Vorgegarte Flusskrebse
Vorgegarte Flusskrebse erleichtern die Zubereitung. Schalen und übriges Fleisch werden trotzdem für die Brühe genutzt; etwa 300 g Krebsfleisch bleiben als Einlage zurück.
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Passwort vergessen?Bayerische Suppenküche
Cremige bayerische Krebssuppe aus gegarten Flusskrebsen, Krebsbrühe, Milch und Sahne, serviert mit kleinen Weißbrotklößchen.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese bayerisch inspirierte Krebssuppe verbindet eine aromatische Brühe aus Krebsschalen mit einer mild gebundenen Milch-Sahne-Suppe. Vorgegarte Flusskrebse erleichtern die Zubereitung zu Hause; feine Weißbrotklößchen und Petersilie ergänzen die Suppe als sättigende Einlage.
Die Suppe ist cremig und mild würzig, mit einem deutlichen, leicht nussigen Krebsaroma. Die Krebsstücke bleiben zart, während die Weißbrotklößchen weich und locker in der heißen Suppe liegen.
Schritt für Schritt
Weißbrotbrösel, Ei, Milch, weiche Butter, Petersilie und das dafür vorgesehene Salz zu einer formbaren Masse verkneten. Die Masse 10 Minuten quellen lassen, anschließend etwa 16 kleine Klößchen formen. Während die Masse quillt, können die Flusskrebse und das Gemüse vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Die Masse ist formbar und lässt sich zu kleinen Klößchen rollen.
Einen Topf mit Wasser und dem Salz für das Kochwasser aufkochen. Die Klößchen hineingeben, die Hitze reduzieren und sie 8 bis 10 Minuten knapp unter dem Siedepunkt gar ziehen lassen. Mit einer Schaumkelle herausheben und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Klößchen sind durchgegart und behalten ihre Form.
Die Flusskrebse aus der Schale lösen. Etwa 300 g Krebsfleisch für die Einlage zurücklegen. Schalen und übriges Fleisch grob zerteilen.
30 g Butter in einem großen Topf erhitzen. Krebsschalen, Zwiebel und Möhre darin 4 bis 5 Minuten anrösten. Das Wasser angießen, alles 20 Minuten leise köcheln lassen und die Brühe durch ein feines Sieb gießen. Etwa 500 ml Krebsbrühe abmessen.
Daran erkennst du es: Die Brühe duftet kräftig nach Krebs und ist durch das Sieb von festen Bestandteilen befreit.
Die restliche Butter in einem Topf schmelzen. Das Mehl einrühren und 1 Minute hell anschwitzen. Milch und etwa 500 ml Krebsbrühe nach und nach unter ständigem Rühren zugießen. Die Suppe 8 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie leicht bindet.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist leicht gebunden und glatt gerührt.
Sahne und Eigelb in einer Schüssel verrühren. Einige Kellen der heißen Suppe langsam unterrühren, dann die Mischung zurück in den Topf geben. Die Suppe jetzt nicht mehr kochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist cremig und das Eigelb vollständig eingearbeitet.
Wichtig: Nach dem Einrühren des Eigelbs die Suppe nicht mehr sprudelnd kochen lassen.
Zitronensaft, Salz, weißen Pfeffer und Muskat einrühren. Das zurückgelegte Krebsfleisch in mundgerechte Stücke schneiden, in die Suppe geben und 3 bis 4 Minuten sanft erwärmen.
Daran erkennst du es: Das Krebsfleisch ist heiß, aber noch zart, und die Suppe schmeckt ausgewogen würzig.
Die Krebssuppe auf vier tiefe Teller verteilen, die Weißbrotklößchen einlegen und mit Petersilie bestreuen. Sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Suppe wird heiß serviert, die Klößchen liegen locker in der Suppe.
Gut zu wissen
Vorgegarte Flusskrebse erleichtern die Zubereitung. Schalen und übriges Fleisch werden trotzdem für die Brühe genutzt; etwa 300 g Krebsfleisch bleiben als Einlage zurück.
Die Salzmenge für die Suppe, die Klößchenmasse und das Kochwasser bleibt getrennt, damit jede Verwendung dosiert werden kann.
Feine Weißbrotbrösel ergeben eine gleichmäßige, formbare Klößchenmasse und eine zarte Textur.
Die Suppe schmeckt etwas weniger nussig und wird weniger rötlich, weil die Schalen für die Brühe fehlen.
Wenn nur ausgelöstes Krebsfleisch erhältlich ist, dieses für die Einlage verwenden und die Krebsbrühe durch ungesalzene Fischbrühe ersetzen. Das Krebsfleisch erst im letzten Schritt sanft erwärmen.
Heiße Suppe langsam unter die Eigelb-Sahne-Mischung rühren und die Suppe anschließend nicht mehr kochen lassen.
Die Suppe sofort vom Herd nehmen und durch ein feines Sieb passieren; die Textur wird dadurch meist glatter, aber nicht vollständig wiederhergestellt.
Die Masse 10 Minuten quellen lassen und die Klößchen anschließend nur knapp unter dem Siedepunkt gar ziehen lassen.
Die restliche Masse mit etwas zusätzlichen Weißbrotbröseln stabilisieren und erneut kleine Klößchen formen.
Milch und Krebsbrühe nach und nach unter ständigem Rühren zugießen und die angegebene Zeit sanft köcheln lassen.
Die Suppe noch kurz sanft weiterköcheln lassen, bevor Sahne und Eigelb eingearbeitet werden.
Die Schalen in Butter aromatisch anrösten und für die Brühe auskochen.
Mit etwas zusätzlicher ungesalzener Fischbrühe verlängern und die Suppe anschließend vorsichtig neu abschmecken.
Die Suppe wird ohne Klößcheneinlage serviert und eignet sich als leichtere Vorspeise.
Die Krebsbrühe und die Suppe bis einschließlich Schritt 5 können am Vortag vorbereitet und gekühlt werden. Eigelb-Sahne-Mischung, Krebsfleisch und Klößchen erst beim Aufwärmen beziehungsweise kurz vor dem Servieren einarbeiten.
Suppe und Klößchen getrennt möglichst rasch abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Die Klößchen vor dem Lagern aus der Suppe nehmen, damit sie nicht aufweichen.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die gebundene Suppe mit Eigelb und Sahne sowie die Weißbrotklößchen können beim Einfrieren und Auftauen an Textur verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Verwende zusätzlich ungesalzene Fischbrühe für die Schalenbrühe. Die Suppe schmeckt dann etwas weniger nussig und wird weniger rötlich.
Starke Hitze kann das Eigelb ausflocken lassen. Deshalb die heiße Suppe langsam unter die Eigelb-Sahne-Mischung rühren und die Suppe anschließend nur noch sanft erwärmen.
Die Masse 10 Minuten quellen lassen und die Klößchen anschließend in nur knapp unter dem Siedepunkt heißem Wasser gar ziehen lassen.
Aus unserer Küche
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