Quarkkonsistenz
Magerquark oder ein cremiger Speisequark funktioniert gut. Sehr feuchter Quark kann den Teig weicher machen; dann die Ruhezeit abwarten, bevor die Konsistenz beurteilt wird.
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Sächsische Quarkkeulchen sind kleine, goldbraun in der Pfanne ausgebackene Küchlein aus gekochten Kartoffeln, Quark und einem süßen Teig.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Kombination aus mehliger Kartoffel, cremigem Quark und leicht süßem Teig macht Quarkkeulchen zu einer charakteristischen sächsischen Süßspeise. Sie schmecken frisch aus der Pfanne besonders gut und werden traditionell gern mit Zimtzucker oder Apfelmus serviert.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich, locker und mild quarkig; Zimtzucker und Apfelmus ergänzen die dezente Süße.
Schritt für Schritt
Die gekochten, vollständig abgekühlten Kartoffeln schälen und fein reiben. Quark, Mehl, Eier, Zucker, Rosinen und Salz in einer großen Schüssel zu den Kartoffeln geben und alles zu einem weichen, formbaren Teig vermengen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gleichmäßig vermischt und lässt sich mit leicht bemehlten Händen formen.
Wichtig: Eier und Quark bis zur Verarbeitung kühl halten.
Den Teig 10 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit bindet das Mehl etwas Flüssigkeit und der Teig lässt sich anschließend leichter portionieren.
Daran erkennst du es: Der Teig wirkt nach der Ruhezeit etwas gebundener.
Aus dem Teig etwa 12 kleine, flache Küchlein formen. Eine große Pfanne portionsweise mit Butter erhitzen und die Quarkkeulchen bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun ausbacken. Nicht zu viele Stücke gleichzeitig in die Pfanne legen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun, die Ränder sind leicht fest und die Mitte ist durchgegart.
Wichtig: Die Quarkkeulchen vollständig durchgaren, sodass die Eimasse nicht mehr flüssig ist.
Die heißen Quarkkeulchen mit Zimtzucker bestreuen und nach Wunsch mit Apfelmus servieren.
Daran erkennst du es: Die Quarkkeulchen sind heiß und direkt servierbereit.
Gut zu wissen
Magerquark oder ein cremiger Speisequark funktioniert gut. Sehr feuchter Quark kann den Teig weicher machen; dann die Ruhezeit abwarten, bevor die Konsistenz beurteilt wird.
Mehligkochende Kartoffeln binden den Teig besser und ergeben eine weichere, formbare Masse als festkochende Sorten.
Die Quarkkeulchen können etwas mürber und weniger elastisch werden.
Das Weizenmehl im gleichen Ausgangsgewicht durch eine glutenfreie Universal-Mehlmischung ersetzen. Den Teig vor dem Formen vollständig ruhen lassen.
Der Buttergeschmack entfällt; die Oberfläche wird etwas anders gebräunt.
Zum Ausbacken statt Butter ein hitzestabiles, neutrales Pflanzenöl verwenden.
Die Füllung schmeckt fruchtiger und leicht säuerlicher.
Die Rosinen im gleichen Gewicht durch klein geschnittene getrocknete Cranberrys ersetzen.
Kartoffeln vollständig abkühlen lassen und den Teig vor dem Nachmehlen 10 Minuten ruhen lassen.
Die Hände leicht bemehlen und nur falls nötig wenig zusätzliches Mehl einarbeiten.
Bei mittlerer Hitze braten und flache, gleichmäßig dicke Küchlein formen.
Die Hitze reduzieren und die Küchlein bei Bedarf kurz mit Deckel nachgaren.
Butter vollständig schmelzen lassen und erst wenden, wenn die Unterseite gebräunt und stabil ist.
Mit einem breiten Pfannenwender vorsichtig unter das Küchlein fahren.
Eine schlichte Variante ohne Trockenfrüchte, bei der der Quark-Kartoffel-Geschmack stärker hervortritt.
Eine herzhafte Abwandlung als Beilage oder kleine Mahlzeit.
Den Teig höchstens einige Stunden im Kühlschrank aufbewahren und abgedeckt lagern. Vor dem Formen kurz durchrühren und die Konsistenz prüfen.
Ausgekühlte Quarkkeulchen abgedeckt im Kühlschrank lagern. Apfelmus getrennt aufbewahren.
Reste nach dem Abkühlen zeitnah kühlen und nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die vollständig ausgekühlten Quarkkeulchen mit Backpapier getrennt voneinander einfrieren und anschließend luftdicht verpacken.
Im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend in Pfanne oder Backofen vollständig erhitzen.
Nach dem Einfrieren kann die Oberfläche etwas weicher sein als bei frisch gebackenen Quarkkeulchen.
Häufig gefragt
Ja. Vorgekochte, vollständig abgekühlte Kartoffeln lassen sich gut am nächsten Tag verwenden. Sie sollten bis zur Verarbeitung gekühlt aufbewahrt werden.
Magerquark oder cremiger Speisequark sind geeignet. Bei sehr feuchtem Quark den Teig zunächst ruhen lassen, bevor zusätzliches Mehl eingearbeitet wird.
Ja. Die Rosinen sind optional und können ersatzlos weggelassen werden.
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