Schweineleber auswählen
Frische Schweineleber ist meist an der Metzgereitheke erhältlich. Sie sorgt für den kräftigen, typischen Geschmack der Knödel.
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Passwort vergessen?Herzhaftes Knödelgericht
Würzige Leberknödel aus Schweineleber, Schweinekamm und eingeweichten Weizenbrötchen werden sanft in kräftiger Rinderbrühe gegart und mit mildem Sauerkraut, cremigem Kartoffelpüree und goldgelben Zwiebeln serviert.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pfälzer Leberknödel mit Sauerkraut und Kartoffelpüree verbinden eine herzhafte, würzige Knödelmasse mit mild geschmortem Sauerkraut und cremigem Kartoffelpüree. Die Knödel werden in Brühe sanft gegart, während gedünstete Zwiebeln für zusätzliche Süße und ein aromatisches Finish sorgen.
Die Leberknödel schmecken würzig und herzhaft, mit feiner Majoran- und Muskatnote. Das Sauerkraut ist mild-säuerlich und saftig, das Kartoffelpüree weich und cremig. Goldgelbe Zwiebeln bringen süße Röstaromen und einen leicht knusprigen Akzent.
Schritt für Schritt
Die Brötchen klein würfeln, mit der Milch übergießen und etwa 10 Minuten weich werden lassen. Anschließend gut ausdrücken, damit die Lebermasse später nicht zu weich wird.
Daran erkennst du es: Die Brötchenwürfel sind weich und vollständig durchfeuchtet.
Schweineleber und Schweinekamm grob würfeln. Die Zwiebel schälen und ebenfalls zerkleinern. Alles durch die feine Scheibe des Fleischwolfs drehen oder portionsweise im Zerkleinerer zu einer feinen Masse verarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Masse ist fein und gleichmäßig zerkleinert.
Wichtig: Rohes Fleisch und Arbeitsflächen nach der Verarbeitung gründlich reinigen.
Die ausgedrückten Brötchen, Eier, Majoran, Salz, Pfeffer und Muskatnuss unter die Lebermasse mengen. Die Masse abgedeckt mindestens 45 Minuten kalt stellen, damit sie fester wird und sich gut formen lässt.
Daran erkennst du es: Die gekühlte Masse ist deutlich fester und lässt sich mit feuchten Händen oder Löffeln portionieren.
Wichtig: Die rohe Masse bis zum Formen gekühlt halten.
Für das Sauerkraut die Zwiebel schälen, fein würfeln und im Schmalz oder in der Butter glasig dünsten. Das Sauerkraut hinzufügen, mit Apfelsaft angießen und Lorbeerblatt, Wacholderbeeren und Kümmel dazugeben. Zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 30 Minuten schmoren lassen. Zwischendurch umrühren und bei Bedarf etwas Wasser ergänzen. Währenddessen können die Kartoffeln vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Das Sauerkraut ist weich, saftig und aromatisch; die Zwiebel ist vollständig weich.
Die Kartoffeln schälen, in gleich große Stücke schneiden und in leicht gesalzenem Wasser etwa 20 Minuten weich kochen. Abgießen und kurz ausdampfen lassen.
Daran erkennst du es: Ein Messer oder eine Gabel gleitet ohne Widerstand durch die Kartoffelstücke.
Wichtig: Beim Abgießen auf heißen Dampf und heißes Kochwasser achten.
Die Rinderbrühe in einem großen Topf erhitzen. Sie soll nur leicht sieden und nicht sprudelnd kochen.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist heiß und bewegt sich nur sanft.
Aus der Lebermasse mit angefeuchteten Händen oder zwei Esslöffeln acht ovale Knödel formen. Die Knödel vorsichtig in die heiße Brühe geben und bei kleiner Hitze etwa 15 bis 18 Minuten ziehen lassen. Sie sind fertig, wenn sie fest sind und im Inneren mindestens 70 °C erreichen.
