Geeignete Fleischstücke
Für das Schmoren eignen sich gut durchwachsene Stücke, die bei langer Garzeit weich und aromatisch werden.
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Herzhafter westfälischer Schmortopf aus Rindfleisch, Zwiebeln, kräftiger Brühe und schwarzem Pfeffer, abgerundet mit Kapern, Gewürzgurken und Zitrone.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sauerländer Pfefferpotthast ist ein kräftiges Schmorgericht mit zartem Rindfleisch und einer sämigen, würzigen Sauce. Die Zwiebeln geben dem Topf Süße, während Pfeffer, Kapern, Gewürzgurken und etwas Zitronensaft für die typische pikante Frische sorgen.
Zartes Rindfleisch in einer dunklen, sämigen Sauce mit deutlicher Pfeffernote, milder Zwiebelsüße und pikant-säuerlichen Akzenten.
Schritt für Schritt
Rindfleisch trocken tupfen und in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln in dünne Streifen schneiden, Gewürzgurken fein würfeln und die Brühe abmessen.
Die Butter im Schmortopf bei mittlerer bis hoher Hitze schmelzen. Das Rindfleisch portionsweise rundum anbraten und kurz herausnehmen. Die Zwiebeln im verbliebenen Fett 5 bis 7 Minuten weich und leicht goldbraun braten.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist außen gebräunt, die Zwiebeln sind weich und leicht goldfarben.
Das Fleisch wieder in den Topf geben. Mehl darüberstreuen und unter Rühren etwa 1 Minute mitrösten. Brühe angießen und dabei den Bratensatz lösen. Lorbeerblätter und schwarzen Pfeffer einrühren.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist glatt gebunden und der Bratensatz hat sich gelöst.
Den Topf abdecken und im vorgeheizten Backofen bei 150 °C Ober-/Unterhitze etwa 120 Minuten schmoren. Nach der Hälfte der Zeit einmal umrühren. Das Gericht ist fertig, wenn das Fleisch zart ist und sich leicht mit einer Gabel teilen lässt.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist sehr zart und die Sauce sämig.
Wichtig: Den heißen Topf vorsichtig mit Ofenhandschuhen aus dem Backofen nehmen.
Lorbeerblätter entfernen. Kapern, Gewürzgurken und Zitronensaft unterrühren. Mit Salz und bei Bedarf zusätzlichem schwarzen Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren 10 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce schmeckt kräftig, pfeffrig und ausgewogen zwischen würzig und säuerlich.
Gut zu wissen
Für das Schmoren eignen sich gut durchwachsene Stücke, die bei langer Garzeit weich und aromatisch werden.
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer gibt dem Gericht eine deutlichere, lebendigere Würze als lange gelagerter Fertigpfeffer.
Kapern und Gewürzgurken liefern salzige und säuerliche Akzente. Deshalb erst nach dem Schmoren salzen und abschmecken.
Die Sauce wird etwas weniger vollmundig, bleibt aber gut zum Anbraten geeignet.
Das Öl anstelle der Butter zum Anbraten verwenden.
Der Geschmack wird milder und weniger fleischig.
Die Gemüsebrühe in gleicher Menge verwenden und am Ende vorsichtig nachsalzen.
Die Sauce bleibt gebunden, kann aber etwas anders eindicken.
Die glutenfreie Mehlmischung wie das Weizenmehl unterrühren.
Das Fleisch in kleinen Portionen anbraten und zwischen den Portionen ausreichend Platz lassen.
Das Fleisch herausnehmen, die Flüssigkeit einkochen lassen und anschließend weiterarbeiten.
Die Brühe abmessen und den Topf während der letzten Minuten gegebenenfalls leicht geöffnet weitergaren lassen.
Die Sauce ohne Deckel vorsichtig einkochen lassen.
Kapern, Gewürzgurken und Zitronensaft erst nach dem Schmoren einrühren.
Mit einem kleinen zusätzlichen Spritzer Zitronensaft und wenigen fein gehackten Gewürzgurken auffrischen.
Die Sauce wird ohne Mehl durch längeres offenes Einkochen gebunden.
Das Pfefferpotthast wird mit Salzkartoffeln als sättigende Beilage serviert.
Rindfleisch und Rinderbrühe werden durch kräftige pflanzliche Alternativen ersetzt.
Das Pfefferpotthast vollständig garen, rasch abkühlen lassen und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Zum Servieren langsam erhitzen und erst danach final abschmecken.
Reste innerhalb von zwei Stunden abkühlen lassen, in einen verschlossenen Behälter füllen und im Kühlschrank lagern.
Nur die benötigte Menge entnehmen und gründlich erhitzen.
Das vollständig abgekühlte Pfefferpotthast portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend langsam im Topf erhitzen.
Die Sauce kann nach dem Auftauen etwas an Glanz verlieren, bleibt geschmacklich jedoch kräftig.
Häufig gefragt
Am besten eignen sich gut durchwachsene Stücke zum Schmoren, die bei langer Garzeit zart und aromatisch werden.
Den Deckel abnehmen und die Sauce bei niedriger bis mittlerer Hitze vorsichtig einkochen lassen.
Ja. Das Gericht kann am Vortag gegart und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Beim Erwärmen langsam erhitzen und erst danach abschmecken.
Salzkartoffeln, kräftiges Brot oder ein frischer Gurkensalat ergänzen die würzige Sauce besonders gut.
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