Kekse und kleine trockene Süßgebäcke Eier Kräuter und Gewürze Milchprodukte Weizen Garen auf heißer Platte Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Saarländische Zimtwaffeln

Klassisches Kleingebäck

Klassisches saarländisches Kleingebäck aus mürbem Zimtwaffelteig, portionsweise im Waffeleisen gebacken und anschließend knusprig ausgekühlt.

Zum Rezept
Klassisches Kleingebäck | Saarländische Zimtwaffeln | Knusprig gebacken, zimtig und fein mürbe.
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 30 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 45 Minuten
Gesamtzeit ca. 85 Minuten
Menge ca. 24 Zimtwaffeln
Gerichtsform und Gerichtsart Kekse und kleine trockene Süßgebäcke
Prägende Zutatenfamilie Eier, Kräuter und Gewürze, Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Garen auf heißer Platte
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Butter und Zucker sorgen für ein mürbes, aromatisches Gebäck.
  • Zimt und eine kleine Menge Salz bringen die Süße geschmacklich ins Gleichgewicht.
  • Das portionsweise Backen im Waffeleisen erzeugt eine gleichmäßige Bräunung und knusprige Struktur.

Saarländische Zimtwaffeln sind feines, trockenes Kleingebäck mit buttrigem Teig und deutlichem Zimtaroma. Im Waffeleisen erhalten sie ihre charakteristische flache Form und eine knusprige Oberfläche.

Knusprig an den Rändern, fein mürbe im Biss und buttrig-süß mit warmem Zimtaroma.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig zubereiten

  1. Trockene Zutaten mischen

    Weizenmehl, Zimt, Backpulver und Salz in einer Schüssel gründlich vermengen.

    3 Minuten
  2. Butter und Zucker cremig rühren

    Die weiche Butter mit dem Zucker mehrere Minuten cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.

    7 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Masse ist hell und cremig.

    • Die Eier erst vollständig einarbeiten, bevor das nächste Ei dazukommt.
  3. Teig fertigstellen

    Die Mehlmischung portionsweise zur Butter-Ei-Masse geben und nur so lange verrühren, bis ein fester, glatter Teig entstanden ist.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist formbar und klebt nur wenig.

    • Nicht länger als nötig rühren, damit die Waffeln mürbe bleiben.
  4. Teig ruhen lassen

    Den Teig abdecken und etwa 30 Minuten ruhen lassen. Dadurch wird er fester und lässt sich leichter portionieren.

    30 Minuten

Zimtwaffeln backen

  1. Waffeleisen vorheizen

    Das Waffeleisen nach Herstellerangabe vorheizen. Die Backflächen bei Bedarf dünn mit einem Teil der Butter einfetten.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Waffeleisen ist vollständig aufgeheizt.

    • Bei einem gut beschichteten Waffeleisen reicht sehr wenig Fett.

    Wichtig: Die heißen Backflächen nur mit einem geeigneten Pinsel oder Küchenpapier einfetten und nicht mit den Händen berühren.

  2. Waffeln portionsweise backen

    Aus dem Teig kleine Portionen abstechen, in das Waffeleisen geben und portionsweise goldbraun und knusprig backen. Je nach Gerät dauert eine Charge etwa 2 bis 3 Minuten.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Waffeln sind goldbraun, lösen sich gut und wirken an den Rändern trocken.

    • Nicht zu viel Teig einfüllen, damit die Waffeln dünn und knusprig werden.
    • Die erste Charge als Probe nutzen und die Backzeit des Geräts anpassen.

    Wichtig: Beim Öffnen des Waffeleisens auf heißen Dampf achten.

  3. Auskühlen lassen

    Die fertigen Zimtwaffeln vorsichtig herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Erst beim Abkühlen entwickeln sie ihre endgültige Knusprigkeit.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Waffeln fühlen sich trocken und knusprig an.

    • Die Waffeln nicht übereinanderlegen, solange sie noch warm sind.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Für besondere Knusprigkeit: Die Waffeln nach dem Backen einzeln auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Auf einem Teller kann sich unter dem warmen Gebäck Feuchtigkeit sammeln.
  • Erste Charge prüfen: Waffeleisen unterscheiden sich deutlich in Temperatur und Backfläche. Die erste Charge dient als Orientierung für die optimale Teigmenge und Backzeit.

