Rosinen trocken einarbeiten
Nach dem Quellen die Rosinen gut abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen. So geben sie weniger zusätzliches Wasser in den Hefeteig.
Schön, dass du da bist.
Passwort vergessen?Goldbrauner sächsischer Hefenapfkuchen mit lockerer Krume, saftigen Rosinen, gemahlenen Mandeln und feiner Zitronennote. Nach dem Backen wird die Bäbe mit Butter bestrichen und mit Zucker bestreut.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Sächsische Bäbe ist ein duftender Hefenapfkuchen aus der hohen Gugelhupfform. Der weiche Teig wird mit Rosinen, Mandeln und Zitronenabrieb verfeinert, anschließend zweimal gehen gelassen und goldbraun gebacken. Die warme Bäbe erhält zum Schluss eine schlichte Butter-Zucker-Oberfläche und passt besonders gut zu Kaffee.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich, locker und saftig. Rosinen sorgen für fruchtige Süße, Mandeln für feinen Biss, während Zitrone und Vanille dezent duften. Die Butter-Zucker-Oberfläche schmilzt auf der noch warmen Bäbe und macht sie besonders aromatisch.
Schritt für Schritt
Die Rosinen in eine Schüssel geben, mit warmem Wasser bedecken und etwa 10 Minuten quellen lassen. Anschließend gut abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen.
Die Milch lauwarm erwärmen. Die Hefe darin mit 1 Teelöffel vom abgemessenen Zucker auflösen. Das Mehl in eine große Schüssel geben und mit dem restlichen Zucker, Vanillezucker, Salz, Zitronenabrieb und den gemahlenen Mandeln vermischen.
Eier, weiche Butter und Hefemilch zur Mehlmischung geben. Alles zunächst langsam, dann auf höherer Stufe 8 bis 10 Minuten zu einem glatten, weichen Hefeteig verkneten. Die abgetropften Rosinen kurz unterkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, weich und elastisch.
Den Teig abdecken und an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich sichtbar vergrößert.
Die Form gründlich mit Butter ausstreichen und mit Semmelbröseln ausstreuen. Den aufgegangenen Teig kurz durchkneten, in die Form geben und gleichmäßig verteilen. Abgedeckt weitere 30 bis 40 Minuten gehen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig steht sichtbar aufgegangen in der Form.
Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Bäbe auf der unteren mittleren Schiene 45 bis 55 Minuten backen. Wird die Oberfläche zu dunkel, die Form locker mit Backpapier abdecken. Die Garprobe mit einem Holzstäbchen machen.
Daran erkennst du es: Ein Holzstäbchen kommt ohne rohen Teig heraus.
Wichtig: Die heiße Form nur mit geeignetem Hitzeschutz handhaben.
Den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig stürzen. Die restliche Butter schmelzen, die noch warme Bäbe damit bestreichen und mit Zucker bestreuen. Vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Bäbe ist vollständig ausgekühlt und lässt sich sauber anschneiden.
Wichtig: Geschmolzene Butter und die heiße Form vorsichtig handhaben.
Gut zu wissen
Nach dem Quellen die Rosinen gut abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen. So geben sie weniger zusätzliches Wasser in den Hefeteig.
Für den Abrieb die Schale einer Bio-Zitrone verwenden und nur die äußere gelbe Schicht abreiben, nicht die bittere weiße Haut.
Die Butter für den Teig soll weich sein, aber nicht heiß oder flüssig. Dadurch lässt sie sich gleichmäßig in den Hefeteig einarbeiten.
Die Milch nur lauwarm erwärmen und die Hefe darin auflösen.
Den Teig an einem warmen Ort länger gehen lassen; wenn er sich weiterhin nicht vergrößert, lässt er sich nicht zuverlässig retten.
Den Teig ausreichend kneten und die weiche Konsistenz akzeptieren.
Bei bereits gebackenem Kuchen die Scheiben mit Butter oder einer feuchten Beilage servieren.
Die Rosinen vor dem Unterkneten gründlich abtropfen lassen.
Auf der unteren mittleren Schiene backen und bei Bedarf locker mit Backpapier abdecken.
Die Oberfläche abdecken und die Bäbe bis zur bestandenen Garprobe weiterbacken.
Zehn Minuten in der Form abkühlen lassen und anschließend vollständig auskühlen lassen.
Bruchstücke als Dessert mit Kaffee oder einer cremigen Beilage servieren.
Für einen besonders fruchtigen Hefenapfkuchen den Rosinenanteil erhöhen und die Rosinen weiterhin quellen und gründlich trocknen lassen.
Die Bäbe mit weniger Zucker bestreuen oder die Zuckerbestreuung vollständig weglassen.
Die Bäbe kann bis zum Vortag gebacken werden. Vollständig auskühlen lassen und gut abgedeckt bei Raumtemperatur aufbewahren.
Die vollständig ausgekühlte Bäbe bei Raumtemperatur gut abgedeckt lagern. Für längere Aufbewahrung kann sie in Scheiben geschnitten und gekühlt aufbewahrt werden.
Nicht warm und luftdicht verpacken, da sich sonst Kondenswasser bilden kann.
Die vollständig ausgekühlte Bäbe in Scheiben oder portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Die Stücke bei Raumtemperatur vollständig auftauen lassen.
Die Oberfläche kann nach dem Auftauen etwas weniger knusprig sein; kurz aufgefrischt schmeckt die Bäbe wieder aromatisch.
Häufig gefragt
Geeignet ist eine Gugelhupf- oder Napfkuchenform mit 22 bis 24 cm Durchmesser. Die Form sollte gründlich gebuttert und mit Semmelbröseln ausgestreut werden.
Ein Holzstäbchen sollte ohne rohen Teig herauskommen. Wird die Oberfläche vorher zu dunkel, kann die Form locker mit Backpapier abgedeckt werden.
Durch das Quellen werden die Rosinen saftiger. Anschließend sollten sie gut abtropfen und trocken getupft werden, bevor sie in den Teig kommen.
Nach dem Bestreichen mit Butter und Bestreuen mit Zucker sollte die Bäbe vollständig auskühlen. So setzt sich die Krume und der Kuchen lässt sich sauber schneiden.
Aus unserer Küche
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