Daran erkennst du es: Die Knödel sind fest und erreichen im Inneren mindestens 70 °C.
Wichtig: Die Leberknödel vollständig durchgaren und die Kerntemperatur im Inneren prüfen.
Die Milch mit der Butter erhitzen. Die weichen Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken oder fein stampfen und mit der warmen Milch-Butter-Mischung verrühren. Mit Salz und Muskatnuss abschmecken.
Daran erkennst du es: Das Püree ist glatt, cremig und nach Geschmack gewürzt.
Für die Zwiebelhaube die Zwiebeln schälen, in feine Ringe schneiden und in der Butter bei mittlerer Hitze goldgelb braten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebelringe sind weich und goldgelb, aber nicht dunkel verbrannt.
Sauerkraut und Kartoffelpüree auf Teller verteilen, je zwei Leberknödel daraufsetzen und mit den gebratenen Zwiebeln servieren.
Daran erkennst du es: Alle Komponenten sind heiß und gemeinsam angerichtet.
Gut zu wissen
Frische Schweineleber ist meist an der Metzgereitheke erhältlich. Sie sorgt für den kräftigen, typischen Geschmack der Knödel.
Altbackene Weizenbrötchen nehmen die Milch auf und geben der Knödelmasse Struktur. Frische Brötchen sollten vor der Verwendung etwas trocknen.
Salz und Muskatnuss sind für die Knödelmasse fest dosiert. Zusätzlich wird das Kartoffelpüree erst am Ende nach Geschmack abgeschmeckt.
Die Knödel schmecken milder und feiner.
Die Schweineleber im gleichen Gewicht durch frische Kalbsleber ersetzen und wie beschrieben verarbeiten.
Die Knödel schmecken kräftiger und werden etwas dunkler.
Die Schweineleber im gleichen Gewicht durch frische Rinderleber ersetzen. Die Masse wie im Rezept zerkleinern, würzen, kühlen und gar ziehen lassen.
Butter bringt eine milde, cremige Note; Schmalz schmeckt herzhafter.
Das im Rezept genannte Schmalz oder die Butter zum Dünsten der Zwiebel verwenden.
Brötchen gut ausdrücken und die Masse mindestens 45 Minuten abgedeckt kühlen.
Die Masse weiter kühlen und anschließend mit zwei angefeuchteten Löffeln portionieren, statt sie mit den Händen zu formen.
Die Brühe nur sanft sieden lassen und die Kühlzeit einhalten.
Die Hitze sofort reduzieren und die verbleibenden Knödel vorsichtig weiter gar ziehen lassen.
Kartoffeln durch die Presse drücken oder nur fein stampfen und anschließend vorsichtig verrühren.
Etwas warme Milch unterheben und das Püree nicht weiter kräftig rühren.
Bei mittlerer Hitze braten und die Ringe gelegentlich wenden.
Verbrannte Stücke entfernen und bei Bedarf eine kleine neue Portion Zwiebeln braten.
Kalbsleber ersetzt die Schweineleber und ergibt einen milderen, feineren Geschmack.
Rinderleber verleiht den Knödeln einen intensiveren Geschmack und eine dunklere Farbe.
Butter macht das Sauerkraut milder und eignet sich für eine vegetarische Würzkomponente, während die Leberknödel selbst nicht vegetarisch sind.
Für die Komponenten liegt in der Rezeptgrundlage keine geprüfte Einfrieranleitung vor.
Häufig gefragt
Frische Schweineleber bekommst du meist bei der Metzgerei oder an einer gut sortierten Fleischtheke.
Ja. Kalbsleber ergibt eine mildere Variante, Rinderleber schmeckt kräftiger und färbt die Knödel etwas dunkler.
Aus der angegebenen Menge werden acht ovale Leberknödel geformt, also zwei Knödel pro Person.
Die Kühlzeit macht die Masse fester und erleichtert das Formen, sodass die Knödel beim Garen besser ihre Form behalten.
Aus unserer Küche
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