Kekse und kleine trockene Süßgebäcke Eier Kräuter und Gewürze Milchprodukte Nüsse und Samen Weizen Backen Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Thüringer Spitzbuben

Thüringer Mürbeplätzchen

Mürbe Thüringer Spitzbuben mit Kakao, Zimt und gemahlenen Mandeln, als kleine Teigkugeln gebacken und mit halbierten Mandeln belegt.

Zum Rezept
Mandelkrone auf mürbem Kakao
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 80 Minuten
Gesamtzeit ca. 2 Std. 5 Min.
Menge etwa 35 Stück
Gerichtsform und Gerichtsart Kekse und kleine trockene Süßgebäcke
Prägende Zutatenfamilie Eier, Kräuter und Gewürze, Milchprodukte, Nüsse und Samen, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die kalte Butter sorgt für einen mürben Teig und eine zarte, bröselige Textur.
  • Gemahlene Mandeln ergänzen das Weizenmehl mit nussigem Aroma und halten die Plätzchen saftig-mürbe.
  • Backkakao und Zimt geben dem Gebäck eine warme, ausgewogene Würze, während die Mandelhälfte für Biss und eine leicht goldbraune Oberfläche sorgt.

Kakao und Zimt geben diesen mürben Kugeln ihre warme Würze, während die Mandelhälfte beim Backen leicht goldbraun wird. In dieser Thüringer Variante werden die Plätzchen nicht mit Gelee gefüllt, sondern als kleine Teigkugeln gebacken. So entsteht ein unkompliziertes, nussiges Kleingebäck mit feiner Kakaonote.

Mürbe und zart im Biss, mit feiner Kakaonote, warmer Zimtwürze und nussigem Mandelaroma. Die Oberfläche wird leicht goldbraun, die Mandelhälften bleiben als kleiner knackiger Akzent erhalten.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig herstellen und kühlen

  1. Mürbeteig verkneten

    Mehl, gemahlene Mandeln, Zucker, Backkakao, Zimt und Backpulver in der Rührschüssel vermischen. Die kalte Butter in Stückchen dazugeben und alles zügig zu einem glatten Mürbeteig verkneten.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und ohne sichtbare Butterstückchen.

    • Den Teig nur so lange bearbeiten wie nötig, damit er mürbe bleibt.
  2. Teig kalt stellen

    Den Teig zu einem flachen Stück formen, abdecken und etwa 1 Stunde kalt stellen.

    60 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist durchgekühlt und lässt sich anschließend portionieren.

    • Ein flaches Teigstück kühlt gleichmäßiger als eine dicke Kugel.

Portionieren und belegen

  1. Teig portionieren

    Den gekühlten Teig in ungefähr 15 g schwere Portionen teilen und daraus kleine Kugeln von etwa 2 cm Durchmesser formen. Falls der Teig beim Rollen stark reißt, kurz temperieren lassen.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kugeln sind gleichmäßig geformt und zeigen keine großen Risse.

    • Gleich große Portionen sorgen für ein gleichmäßiges Backergebnis.
  2. Mandelhälften auflegen

    Die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Jede Kugel leicht andrücken, eine halbierte Mandel darauflegen und vorsichtig hineindrücken. Die Mandel mit dem verquirlten Eigelb bestreichen.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Mandelhälften sitzen fest auf den leicht angedrückten Teigkugeln.

    • Die Mandel nur leicht eindrücken, damit die Kugelform erhalten bleibt.

Backen und lagern

  1. Spitzbuben backen

    Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Spitzbuben auf der mittleren Schiene 15 bis 20 Minuten backen. Sie dürfen beim Herausnehmen noch etwas weich sein und werden beim Auskühlen fester.

    20 Minuten 180 °C

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist leicht gebräunt; die Plätzchen sind beim Herausnehmen noch etwas weich.

    • Die Backzeit am Ende aufmerksam beobachten, damit die Kakao-Note nicht durch zu starke Bräunung überdeckt wird.
  2. Auskühlen und aufbewahren

    Die Plätzchen vollständig auf dem Blech oder einem Kuchengitter auskühlen lassen. Anschließend luftdicht in einer Keksdose aufbewahren; nach ein bis zwei Tagen wird das Aroma noch runder.

    Daran erkennst du es: Die Plätzchen sind vollständig ausgekühlt und fest geworden.

