicht abklopfen.
Lose Panadenreste aus der Pfanne nehmen und den Fisch vorsichtig weiterbraten.
Schmand bei niedriger Hitze einrühren und die Sauce nicht stark sprudelnd kochen lassen.
Die Pfanne sofort von der Hitze nehmen und die Sauce vorsichtig glatt rühren.
Die Mandelblättchen während des Röstens beobachten und bei goldgelber Farbe sofort servieren.
Zu dunkel geröstete Mandelblättchen ersetzen, da sich die Bitterkeit nicht zuverlässig ausgleichen lässt.
Die Maränen werden durch Forellen ersetzt. Die Kombination bleibt mild-cremig, erhält aber ein kräftigeres Fischaroma.
Kartoffeln können vorgekocht und die Maränen bis zum Panieren vorbereitet werden. Den Fisch erst kurz vor dem Servieren braten; Sauce und Mandelbutter möglichst frisch zubereiten.
Fisch, Sauce und Kartoffeln getrennt abkühlen lassen und anschließend abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
Reste nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Panierter Fisch, Schmand-Weinsauce und Kartoffeln können nach dem Einfrieren deutlich an Knusprigkeit und Konsistenz verlieren.
Häufig gefragt
Vorgesehen sind vier küchenfertige Maränen mit jeweils etwa 250 bis 350 g. Bei größeren oder kleineren Fischen die Bratzeit entsprechend anpassen.
Felchen oder Renken sind nahe Alternativen. Forelle funktioniert ebenfalls, schmeckt aber kräftiger und etwas weniger fein.
Starkes Kochen kann den Schmand ausflocken lassen. Die Sauce deshalb nach dem Einrühren nur bei niedriger Hitze cremig ziehen lassen.
Die Mandelblättchen bei moderater Hitze rösten und aufmerksam beobachten. Sobald sie goldgelb duften, die Pfanne vom Herd nehmen oder direkt servieren.
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