Zutatenwissen

Zimt dosieren

Frisch aromatischer gemahlener Zimt prägt den Geschmack des Gebäcks. Die Menge kann innerhalb des angegebenen Rezepts vorsichtig angepasst werden, ohne die Teigstruktur zu verändern.

Butter verwenden

Die Butter für den Teig sollte weich, aber nicht geschmolzen sein. Zum Einfetten nur so viel verwenden, dass die Backflächen dünn benetzt sind.

Sinnvolle Alternativen

Backmargarine

Das Gebäck kann etwas weniger buttrig schmecken und geringfügig anders bräunen.

Die Butter im Teig und zum Einfetten durch eine backgeeignete Margarine ersetzen. Eine feste Margarine vor der Verarbeitung weich werden lassen.

glutenfreie Mehlmischung für feines Gebäck

Die Waffeln können etwas mürber oder brüchiger werden.

Eine glutenfreie Mehlmischung mit guter Bindung verwenden und den Teig vor dem Backen vollständig ruhen lassen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Waffeln laufen über den Rand des Waffeleisens.

Den Teig sparsam portionieren und zunächst mit einer kleinen Probemenge arbeiten.

Übergelaufenen Teig erst nach dem Abkühlen vorsichtig entfernen und die nächste Charge kleiner portionieren.

Die Zimtwaffeln bleiben weich.

Bis zur trockenen, goldbraunen Oberfläche backen und einzeln auf einem Gitter auskühlen lassen.

Weiche Waffeln kurz nachbacken und anschließend erneut einzeln auskühlen lassen.

Die Waffeln lösen sich schlecht aus dem Eisen.

Das Waffeleisen vollständig vorheizen und bei Bedarf dünn einfetten.

Die Waffel einige Sekunden länger backen und erst lösen, wenn die Oberfläche sichtbar trocken ist.

Varianten

Kräftigere Zimtwaffeln

Eine aromatischere Variante mit deutlich stärkerem Zimtgeschmack.

Zimtwaffeln mit Orangennote

Fein abgeriebene Orangenschale ergänzt das warme Zimtaroma.

Servieren und kombinieren

  • Zum Kaffee oder Tee: Die vollständig ausgekühlten Zimtwaffeln passen als kleines süßes Gebäck zu Kaffee, Schwarztee oder Kräutertee.
  • Auf dem Gebäckteller: Die Waffeln mit anderem trockenem Kleingebäck auf einem gemischten Gebäckteller servieren.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Der ungebackene Teig kann abgedeckt bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Backen kurz temperieren lassen und bei Bedarf nochmals geschmeidig rühren.

Aufbewahren

Die vollständig ausgekühlten Zimtwaffeln trocken, luftdicht und getrennt von stark feuchten Gebäcken aufbewahren.

Nur vollständig ausgekühltes Gebäck verpacken, damit sich kein Kondenswasser bildet.

Einfrieren

Die ausgekühlten Zimtwaffeln portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.

Bei Raumtemperatur aus der Verpackung nehmen und vollständig auftauen lassen. Für mehr Knusprigkeit anschließend kurz im warmen Waffeleisen oder Backofen erwärmen.

Nach dem Auftauen kann die Knusprigkeit etwas nachlassen.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide: enthält · Weizenmehl ist als Zutat enthalten.
  • Milch: enthält · Butter ist im Teig und zum Einfetten vorgesehen.
  • Eier: enthält · Eier sind Bestandteil des Teigs.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie werden Zimtwaffeln besonders knusprig?

Die Waffeln dünn portionieren, vollständig goldbraun backen und anschließend einzeln auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Wie bewahrt man Zimtwaffeln auf?

Vollständig ausgekühlt halten sie sich in einer dicht schließenden Keksdose mehrere Tage bei Raumtemperatur.

Kann der Teig vorbereitet werden?

Ja. Der abgedeckte Teig kann bis zu 24 Stunden im Kühlschrank ruhen und sollte vor dem Backen kurz temperieren.

Welches Waffeleisen eignet sich?

Am besten eignet sich ein Waffeleisen für dünne Waffeln oder ein Zimtwaffeleisen. Die Backzeit kann je nach Gerät abweichen.

Aus unserer Küche

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