Brote Weizen Backen Vegetarisch (Ei und Milch möglich) Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich) Zwischenmahlzeit

Bayerische Laugenbrezen

Bayerisches Laugengebäck

Klassische bayerische Laugenbrezen aus Hefeteig mit Natronbad und grobem Hagelsalz. Die neun geformten Brezen werden kurz gekühlt, getaucht und heiß gebacken.

Zum Rezept
Bayerische Laugenbrezen
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 30 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 75 Minuten
Menge 9 Brezen
Gerichtsform und Gerichtsart Brote
Prägende Zutatenfamilie Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
Verzehrkontext Zwischenmahlzeit

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Der feste Hefeteig lässt sich zu langen Strängen ausrollen und behält beim Schlingen seine Form.
  • Das kurze Kühlen macht die geformten Brezen stabiler, bevor sie ins Natronbad getaucht werden.
  • Das heiße Natronbad sorgt für die typische glänzende, kräftig gebräunte Oberfläche.
  • Die Kombination aus weicher Krume und grobem Hagelsalz macht die Brezen besonders aromatisch.

Außen kräftig gebräunt, innen weich und mit grobem Salz bestreut: Frische Laugenbrezen gehören in Bayern zur Brotzeit, zum Frühschoppen und auf den Biergartentisch. Mit einem einfachen Natronbad gelingen sie auch zuhause – am besten noch lauwarm serviert.

Die fertigen Brezen sind außen tief goldbraun und glänzend, innen weich und elastisch. Das grobe Salz setzt salzige Akzente und kontrastiert mit der milden, leicht hefigen Krume.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Teig kneten

    Weizenmehl, lauwarmes Wasser, frische Hefe und braunen Zucker in eine große Rührschüssel geben und etwa 2 Minuten verkneten. Das Salz hinzufügen und den Teig weitere 6 Minuten kneten, bis er fest und glatt ist.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist fest und glatt.

  2. Teig ruhen lassen und teilen

    Den Teig zugedeckt 15 bis 20 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Anschließend in 9 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig hat sich entspannt und lässt sich gut teilen.

    • Die Teiglinge möglichst gleich groß abteilen, damit sie gleichzeitig fertig werden.
  3. Brezen schlingen

    Jede Kugel zu einem etwa 50 cm langen Strang rollen. Die Mitte soll deutlich dicker bleiben, während sich die Enden verjüngen. Den Strang zur Breze schlingen und die Enden auf dem dicken Mittelstück festdrücken.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Enden haften am dickeren Mittelstück und die Brezen behalten ihre Form.

    • Die Mitte etwas dicker lassen als die Enden; so entsteht die typische Brezenform.
  4. Geformte Brezen kühlen

    Die geformten Brezen etwa 10 Minuten in den Kühlschrank stellen. So werden sie etwas fester und behalten beim Tauchen besser ihre Form.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche fühlt sich leicht fester an.

  5. Ofen vorheizen und Natronbad ansetzen

    Den Backofen auf 235 °C Umluft vorheizen. Für das Natronbad 1 l Wasser aufkochen, den Topf vom Herd nehmen und das lebensmitteltaugliche Natron vorsichtig einrühren.

    15 Minuten 235 °C
    • Das Natron erst nach dem Aufkochen und Abnehmen vom Herd einrühren.

    Wichtig: Ausschließlich lebensmitteltaugliches Natron verwenden. Ätznatron oder Natronlauge gehören nicht in dieses Rezept.

  6. Brezen tauchen und salzen

    Jede Breze mit einer Schaumkelle kurz in das heiße Natronbad tauchen und etwa 20 Sekunden darin lassen. Anschließend auf das mit Backpapier belegte Backblech legen und mit Hagelsalz bestreuen.

    Daran erkennst du es: Die Brezen sind vollständig benetzt und liegen stabil auf dem Blech.

    • Die Brezen vorsichtig aus dem Bad heben, damit die geformten Enden nicht verrutschen.

    Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit dem heißen Natronbad.

  7. Brezen backen

    Die Brezen 12 bis 18 Minuten backen, bis sie tief goldbraun und glänzend sind. Vor dem Servieren kurz abkühlen lassen. Während der Backzeit kann die Servierbegleitung vorbereitet werden.

