Zwiebeln gleichmäßig schneiden
Dünne, möglichst gleichmäßige Halbringe garen zusammen und werden in der Pfanne weich, ohne dass einzelne Stücke verbrennen.
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Herzhafter Zwiebelkuchen mit weich geschmorten Zwiebeln, würzigem Kümmel und cremigem Eierguss auf luftigem Hefeteig.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieser Zwiebelkuchen verbindet einen weichen Hefeboden mit langsam geschmorten Zwiebeln und einem cremigen Guss aus Eiern, saurer Sahne und Sahne. Er schmeckt warm besonders aromatisch, lässt sich aber auch lauwarm oder kalt servieren.
Goldbrauner, leicht knuspriger Rand, darunter ein weicher Hefeboden und eine saftige, cremig gestockte Zwiebelmasse. Die Zwiebeln schmecken mild-süßlich, der Kümmel würzig und der Pfeffer leicht pikant.
Schritt für Schritt
Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Milch und Butter im kleinen Topf nur lauwarm erwärmen beziehungsweise schmelzen lassen, dann zur Mehlmischung geben. Alles zu einem glatten, weichen Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und löst sich weitgehend vom Schüsselrand.
Die Schüssel abdecken und den Teig an einem zugfreien Ort etwa 30 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist. Währenddessen können die Zwiebeln vorbereitet und geschmort werden.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen und lässt sich elastisch eindrücken.
Butter in der großen Pfanne schmelzen. Zwiebeln und Kümmel dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten schmoren, bis die Zwiebeln weich und glasig, aber nur leicht gebräunt sind. Mit Salz und schwarzem Pfeffer nach Geschmack würzen und anschließend kurz abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich, glasig und nicht mehr roh-knackig.
Eier, saure Sahne und Sahne in der großen Schüssel glatt verrühren. Der Guss soll homogen sein, muss aber nicht schaumig geschlagen werden.
Daran erkennst du es: Der Guss ist gleichmäßig glatt und ohne sichtbare Eiweißfäden.
Die Form einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den gegangenen Teig darin ausrollen oder mit den Händen bis an den Rand drücken. Die geschmorten Zwiebeln gleichmäßig darauf verteilen und den Eierguss darübergeben.
Daran erkennst du es: Der Teig bedeckt den Boden gleichmäßig und die Zwiebeln sind verteilt.
Den Zwiebelkuchen im vorgeheizten Backofen backen. Während des Backens kann die Füllung noch leicht beweglich wirken; sie zieht beim kurzen Abkühlen nach.
Daran erkennst du es: Der Rand ist goldbraun und die Mitte ist gestockt, aber noch saftig.
Den Zwiebelkuchen nach dem Backen etwa 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann in Stücke schneiden und warm oder lauwarm servieren.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist schnittfest und läuft beim Anschneiden nicht flüssig aus.
Gut zu wissen
Dünne, möglichst gleichmäßige Halbringe garen zusammen und werden in der Pfanne weich, ohne dass einzelne Stücke verbrennen.
Kümmel unterstützt die Zwiebelaromen. Ganze Samen geben einen deutlicheren Biss; gemahlener Kümmel verteilt sich gleichmäßiger.
Saure Sahne und Sahne nur glatt verrühren. Ein stark aufgeschlagener Guss kann beim Backen stärker aufgehen und anschließend wieder zusammensinken.
Der Teig wird etwas aromatischer und kann geringfügig weicher ausfallen.
Dinkelmehl zunächst mit der gleichen Menge verwenden. Den Teig nur so lange kneten, bis er glatt ist, und bei Bedarf einen kleinen Teil der Milch zurückhalten.
Der Guss wird etwas leichter und weniger reichhaltig.
Die Sahne durch Milch ersetzen und den Kuchen gegen Ende der Backzeit besonders aufmerksam prüfen.
Der Geschmack wird etwas weniger buttrig; die Zubereitung kann je nach Produkt vegetarisch oder vegan sein, die Eier und Milchprodukte bleiben jedoch enthalten.
Eine zum Backen geeignete Margarine in gleicher Menge verwenden. Für eine vollständig vegane Variante müssten zusätzlich Milchprodukte und Eier ersetzt werden.
Bei mittlerer Hitze schmoren und die Zwiebeln gelegentlich wenden.
Sehr dunkle Stellen entfernen und die restlichen Zwiebeln weiterverwenden, sofern sie nicht bitter schmecken.
Die Zwiebeln ausreichend weich schmoren, kurz abkühlen lassen und den Kuchen nach dem Backen ruhen lassen.
Einzelne Stücke können auf einem Blech kurz nachgebacken werden.
Den Kuchen herausnehmen, sobald die Mitte gerade gestockt ist und noch leicht nachgibt.
Mit einem Klecks saurer Sahne oder einem frischen Blattsalat servieren.
Für eine nicht-vegetarische Variante werden knusprig ausgelassene Speckwürfel unter die Zwiebeln gemischt.
Eine dünne Schicht würziger Käse macht die Oberfläche kräftiger und goldbrauner.
Den Zwiebelkuchen bis zu 24 Stunden im Voraus backen, vollständig abkühlen lassen und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren langsam erwärmen.
Den vollständig abgekühlten Zwiebelkuchen abdecken und im Kühlschrank lagern. Vor dem Servieren portionsweise erwärmen.
Wegen des Eier- und Milchanteils nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.
Den vollständig abgekühlten Kuchen portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend im Backofen erwärmen.
Der Hefeboden kann nach dem Auftauen etwas weicher sein; frisch gebacken ist die Kruste am besten.
Häufig gefragt
Ja. Ein herzhafter Mürbeteig ist möglich, ergibt aber einen mürberen und weniger luftigen Boden als der vorgesehene Hefeteig.
Ja, das ist empfehlenswert. So werden sie weich und aromatisch, geben weniger Wasser an den Guss ab und garen im Kuchen gleichmäßiger.
Er kann warm, lauwarm oder vollständig abgekühlt serviert werden. Lauwarm lässt sich der Guss besonders gut schneiden und bleibt cremig.
Eine Spring- oder Tarteform mit etwa 28 cm Durchmesser ist geeignet. In einer kleineren Form wird der Kuchen höher und benötigt möglicherweise etwas länger.
Aus unserer Küche
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