Mehl für Brandteig
Weizenmehl Type 550 ergibt einen elastischen Brandteig, der sich gut aufspritzen lässt.
Schön, dass du da bist.
Passwort vergessen?Brandteiggebäck aus Sachsen
Luftiges Brandteiggebäck in Ringform, das im heißen Pflanzenöl goldbraun ausgebacken und mit einer dünnen Zitronenglasur veredelt wird.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dresdner Spritzkringel sind feines sächsisches Brandteiggebäck für die Kaffeetafel. Der glänzende Teig wird als doppelte Ringe aufgespritzt, portionsweise frittiert und anschließend mit frischer Zitronenglasur überzogen.
Außen sind die Kringel goldbraun und knusprig, innen leicht, luftig und zart. Die Glasur ist dünn, süß und zitronig.
Schritt für Schritt
Zwölf Stücke Backpapier in etwa 11 x 11 cm große Quadrate schneiden und einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle bereitlegen. Milch, Wasser, Butter, Zucker und Salz in einem weiten Topf aufkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit soll vollständig aufgekocht sein und die Butter soll geschmolzen sein.
Wichtig: Beim Aufkochen und späteren Umgang mit heißem Öl vorsichtig arbeiten.
Den Topf vom Herd nehmen. Mehl auf einmal hineingeben und kräftig rühren, bis ein glatter Teigkloß entsteht. Den Topf wieder auf die ausgeschaltete, noch warme Herdplatte stellen und den Teig etwa 1 bis 2 Minuten weiterrühren, bis sich am Topfboden ein weißlicher Belag bildet und der Teig sich als Kloß vom Topf löst.
Daran erkennst du es: Der Teig löst sich als Kloß vom Topf und hinterlässt einen weißlichen Belag am Boden.
Den Teig in eine Rührschüssel geben und etwa 8 bis 10 Minuten abkühlen lassen. Die Eier einzeln gründlich unterrühren. Das nächste Ei erst dazugeben, wenn das vorherige vollständig eingearbeitet ist. Die Zitronenschale unterrühren. Der Teig soll glänzen und schwer reißend vom Löffel fallen.
Daran erkennst du es: Der Teig glänzt und fällt schwer reißend vom Löffel.
Wichtig: Den Teig vor dem Einrühren der Eier abkühlen lassen, damit die Eier nicht stocken.
Den Brandteig in den Spritzbeutel füllen. Auf jedes Backpapierquadrat einen etwa 6 bis 7 cm großen Ring spritzen und dabei zwei Teigbahnen übereinanderlegen. Die Ringe bis zum Ausbacken kühl stellen.
Daran erkennst du es: Alle zwölf Ringe sind gleichmäßig doppelt aufgespritzt.
Das Pflanzenöl in einem hohen Topf auf 165 °C erhitzen. Die Temperatur mit einem Küchenthermometer prüfen. Jeweils einen Ring mit dem Backpapier vorsichtig in das heiße Öl gleiten lassen. Nach einigen Sekunden das Papier mit einer Zange abziehen.
Daran erkennst du es: Das Öl hält ungefähr 165 °C, bevor die Ringe eingesetzt werden.
Wichtig: Heißes Öl kann schwere Verbrennungen verursachen. Ringe und Backpapier langsam und vorsichtig einsetzen; kein Wasser in das Öl gelangen lassen.
Die Spritzkringel portionsweise etwa 4 bis 5 Minuten pro Seite goldbraun ausbacken. Dabei nicht zu viele Ringe gleichzeitig in den Topf geben, damit die Öltemperatur stabil bleibt. Die fertigen Kringel mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kringel sind auf beiden Seiten gleichmäßig goldbraun und wirken außen knusprig.
Wichtig: Nicht zu viele Ringe gleichzeitig frittieren und die fertigen Kringel vorsichtig aus dem Öl heben.
Die Spritzkringel vollständig abkühlen lassen. Puderzucker und Zitronensaft zu einem dickflüssigen Guss verrühren. Die Glasur mit einem Löffel über die Kringel ziehen oder dünn auf die Oberseite streichen und fest werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist dickflüssig, haftet auf der Oberfläche und wird beim Stehen fest.
Wichtig: Die Kringel vor dem Glasieren vollständig abkühlen lassen.
Gut zu wissen
Weizenmehl Type 550 ergibt einen elastischen Brandteig, der sich gut aufspritzen lässt.
Eier der Größe M verwenden und jedes Ei vollständig einarbeiten, bevor das nächste dazukommt.
Für die abgeriebene Schale eine unbehandelte Zitrone verwenden und nur die gelbe Außenschicht abreiben.
Der Geschmack wird etwas weniger milchig und die Teigstruktur kann leicht variieren.
Milch durch einen ungesüßten Pflanzendrink und Butter durch pflanzliche Backmargarine ersetzen. Eine ausdrücklich milchfreie Margarine verwenden.
Die Glasur wird milder und orangiger statt klar zitronig.
Zitronenschale und Zitronensaft durch unbehandelte Orangenschale und Orangensaft ersetzen.
Den Teig rühren, bis er sich als Kloß löst und ein weißlicher Belag am Topfboden sichtbar ist.
Den Teig, sofern noch nicht mit Eiern vermischt, kurz weiter auf der warmen Platte abrühren.
Jedes Ei vollständig einarbeiten und die Konsistenz vor der nächsten Zugabe prüfen.
Den fertigen Teig nicht mit zusätzlichem Mehl korrigieren; die geformten Ringe gegebenenfalls kleiner und vorsichtig frittieren.
Die Temperatur mit dem Küchenthermometer kontrollieren und nicht zu viele oder zu wenige Ringe ohne Nachregulierung ausbacken.
Die Hitze reduzieren und die nächste Charge erst einsetzen, wenn das Öl wieder etwa 165 °C erreicht hat.
Die Kringel vollständig abkühlen lassen und den Zitronensaft nach und nach unter den Puderzucker rühren.
Etwas Puderzucker einrühren und die Glasur erneut auftragen.
Die Zitronenaromen werden durch Orange ersetzt.
Die aufgespritzten Ringe können bis zu etwa 2 Stunden vor dem Ausbacken kühl gestellt werden. Das Frittieren und Glasieren möglichst am Serviertag durchführen.
Die vollständig glasierten Kringel trocken und luftdicht bei Raumtemperatur lagern. Kühlung ist möglich, kann die knusprige Textur aber beeinträchtigen.
Nur vollständig abgekühltes Gebäck einlagern und Kondenswasser vermeiden.
Die knusprige Textur und die Zitronenglasur können nach dem Einfrieren deutlich leiden.
Häufig gefragt
Der Teig soll glänzen und schwer reißend vom Löffel fallen. Er darf nicht flüssig sein, sollte sich aber noch spritzen lassen.
Nur so viele, dass sie genügend Platz haben und die Öltemperatur möglichst stabil bleibt. Bei einem hohen Topf sind mehrere kleine Chargen sinnvoll.
Das Backpapier erleichtert das vorsichtige Einsetzen der weichen Teigringe in das heiße Öl. Sobald der Teig stabil ist, wird das Papier mit einer Zange entfernt.
Sie soll dickflüssig sein, am Löffel haften und sich dünn über die Oberseite ziehen lassen. Bei Bedarf mit wenig Puderzucker oder Zitronensaft nachjustieren.
Aus unserer Küche
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