Geeignetes Mehl
Weizenmehl Type 550 ergibt einen elastischen, lockeren Hefeteig. Bei Verwendung eines stärkeren Mehls kann der Teig etwas mehr Flüssigkeit benötigen.
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Passwort vergessen?Pfälzische Hefeklößchen mit Salzkruste
Lockere Hefeklößchen aus Weizenteig, die im geschlossenen Topf gegart werden und dabei eine goldbraune, herzhafte Salzkruste entwickeln.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pfälzer Dampfnudeln verbinden einen weichen, luftigen Hefeteig mit einer kräftig gebräunten Unterseite. Die Zubereitung im geschlossenen Topf ist unkompliziert, verlangt aber einen passenden Deckel und während der Garzeit möglichst wenig Öffnen.
Innen weich, fluffig und leicht buttrig; außen an der Unterseite goldbraun, zart knusprig und deutlich salzig.
Schritt für Schritt
Mehl in die Rührschüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Hefe, lauwarme Milch und Zucker darin verrühren. Ei, geschmolzene Butter und das Salz am Rand ergänzen. Alles zu einem weichen, leicht klebrigen Teig vermengen und anschließend etwa 8 Minuten kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und löst sich teilweise vom Schüsselrand.
Die Schüssel mit dem Küchentuch abdecken und den Teig an einem zugfreien, warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sein Volumen ungefähr verdoppelt.
Den gegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 8 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück rund schleifen und mit etwas Abstand in den kalten, breiten Topf setzen. Locker abdecken und weitere 15 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge wirken sichtbar aufgegangen und federnd.
Wasser, Butter für den Topf und das abgemessene Salz für die Kruste vorsichtig am Rand zwischen die Teiglinge geben. Die Dampfnudeln sollen nicht vollständig in der Flüssigkeit stehen.
Daran erkennst du es: Butter, Wasser und Salz sind gleichmäßig am Topfboden verteilt.
Wichtig: Beim Einfüllen der Flüssigkeit nicht über den Rand der ungegarten Teiglinge gießen.
Den Topf mit dem Deckel verschließen und bei mittlerer Hitze aufheizen, bis die Flüssigkeit leise köchelt. Dann etwa 20 bis 25 Minuten geschlossen garen. Den Deckel während dieser Zeit nicht anheben. Gegen Ende verdampft die Flüssigkeit und die Unterseiten bräunen in der Butter zu einer goldbraunen Salzkruste.
Daran erkennst du es: Die Dampfnudeln sind aufgegangen, die Flüssigkeit ist verdampft und die Unterseite ist goldbraun.
Wichtig: Den heißen Deckel vorsichtig abnehmen; austretender Dampf kann Verbrühungen verursachen.
Den Topf vom Herd nehmen und die Dampfnudeln 2 Minuten ohne Deckel ruhen lassen. Anschließend vorsichtig lösen und mit der Salzkruste nach oben servieren.
Daran erkennst du es: Die Dampfnudeln lassen sich vom Boden lösen, ohne dass die Kruste vollständig abreißt.
Wichtig: Topf und Kruste bleiben sehr heiß; beim Lösen hitzebeständige Küchenhandschuhe verwenden.
Gut zu wissen
Weizenmehl Type 550 ergibt einen elastischen, lockeren Hefeteig. Bei Verwendung eines stärkeren Mehls kann der Teig etwas mehr Flüssigkeit benötigen.
Die Milch sollte nur lauwarm sein. Zu heiße Flüssigkeit kann die Triebkraft der frischen Hefe beeinträchtigen.
Die Salzmenge für die Kruste ist bewusst als eigene Zutat ausgewiesen und nicht Teil der Teigwürzung.
Der Teig kann etwas langsamer aufgehen; die Volumenzunahme bleibt der entscheidende Gärhinweis.
Trockenhefe direkt mit dem Mehl vermischen und die Gehzeit bei Bedarf verlängern, bis sich das Teigvolumen ungefähr verdoppelt hat.
Die Kruste kann etwas weniger milchig-aromatisch schmecken; die Bräunung hängt von der verwendeten Margarine ab.
Eine zum Braten geeignete pflanzliche Margarine in gleicher Menge verwenden.
Der Teig schmeckt etwas anders und kann je nach Produkt geringfügig weicher oder fester werden.
Einen ungesüßten Pflanzendrink verwenden und die Teigkonsistenz beim Kneten prüfen. Für eine vollständig vegane Variante zusätzlich Ei und Butter ersetzen.
Die Milch nur lauwarm verwenden und die Hefe nicht mit sehr heißer Flüssigkeit übergießen.
Den Teig länger ruhen lassen. Wenn er weiterhin keinerlei Volumen gewinnt, muss er mit einem neuen Hefeteig angesetzt werden.
Den Deckel bis zum Ende der Garzeit geschlossen lassen.
Den Deckel wieder schließen und bei niedriger Hitze einige Minuten nachgaren; die ursprüngliche Lockerheit lässt sich jedoch nicht immer vollständig zurückgewinnen.
Nach dem Aufkochen die Hitze reduzieren und einen schweren Topf verwenden.
Die Dampfnudeln vorsichtig lösen, die Hitze deutlich reduzieren und mit wenigen Esslöffeln Wasser bei geschlossenem Deckel fertig garen.
Die 8 Stücke mit Abstand in einen ausreichend breiten Topf setzen.
Nach dem Garen mit einem flachen Pfannenwender vorsichtig trennen.
Die herzhafte Salzkruste wird durch eine milde, süße Variante ersetzt und die fertigen Dampfnudeln werden mit Vanillesauce oder Fruchtkompott serviert.
Milch, Ei und Butter werden durch pflanzliche Alternativen ersetzt. Die Teiglinge bleiben weich, können aber eine etwas andere Krume entwickeln.
Den Teig bis zum Ende der ersten Gehzeit vorbereiten, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Formen etwa 30 bis 45 Minuten temperieren lassen. Die geformten Dampfnudeln möglichst erst kurz vor dem Garen ruhen lassen.
Vollständig abkühlen lassen und innerhalb von zwei Stunden in einem verschlossenen Behälter kühlen. Die Salzkruste wird beim Lagern weicher.
Nicht längere Zeit ungekühlt aufbewahren, besonders wenn die Küche warm ist.
Einfrieren ist für die knusprige Salzkruste und die lockere Teigstruktur qualitativ nicht zuverlässig.
Häufig gefragt
Beim Öffnen entweichen Dampf und Hitze. Dadurch können die Dampfnudeln zusammenfallen oder ungleichmäßig garen.
Die Teiglinge sind deutlich aufgegangen, die Flüssigkeit ist verdampft und die Unterseite ist goldbraun. Die Mitte soll weich, aber nicht teigig sein.
Das Salz im Teig würzt die lockere Krume. Die zusätzliche Salzmenge im Topf sorgt für den charakteristischen herzhaften Geschmack der gebräunten Unterseite.
Der Hefeteig kann bis zu zwölf Stunden vorher angesetzt und gekühlt werden. Die geformten Dampfnudeln sollten jedoch möglichst frisch gegart werden.
Aus unserer Küche
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