Kartoffelsorte
Mehligkochende Kartoffeln binden die Masse gut und ergeben ein weicheres Inneres mit knuspriger Oberfläche.
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Herzhafte Kartoffelpuffer aus frisch geriebenen Kartoffeln und Zwiebeln, in wenig Öl goldbraun und knusprig aus der Pfanne gebraten.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Kartoffelpuffer gelingen mit wenigen Zutaten und einer gut ausgedrückten Kartoffelmasse besonders knusprig. Sie schmecken frisch aus der Pfanne am besten und lassen sich sowohl herzhaft als auch mit einer milden Beilage servieren.
Außen goldbraun, kross und leicht röstig, innen weich und saftig mit deutlichem Kartoffel- und Zwiebelaroma.
Schritt für Schritt
Kartoffeln und Zwiebel schälen und grob in die Rührschüssel reiben. Die Masse in ein Sieb oder ein sauberes Küchentuch geben und möglichst kräftig ausdrücken. Die ausgedrückte Masse etwa 5 Minuten abtropfen lassen; die Flüssigkeit nicht wieder unterrühren.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelmasse ist deutlich trockener und lässt sich locker auseinanderziehen.
Wichtig: Beim Reiben die Finger vom Reibefeld fernhalten und die Reibe auf einer rutschfesten Fläche verwenden.
Die ausgedrückten Kartoffeln und die Zwiebel zurück in die Rührschüssel geben. Eier, Mehl, das feste Salz und Pfeffer untermischen. Nur so lange rühren, bis eine zusammenhängende, noch leicht feuchte Masse entsteht. Falls nach dem Ausdrücken nötig, mit dem separaten Salz zum Abschmecken nachwürzen.
Daran erkennst du es: Die Masse hält beim Portionieren zusammen, ohne flüssig zu sein.
Die Pfanne bei mittlerer bis mittelhoher Hitze vorheizen und einen Teil des Öls hineingeben. Das Öl soll dünn den Pfannenboden bedecken und heiß sein, aber nicht rauchen.
Daran erkennst du es: Ein kleiner Tropfen Kartoffelmasse beginnt sofort hörbar zu brutzeln.
Wichtig: Heißes Öl kann spritzen; die Kartoffelportionen vorsichtig in die Pfanne setzen.
Pro Puffer einen gut gehäuften Esslöffel Masse in die Pfanne geben und mit dem Pfannenwender zu flachen, etwa 1 cm dicken Puffern drücken. Mehrere Puffer portionsweise braten, damit sie sich nicht berühren. Jede Seite etwa 3 bis 4 Minuten braten und einmal wenden.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sind goldbraun und knusprig; die Mitte ist durchgegart und nicht mehr glasig.
Wichtig: Die Pfanne während des gesamten Bratens unter Aufsicht lassen.
Die fertigen Kartoffelpuffer kurz auf einem Teller mit Küchenpapier oder auf einem Gitterrost abtropfen lassen und sofort servieren. Die nächste Portion währenddessen weiterbraten.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche bleibt nach kurzem Abtropfen knusprig.
Gut zu wissen
Mehligkochende Kartoffeln binden die Masse gut und ergeben ein weicheres Inneres mit knuspriger Oberfläche.
Das feste Salz würzt die Grundmasse. Das optionale Salz zum Abschmecken bleibt getrennt, damit die Würzung nach dem Ausdrücken angepasst werden kann.
Die Puffer können etwas weniger elastisch werden, bleiben bei gut ausgedrückten Kartoffeln jedoch formstabil.
Das glutenfreie Mehl in gleicher Menge verwenden und die Masse direkt danach braten.
Die Puffer werden etwas zarter und können beim Wenden empfindlicher sein.
Den Ei-Ersatz nach Packungsangabe anrühren, kurz quellen lassen und wie verquirlte Eier unter die Kartoffelmasse mischen.
Die geriebene Masse kräftig ausdrücken und direkt vor dem Braten mit den Bindemitteln vermischen.
Etwas zusätzliches Mehl untermischen und die Puffer kleiner sowie flacher formen.
Die Pfanne vollständig vorheizen und erst braten, wenn ein kleiner Probetropfen sofort brutzelt.
Die Hitze vorsichtig erhöhen und die nächste Portion erst einlegen, wenn das Öl wieder heiß ist.
Warten, bis der Rand fest und goldbraun ist, bevor der Puffer gewendet wird.
Den Puffer in der Pfanne wieder zusammenschieben und die Seite länger anbraten.
Die Kartoffelmasse wird mit fein gehackten frischen Kräutern aromatisiert.
Eine mildere Variante ohne Zwiebel, bei der der Kartoffelgeschmack stärker hervortritt.
Die Kartoffelmasse kann bis zu 4 Stunden vorher vorbereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Braten gut durchrühren und die Konsistenz prüfen.
Gebratene Kartoffelpuffer vollständig abkühlen lassen, mit Backpapier lagenweise trennen und im Kühlschrank aufbewahren.
Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Beim Einfrieren verliert die Kruste voraussichtlich deutlich an Knusprigkeit.
Häufig gefragt
Die geriebenen Kartoffeln gründlich ausdrücken, die Puffer flach formen und sie in einer gut vorgeheizten Pfanne portionsweise braten.
Die Masse enthält dann meist zu viel Flüssigkeit oder zu wenig Bindung. Etwas zusätzliches Mehl einarbeiten, kleinere Puffer formen und erst wenden, wenn die Unterseite fest gebräunt ist.
Ja. Sie kann abgedeckt bis zu 4 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Braten sollte sie gründlich durchgerührt und bei Bedarf nachgewürzt werden.
Die fertigen Puffer nicht stapeln, sondern kurz einzeln auf einem Gitterrost oder mit Küchenpapier abtropfen lassen.
Aus unserer Küche
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