Grünen Spargel vorbereiten
Nur das trockene oder holzige untere Ende entfernen. Bei sehr kräftigen Stangen das untere Drittel zusätzlich dünn schälen.
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Ein farbenfrohes sächsisches Gemüsegericht aus Möhren, Blumenkohl, Spargel, Erbsen und Champignons in einer milden, cremigen Sauce.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Leipziger Allerlei bringt zart gegartes Frühlingsgemüse und eine samtige Sauce auf den Teller. Durch das getrennte Garen behalten die einzelnen Gemüse ihre Farbe und ihren eigenen Biss, während Champignons, Zitrone und Petersilie für zusätzliche Würze sorgen.
Mild-cremige Sauce umhüllt buntes Gemüse mit zartem Biss. Möhren und Erbsen bringen leichte Süße, Champignons herzhafte Würze, während Zitrone und Petersilie für einen frischen Abschluss sorgen.
Schritt für Schritt
Möhren, Blumenkohl, Spargel und Champignons wie angegeben vorbereiten. Die Petersilie fein hacken und beiseitestellen.
Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Möhren und Blumenkohl zuerst etwa 4 Minuten garen, dann Spargel und Erbsen hinzufügen und weitere 3 bis 4 Minuten blanchieren. Das Gemüse abgießen und kurz abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist gegart, aber noch bissfest und farbenfroh.
Die Hälfte der Butter in einer tiefen Pfanne erhitzen. Champignons darin bei mittlerer bis hoher Hitze braten, bis ihre Flüssigkeit verdampft ist und sie leicht gebräunt sind.
Daran erkennst du es: Die Champignons sind leicht gebräunt und nicht mehr wässrig.
Die restliche Butter zu den Champignons geben. Mehl einrühren und kurz anschwitzen. Gemüsebrühe nach und nach unter kräftigem Rühren zugießen, anschließend die Sahne einrühren. Die Sauce sanft köcheln lassen, bis sie leicht bindet.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt und überzieht die Rückseite eines Löffels leicht.
Das blanchierte Gemüse in die Sauce geben und vorsichtig unterheben. Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskatnuss hinzufügen. Alles 3 bis 4 Minuten sanft erwärmen, ohne das Gemüse weich zu kochen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist heiß, bleibt aber bissfest.
Die Sauce abschmecken, das Leipziger Allerlei kurz ruhen lassen und mit der gehackten Petersilie bestreuen. Warm als Beilage servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist cremig, das Gemüse heiß und die Würzung ausgewogen.
Gut zu wissen
Nur das trockene oder holzige untere Ende entfernen. Bei sehr kräftigen Stangen das untere Drittel zusätzlich dünn schälen.
Tiefgekühlte Erbsen müssen nicht vollständig aufgetaut werden; sie können direkt ins kochende Wasser gegeben werden.
Die Champignons vor dem Braten gut abtropfen lassen und die Pfanne nicht überfüllen, damit sie Röstaromen entwickeln.
Die Sauce wird etwas leichter und kann je nach Produkt weniger vollmundig schmecken.
Butter und Sahne im gleichen Mengenverhältnis durch vegane Margarine und ungesüßte pflanzliche Kochcreme ersetzen.
Die Sauce wird klarer und etwas glänzender als bei einer Mehlschwitze.
Maisstärke mit einem Teil der kalten Gemüsebrühe glatt anrühren und erst nach dem Aufkochen der restlichen Brühe einrühren.
Die Pilze werden fester und etwas kräftiger im Geschmack.
Austernpilze putzen, in Streifen zupfen und wie die Champignons anbraten.
Das Gemüse nur bissfest blanchieren und in der Sauce lediglich erwärmen.
Etwas Zitronensaft und frische Petersilie können den Geschmack auffrischen; sehr weiches Gemüse lässt sich jedoch nicht wieder bissfest machen.
Die Flüssigkeit portionsweise unter ständigem Rühren zugießen.
Die Sauce durch ein Sieb streichen und anschließend vorsichtig weiter erhitzen.
Die Brühe nach und nach zugießen und die Sauce sanft köcheln lassen, bis sie leicht bindet.
Etwas Maisstärke mit kaltem Wasser anrühren und portionsweise einrühren.
Champignons durch geputzte Morcheln ersetzen, um eine kräftigere, festlichere Pilznote zu erhalten.
Butter und Sahne durch pflanzliche Alternativen ersetzen.
Die Sauce mit mehr Gemüsebrühe und weniger Sahne zubereiten.
Das Gemüse kann bis zu 12 Stunden vorher geschnitten und getrennt voneinander gekühlt werden. Die Sauce am besten erst kurz vor dem Servieren zubereiten, damit sie frisch und glatt bleibt.
Reste innerhalb von zwei Stunden abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die cremige Sauce und das zarte Gemüse können nach dem Einfrieren an Konsistenz verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Kohlrabi, grüne Bohnen oder kleine Zucchini können ergänzt oder teilweise ersetzt werden. Die Garzeiten sollten jeweils an die Festigkeit des Gemüses angepasst werden.
Nein. Tiefgekühlte Erbsen können direkt ins kochende Wasser gegeben werden.
Etwas zusätzliche Gemüsebrühe unterrühren und die Sauce bei niedriger Hitze erwärmen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Butter durch vegane Margarine und Sahne durch eine ungesüßte pflanzliche Kochcreme ersetzen.
Aus unserer Küche
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