Mandeln in zwei Formen
Gemahlene Mandeln geben dem Teig sein nussiges Aroma und eine mürbe Textur. Die halbierten Mandeln dienen als sichtbarer Belag und sorgen für zusätzlichen Biss.
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Passwort vergessen?Thüringer Mürbeplätzchen
Mürbe Thüringer Spitzbuben mit Kakao, Zimt und gemahlenen Mandeln, als kleine Teigkugeln gebacken und mit halbierten Mandeln belegt.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Kakao und Zimt geben diesen mürben Kugeln ihre warme Würze, während die Mandelhälfte beim Backen leicht goldbraun wird. In dieser Thüringer Variante werden die Plätzchen nicht mit Gelee gefüllt, sondern als kleine Teigkugeln gebacken. So entsteht ein unkompliziertes, nussiges Kleingebäck mit feiner Kakaonote.
Mürbe und zart im Biss, mit feiner Kakaonote, warmer Zimtwürze und nussigem Mandelaroma. Die Oberfläche wird leicht goldbraun, die Mandelhälften bleiben als kleiner knackiger Akzent erhalten.
Schritt für Schritt
Mehl, gemahlene Mandeln, Zucker, Backkakao, Zimt und Backpulver in der Rührschüssel vermischen. Die kalte Butter in Stückchen dazugeben und alles zügig zu einem glatten Mürbeteig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und ohne sichtbare Butterstückchen.
Den Teig zu einem flachen Stück formen, abdecken und etwa 1 Stunde kalt stellen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist durchgekühlt und lässt sich anschließend portionieren.
Den gekühlten Teig in ungefähr 15 g schwere Portionen teilen und daraus kleine Kugeln von etwa 2 cm Durchmesser formen. Falls der Teig beim Rollen stark reißt, kurz temperieren lassen.
Daran erkennst du es: Die Kugeln sind gleichmäßig geformt und zeigen keine großen Risse.
Die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Jede Kugel leicht andrücken, eine halbierte Mandel darauflegen und vorsichtig hineindrücken. Die Mandel mit dem verquirlten Eigelb bestreichen.
Daran erkennst du es: Die Mandelhälften sitzen fest auf den leicht angedrückten Teigkugeln.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Spitzbuben auf der mittleren Schiene 15 bis 20 Minuten backen. Sie dürfen beim Herausnehmen noch etwas weich sein und werden beim Auskühlen fester.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist leicht gebräunt; die Plätzchen sind beim Herausnehmen noch etwas weich.
Die Plätzchen vollständig auf dem Blech oder einem Kuchengitter auskühlen lassen. Anschließend luftdicht in einer Keksdose aufbewahren; nach ein bis zwei Tagen wird das Aroma noch runder.
Daran erkennst du es: Die Plätzchen sind vollständig ausgekühlt und fest geworden.
Gut zu wissen
Gemahlene Mandeln geben dem Teig sein nussiges Aroma und eine mürbe Textur. Die halbierten Mandeln dienen als sichtbarer Belag und sorgen für zusätzlichen Biss.
Ungesüßter Backkakao und Zimt prägen die dunkle, warme Aromatik des Gebäcks.
Das verquirlte Eigelb wird auf die Mandelhälften gestrichen und unterstützt deren leichte Bräunung beim Backen.
Das Aroma wird kräftiger und etwas erdiger; die Rezeptur ist dann nicht mehr mandelbasiert.
Gemahlene Haselnüsse anstelle der gemahlenen Mandeln verwenden und die Mandelhälften durch Haselnussstücke oder Haselnusshälften ersetzen.
Die Konsistenz kann je nach Mischung etwas mürber oder brüchiger werden.
Eine geeignete glutenfreie Mürbeteig-Mehlmischung verwenden und den Teig besonders vorsichtig verarbeiten.
Kalte Butter verwenden, den Teig zügig verkneten und die Kühlzeit einhalten.
Den Teig erneut kurz kalt stellen, bevor er portioniert wird.
Ab 15 Minuten regelmäßig kontrollieren und die Plätzchen herausnehmen, solange sie noch etwas weich sind.
Die vollständig ausgekühlten Plätzchen luftdicht lagern; dadurch kann sich die Textur etwas ausgleichen.
Die Mandel leicht eindrücken und anschließend mit verquirltem Eigelb bestreichen.
Eine stärker kakaobetonte Variante mit dunklerem, kräftigerem Aroma.
Die Plätzchen werden ohne sichtbaren Mandelbelag gebacken und bleiben schlichter in der Oberfläche.
Der Teig kann wie beschrieben vorbereitet, abgedeckt und etwa 1 Stunde vor dem Formen gekühlt werden.
Die Plätzchen vollständig auskühlen lassen und anschließend luftdicht in einer Keksdose aufbewahren. Nach ein bis zwei Tagen wird das Aroma noch runder.
Das Einfrieren ist in der vorliegenden Rezeptgrundlage nicht beschrieben.
Häufig gefragt
Die Kühlzeit macht den Mürbeteig fester und erleichtert das Portionieren und Formen der Kugeln.
Die Oberfläche ist leicht gebräunt, während die Plätzchen beim Herausnehmen noch etwas weich sein dürfen. Beim Auskühlen werden sie fester.
Den Teig kurz temperieren lassen und anschließend vorsichtig weiterrollen.
Nach dem vollständigen Auskühlen luftdicht in einer Keksdose. Nach ein bis zwei Tagen wird das Aroma runder.
Aus unserer Küche
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