    • Die Keksdose erst befüllen, wenn die Plätzchen vollständig ausgekühlt sind.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kalte Butter verwenden: Kalte Butter unterstützt die mürbe Struktur des Teigs. Zügiges Verkneten verhindert, dass der Teig unnötig warm und weich wird.
  • Nicht zu lange backen: Die Spitzbuben dürfen beim Herausnehmen noch etwas weich sein; beim Auskühlen werden sie fester.
  • Aroma nachreifen lassen: In der luftdicht verschlossenen Keksdose wird das Aroma nach ein bis zwei Tagen runder.

Zutatenwissen

Mandeln in zwei Formen

Gemahlene Mandeln geben dem Teig sein nussiges Aroma und eine mürbe Textur. Die halbierten Mandeln dienen als sichtbarer Belag und sorgen für zusätzlichen Biss.

Warme Würzung

Ungesüßter Backkakao und Zimt prägen die dunkle, warme Aromatik des Gebäcks.

Eigelb zum Bestreichen

Das verquirlte Eigelb wird auf die Mandelhälften gestrichen und unterstützt deren leichte Bräunung beim Backen.

Sinnvolle Alternativen

Haselnüsse

Das Aroma wird kräftiger und etwas erdiger; die Rezeptur ist dann nicht mehr mandelbasiert.

Gemahlene Haselnüsse anstelle der gemahlenen Mandeln verwenden und die Mandelhälften durch Haselnussstücke oder Haselnusshälften ersetzen.

Glutenfreie Mehlmischung für Mürbeteig

Die Konsistenz kann je nach Mischung etwas mürber oder brüchiger werden.

Eine geeignete glutenfreie Mürbeteig-Mehlmischung verwenden und den Teig besonders vorsichtig verarbeiten.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Teig wird weich und lässt sich schlecht zu Kugeln formen.

Kalte Butter verwenden, den Teig zügig verkneten und die Kühlzeit einhalten.

Den Teig erneut kurz kalt stellen, bevor er portioniert wird.

Die Plätzchen werden hart oder schmecken zu stark geröstet.

Ab 15 Minuten regelmäßig kontrollieren und die Plätzchen herausnehmen, solange sie noch etwas weich sind.

Die vollständig ausgekühlten Plätzchen luftdicht lagern; dadurch kann sich die Textur etwas ausgleichen.

Die Mandelhälfte sitzt nach dem Backen lose auf dem Plätzchen.

Die Mandel leicht eindrücken und anschließend mit verquirltem Eigelb bestreichen.

Varianten

Schokoladigere Variante

Eine stärker kakaobetonte Variante mit dunklerem, kräftigerem Aroma.

Ohne Mandelhälfte

Die Plätzchen werden ohne sichtbaren Mandelbelag gebacken und bleiben schlichter in der Oberfläche.

Servieren und kombinieren

  • Zu Kaffee oder Tee: Die mürben Kakao-Zimt-Plätzchen passen als kleines süßes Gebäck zu Kaffee oder Tee.
  • Als Vorratsgebäck: Die vollständig ausgekühlten Spitzbuben in einer luftdichten Keksdose aufbewahren und nach ein bis zwei Tagen servieren, wenn das Aroma runder geworden ist.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Der Teig kann wie beschrieben vorbereitet, abgedeckt und etwa 1 Stunde vor dem Formen gekühlt werden.

Aufbewahren

Die Plätzchen vollständig auskühlen lassen und anschließend luftdicht in einer Keksdose aufbewahren. Nach ein bis zwei Tagen wird das Aroma noch runder.

Einfrieren

Das Einfrieren ist in der vorliegenden Rezeptgrundlage nicht beschrieben.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Das Rezept enthält Weizenmehl Type 405.
  • Schalenfrüchte (Mandeln): enthält · Mandeln sind sowohl gemahlen im Teig als auch halbiert als Belag enthalten.
  • Milch: enthält · Butter ist Bestandteil des Mürbeteigs.
  • Eier: enthält · Eigelb wird zum Bestreichen der Mandelhälften verwendet.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Warum muss der Teig gekühlt werden?

Die Kühlzeit macht den Mürbeteig fester und erleichtert das Portionieren und Formen der Kugeln.

Woran erkenne ich, dass die Spitzbuben fertig sind?

Die Oberfläche ist leicht gebräunt, während die Plätzchen beim Herausnehmen noch etwas weich sein dürfen. Beim Auskühlen werden sie fester.

Was kann ich tun, wenn der Teig beim Rollen reißt?

Den Teig kurz temperieren lassen und anschließend vorsichtig weiterrollen.

Wie werden die Plätzchen aufbewahrt?

Nach dem vollständigen Auskühlen luftdicht in einer Keksdose. Nach ein bis zwei Tagen wird das Aroma runder.

Aus unserer Küche

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