Kirschen gut abtropfen
Die Sauerkirschen vor dem Hacken gründlich abtropfen lassen. Zu viel Flüssigkeit macht die Ganache weich und erschwert das Formen.
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Schokoladige Pralinen mit cremiger Kirschwasser-Ganache und fruchtigen Sauerkirschen, inspiriert vom Geschmack der Schwarzwälder Kirschtorte.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Schwarzwälder Kirschpralinen übertragen die typischen Aromen der bekannten Torte in ein handliches Konfekt. Zartbitterschokolade, Sahne, Kirschwasser und Sauerkirschen verbinden sich zu einer aromatischen Pralinenfüllung, die anschließend mit Kuvertüre überzogen wird.
Außen knackig-schokoladig, innen weich und cremig mit deutlicher Kirschnote, feiner Bitterschokolade und einem warmen Kirschwasseraroma.
Schritt für Schritt
Die Zartbitterschokolade fein hacken. Die Sauerkirschen gründlich abtropfen lassen und fein hacken. Schokolade und Kirschen jeweils getrennt bereitstellen.
Daran erkennst du es: Die Kirschen sind fein zerkleinert und möglichst trocken.
Sahne und Butter in einem kleinen Topf erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist und die Sahne deutlich heiß ist, aber nicht sprudelnd kocht.
Daran erkennst du es: Die Butter ist vollständig geschmolzen, die Sahne dampft leicht und kocht nicht.
Wichtig: Heiße Sahne vorsichtig handhaben.
Die heiße Sahnemischung über die gehackte Schokolade gießen und kurz stehen lassen. Dann glatt rühren, Kirschwasser einarbeiten und zuletzt die gehackten Sauerkirschen unterheben.
Daran erkennst du es: Die Masse ist glatt, glänzend und gleichmäßig mit Kirschen verteilt.
Die Ganache abdecken und im Kühlschrank kühlen, bis sie formbar und deutlich fest geworden ist.
Daran erkennst du es: Die Masse lässt sich portionieren, klebt aber nicht stark an den Händen.
Aus der gekühlten Masse 24 gleich große Portionen abstechen und zu Kugeln oder kleinen unregelmäßigen Pralinen formen. Auf Backpapier setzen und während des Schmelzens der Kuvertüre weiter kühl stellen.
Daran erkennst du es: Alle Stücke sind annähernd gleich groß und kompakt geformt.
Die Zartbitterkuvertüre vorsichtig über einem warmen Wasserbad oder in kurzen Intervallen schmelzen und glatt rühren. Die Kuvertüre soll flüssig, aber nicht heiß sein.
Daran erkennst du es: Die Kuvertüre ist vollständig glatt und ohne feste Stücke.
Wichtig: Beim Wasserbad vorsichtig mit heißem Dampf und heißem Wasser umgehen.
Die gekühlten Pralinen einzeln in die Kuvertüre tauchen, abtropfen lassen und auf Backpapier setzen. Nach Wunsch mit wenig gesiebtem Kakaopulver bestäuben.
Daran erkennst du es: Die Pralinen sind gleichmäßig überzogen und die Oberfläche beginnt anzuziehen.
Die überzogenen Pralinen kühl stellen, bis der Schokoladenüberzug vollständig fest ist. Vor dem Servieren kurz temperieren lassen, damit sich das Aroma besser entfaltet.
Daran erkennst du es: Der Überzug ist fest und lässt sich trocken anfassen.
Gut zu wissen
Die Sauerkirschen vor dem Hacken gründlich abtropfen lassen. Zu viel Flüssigkeit macht die Ganache weich und erschwert das Formen.
Kirschwasser wird ohne weitere Erhitzung in die Füllung eingerührt. Die Pralinen sind daher nicht alkoholfrei.
Die Kuvertüre langsam und trocken schmelzen. Überhitzung oder Wasserkontakt kann die Konsistenz beeinträchtigen.
Die Kirschsüße wird stärker und das Aroma weniger trocken; die Füllung kann etwas weicher werden.
Kirschsirup in gleicher Menge verwenden und die Ganache anschließend vollständig kühlen.
Geschmack und Festigkeit können je nach Produkt leicht abweichen.
Eine zum Erhitzen geeignete pflanzliche Schlagcreme verwenden. Gemeinsam mit der Butter erwärmen; für eine vegane Version zusätzlich die Butter ersetzen.
Die Füllung wird geringfügig anders schmecken, bleibt aber cremig.
Eine feste vegane Backmargarine verwenden und mit der pflanzlichen Schlagcreme erwärmen.
Kirschen gründlich abtropfen lassen und vor dem Hacken gegebenenfalls mit Küchenpapier trocken tupfen.
Die Ganache länger kühlen. Falls sie weiterhin zu weich ist, etwas geschmolzene Schokolade unterarbeiten und erneut kühlen.
Schüssel und Arbeitsgeräte vollständig trocken halten und nur vorsichtig erwärmen.
Die Kuvertüre kann meist nicht zuverlässig zum ursprünglichen Überzugszustand zurückgeführt werden; gegebenenfalls als unregelmäßige Schokoladenglasur verwenden.
Die Gesamtmasse in 24 möglichst gleich große Portionen teilen.
Noch ungeüberzogene Stücke nachformen; bereits überzogene Stücke nicht erneut stark erwärmen.
In jede portionierte Füllung kann vor dem Formen eine kleine gut abgetropfte Sauerkirsche eingeschlossen werden.
Ein Teil der Zartbitterschokolade kann durch Milchschokolade ersetzt werden, wodurch die Pralinen süßer und milder werden.
Kirschsirup ersetzt das Kirschwasser und betont die fruchtige Süße.
Die Pralinen können bis zu zwei Tage vor dem Servieren hergestellt und gut verschlossen kühl gelagert werden.
Im Kühlschrank lagern und vor dem Servieren etwa 15 Minuten temperieren lassen.
Nicht längere Zeit warm stehen lassen, da die Füllung Sahne und Butter enthält.
Die fertig überzogenen Pralinen in einer luftdichten Dose zunächst einzeln vorfrieren und anschließend geschützt verpacken.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend kurz bei Raumtemperatur temperieren lassen.
Der Schokoladenüberzug kann nach dem Auftauen etwas matter werden; die Füllung bleibt aromatisch.
Häufig gefragt
Gut verschlossen und gekühlt sind sie etwa eine Woche haltbar. Vor dem Servieren kurz temperieren lassen.
Ja. Das Kirschwasser kann durch alkoholfreien Kirschsirup ersetzt werden. Dadurch werden die Pralinen süßer und etwas fruchtiger.
Die Ganache länger kühlen. Wenn sie danach noch zu weich bleibt, etwas zusätzliche geschmolzene Schokolade unterarbeiten und die Masse erneut fest werden lassen.
Aus unserer Küche
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