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Ein Mix aus süßen und säuerlichen Beeren gibt der Grütze mehr Tiefe. Tiefgekühlte Beeren funktionieren ebenfalls und müssen nicht vollständig aufgetaut werden.
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Fruchtige Rote Grütze aus gemischten Beeren, Johannisbeersaft und einer milden Speisestärkebindung – unkompliziert gekocht und gut vorzubereiten.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese alltagstaugliche Beeren-Grütze bringt leuchtende Farbe, frische Säure und eine angenehm seidige Konsistenz ins Dessertglas. Sie schmeckt gut gekühlt besonders klar und fruchtig und lässt sich mit Vanillesauce, Schlagsahne oder einfach pur servieren.
Leuchtend rot bis tief rubinrot, fruchtig duftend und angenehm säuerlich. Die Beeren bleiben teilweise als Stücke erhalten, während die gebundene Flüssigkeit weich und löffelbar um sie liegt.
Schritt für Schritt
Frische Beeren verlesen, beschädigte Früchte entfernen und die Beeren vorsichtig abspülen. Tiefgekühlte Beeren können direkt aus dem Gefrierfach verwendet werden.
Speisestärke mit dem kalten Wasser im Messbecher mit dem Schneebesen glatt verrühren. Die Mischung bis zur Verwendung beiseitestellen und kurz vor dem Einrühren nochmals durchrühren.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist glatt und frei von Klümpchen.
Johannisbeersaft, Zucker und Zitronensaft in den Kochtopf geben und unter Rühren erhitzen, bis die Flüssigkeit deutlich dampft und der Zucker vollständig gelöst ist.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist gelöst und die Flüssigkeit beginnt am Rand leicht zu perlen.
Die Beeren in den heißen Saft geben und alles vorsichtig vermengen. Bei mittlerer Hitze sanft köcheln lassen, bis die Beeren Saft abgeben und teilweise weich werden.
Daran erkennst du es: Die Beeren sind überwiegend weich, einige Stücke behalten jedoch ihre Form.
Die angerührte Speisestärke nochmals durchrühren und unter ständigem Rühren in einem dünnen Strahl in den Topf geben. Die Grütze kurz aufkochen lassen, bis sie sichtbar andickt, dann den Topf vom Herd nehmen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist glänzend gebunden und läuft dickflüssig vom Kochlöffel.
Die heiße Grütze in die Rührschüssel oder eine Servierschüssel umfüllen. Erst kurz ausdampfen lassen, dann abdecken und im Kühlschrank vollständig durchkühlen lassen. Die Grütze währenddessen nicht weiter erhitzen.
Daran erkennst du es: Die Grütze ist vollständig kalt und löffelbar fest.
Gut zu wissen
Ein Mix aus süßen und säuerlichen Beeren gibt der Grütze mehr Tiefe. Tiefgekühlte Beeren funktionieren ebenfalls und müssen nicht vollständig aufgetaut werden.
Speisestärke immer zuerst kalt anrühren und erst danach in die heiße Flüssigkeit geben. Vor dem Einrühren nochmals umrühren, weil sich das Pulver schnell absetzt.
Die Grütze wird meist etwas glänzender und kann leicht weicher wirken.
Kartoffelstärke wie die Maisstärke mit dem kalten Wasser anrühren und nur kurz aufkochen lassen.
Die Farbe bleibt kräftig, die Säure fällt milder aus.
Den Saft im gleichen Arbeitsschritt verwenden und die Süße vor dem Binden prüfen.
Stärke immer kalt anrühren und kurz vor der Verwendung gründlich durchrühren.
Die heiße Grütze durch ein feines Sieb streichen und anschließend vorsichtig erneut erwärmen.
Nur sanft köcheln lassen und mit dem Kochlöffel vorsichtig wenden.
Einige frische Beeren unter die abgekühlte Grütze heben.
Die Stärke genau abwiegen und die Flüssigkeit nur kurz nach dem Binden aufkochen.
Etwas Johannisbeersaft unterrühren und die Grütze vorsichtig erwärmen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Ein Teil der Beeren wird erst nach dem Binden untergehoben, sodass besonders viele ganze Früchte erhalten bleiben.
Ein Teil des Johannisbeersafts wird durch milden roten Traubensaft ersetzt.
Die Rote Grütze kann bis zu 24 Stunden vor dem Servieren gekocht, abgekühlt und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Nach dem Abkühlen abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren kurz umrühren.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.
Beim Einfrieren und Auftauen kann die Bindung wässrig oder körnig werden.
Häufig gefragt
Ja. Die Beeren können unaufgetaut in den Topf gegeben werden. Die Flüssigkeit braucht dann möglicherweise etwas länger, bis sie wieder sanft köchelt.
Ja. Die benötigte Menge hängt von der Säure und Reife der Beeren ab. Für eine ausgewogene Grütze die Süße am besten vor dem Binden prüfen.
Etwas zusätzliche Speisestärke mit kaltem Wasser glatt anrühren, in die heiße Grütze geben und kurz aufkochen lassen. Dabei sparsam vorgehen, weil die Grütze beim Kühlen noch fester wird.
Aus unserer Küche
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