    15 Minuten 235 °C

    Daran erkennst du es: Die Brezen sind tief goldbraun und glänzend.

    • Die Backzeit gegen Ende aufmerksam beobachten, da die Brezen schnell stärker bräunen können.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Nur lebensmitteltaugliches Natron verwenden: Für das Natronbad ausschließlich lebensmitteltaugliches Natron verwenden. Ätznatron oder Natronlauge sind für diese Haushaltsversion nicht geeignet.
  • Kühlen stabilisiert die Form: Die kurze Kühlzeit vor dem Natronbad macht die geformten Brezen etwas fester und hilft ihnen, beim Tauchen ihre Form zu behalten.
  • Bräunung beobachten: Die Brezen sollen tief goldbraun und glänzend sein. Gegen Ende der Backzeit die Farbe prüfen, da die letzten Minuten entscheidend sind.

Zutatenwissen

Lebensmitteltaugliches Natron

Für das Natronbad nur ausdrücklich lebensmitteltaugliches Natron verwenden. Andere Natronprodukte wie Ätznatron oder Natronlauge sind nicht geeignet.

Hagelsalz ersetzen

Grobes Meersalz ist eine passende Alternative zu Hagelsalz. Es wirkt etwas unregelmäßiger und kann je nach Sorte kräftiger schmecken.

Sinnvolle Alternativen

grobes Meersalz

Die Oberfläche wirkt etwas unregelmäßiger; der Geschmack kann je nach Sorte kräftiger ausfallen.

Das grobe Meersalz wie Hagelsalz nach dem Natronbad auf die geformten Brezen streuen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Brezen verziehen sich beim Tauchen.

Die geformten Brezen etwa 10 Minuten kühlen und beim Herausheben vorsichtig mit der Schaumkelle arbeiten.

Verformte Teiglinge können vorsichtig nachgeformt und erneut kurz gekühlt werden, sofern sie noch nicht im Natronbad waren.

Die Brezen werden zu dunkel oder bitter.

Ab 12 Minuten regelmäßig prüfen und die Brezen herausnehmen, sobald sie tief goldbraun und glänzend sind.

Bei leichter Überbräunung die dunklen Stellen nach dem Abkühlen vorsichtig abreiben; stark verbrannte Brezen sind nicht sinnvoll zu retten.

Ein ungeeignetes Natronprodukt wird für das Bad verwendet.

Nur lebensmitteltaugliches Natron verwenden und Ätznatron oder Natronlauge vollständig ausschließen.

Servieren und kombinieren

  • Zur Brotzeit mit Butter: Die lauwarmen Brezen klassisch mit Butter zur Brotzeit servieren.
  • Zum Frühschoppen: Frische Brezen passen als herzhafter Begleiter zum Frühschoppen.
  • Für den Biergartentisch: Die Brezen kurz abkühlen lassen und noch lauwarm auf dem Biergartentisch servieren.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Keine belastbare Einfrier- und Auftauanleitung ist in der Rezeptgrundlage angegeben.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Das Rezept enthält Weizenmehl Type 550.

Lebensmittelsicherheit

  • Natronqualität: Für das Natronbad ausschließlich lebensmitteltaugliches Natron verwenden. Ätznatron oder Natronlauge gehören nicht in dieses Rezept.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Welches Mehl eignet sich für die Brezen?

Im Rezept wird Weizenmehl Type 550 verwendet. Es bildet die Grundlage für den festen, gut formbaren Hefeteig.

Warum werden die geformten Brezen vor dem Natronbad gekühlt?

Die etwa zehnminütige Kühlzeit macht die Teiglinge etwas fester. Dadurch behalten sie beim Tauchen besser ihre Form.

Kann man Hagelsalz ersetzen?

Ja. Grobes Meersalz ist eine passende Alternative, wirkt aber etwas unregelmäßiger und kann je nach Sorte kräftiger schmecken.

Welches Natron darf verwendet werden?

Für das Natronbad ausschließlich lebensmitteltaugliches Natron verwenden. Ätznatron oder Natronlauge sind nicht geeignet.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

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