Senfstärke anpassen
Mittelscharfer Senf ergibt eine ausgewogene Sauce. Für eine mildere Variante einen Teil durch milden Senf ersetzen; für mehr Schärfe etwas schärferen Senf verwenden.
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Eine cremige, fein würzige Senfsauce mit milder Säure und samtiger Konsistenz – alltagstauglich zu Kartoffeln, Gemüse, Fisch oder hellem Fleisch.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese cremige Senfsauce verbindet die herzhafte Würze von Senf mit einer milden, runden Rahmbasis. Sie ist schnell zubereitet, passt zu einfachen Familiengerichten und lässt sich direkt vor dem Servieren abschmecken.
Sämig und glatt, mit mild-würziger Senfnote, cremigem Mundgefühl und einem kurzen frischen Säureakzent.
Schritt für Schritt
Butter in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Das Mehl einstreuen und mit dem Schneebesen zu einer glatten hellen Mehlschwitze verrühren. Nicht bräunen lassen.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist glatt und hell, ohne braune Stellen.
Gemüsebrühe und Sahne nach und nach unter ständigem Rühren zugießen. Die Sauce auf mittlere Hitze bringen und unter Rühren sanft köcheln lassen, bis sie sämig wird.
Daran erkennst du es: Die Sauce überzieht die Rückseite eines Löffels und wirkt glatt.
Wichtig: Heiße Flüssigkeit vorsichtig zugießen und Spritzer vermeiden.
Den Topf von der Hitze nehmen. Senf, Zitronensaft, Salz und Pfeffer einrühren. Die Sauce kurz ruhen lassen und anschließend nochmals abschmecken. Bei Bedarf mit etwas Gemüsebrühe verdünnen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist cremig, gleichmäßig gewürzt und hat eine ausgewogene Senfnote.
Gut zu wissen
Mittelscharfer Senf ergibt eine ausgewogene Sauce. Für eine mildere Variante einen Teil durch milden Senf ersetzen; für mehr Schärfe etwas schärferen Senf verwenden.
Sahne macht die Sauce runder und cremiger. Die fertige Sauce kann mit etwas Gemüsebrühe verdünnt werden, wenn sie zu dick ist.
Mit Kochsahne wird die Sauce meist etwas leichter; pflanzliche Kochcreme kann den Geschmack und die Bindung leicht verändern.
Die Ersatzcreme in derselben Menge verwenden und die Sauce am Ende auf die gewünschte Konsistenz einstellen.
Die Sauce kann geringfügig anders binden.
Die glutenfreie Mehlmischung wie das Weizenmehl in der Mehlschwitze verwenden und die Flüssigkeit langsam einarbeiten.
Brühe und Sahne portionsweise unter ständigem Rühren einarbeiten.
Die Sauce durch ein feines Sieb streichen oder kurz mit einem Stabmixer glätten.
Senf nach und nach einrühren und erst am Ende abschmecken.
Etwas Sahne oder Gemüsebrühe einrühren und die Sauce nochmals vorsichtig erwärmen.
Die Sauce nur sanft köcheln lassen und währenddessen beobachten.
Schrittweise etwas Gemüsebrühe einrühren.
Eine frische Variante mit fein gehackten Kräutern, die kurz vor dem Servieren untergerührt werden.
Eine besonders milde Version für Kinder oder empfindliche Esser.
Die Sauce kann bis zu 24 Stunden im Voraus zubereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Servieren langsam erwärmen und bei Bedarf mit etwas Brühe oder Sahne verdünnen.
Die abgekühlte Sauce abgedeckt im Kühlschrank lagern. Vor dem Kühlen nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.
Nicht mehrfach vollständig abkühlen und wieder erwärmen.
Durch Sahne und Mehlschwitze kann sich die Sauce nach dem Einfrieren trennen oder körnig werden.
Häufig gefragt
Schrittweise etwas Gemüsebrühe oder Sahne einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Ja. Milder Senf macht die Sauce sanfter, schärferer Senf kräftiger. Die Menge am besten nach und nach anpassen.
Die Sauce durch ein feines Sieb streichen oder kurz mit einem Stabmixer glätten.
Abgedeckt und gut gekühlt hält sie sich bis zu zwei Tage.
Aus unserer Küche
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