Mehligkochende Kartoffeln verwenden
Festkochende Kartoffeln können mehr Mehl benötigen und ergeben häufig einen kompakteren Teig.
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Goldbraun gebratene Schupfnudeln aus lockerem Kartoffelteig – außen knusprig, innen weich und zart.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese hausgemachten Schupfnudeln werden aus mehligkochenden Kartoffeln, Mehl und Ei geformt, kurz in Wasser gegart und anschließend in Butter knusprig gebraten. Sie passen als eigenständige Mahlzeit oder als herzhafte Beilage.
Goldbraune, leicht knusprige Oberfläche mit weichem, zartem Kartoffelinneren und mild-würzigem Butteraroma.
Schritt für Schritt
Die geschälten Kartoffeln in gleich große Stücke schneiden und mit reichlich Wasser sowie etwa der Hälfte des Salzes aufsetzen. Zum Kochen bringen und garen, bis sie sich leicht mit einem Messer einstechen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelstücke sind vollständig weich und lassen sich leicht zerdrücken.
Wichtig: Vorsicht beim Abgießen und beim Umgang mit heißem Kochwasser.
Die Kartoffeln abgießen, zurück in den warmen Topf geben und einige Minuten ausdampfen lassen. Anschließend etwa 15 Minuten abkühlen lassen, damit der Teig später nicht unnötig weich wird.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind noch lauwarm, aber nicht mehr heiß.
Die lauwarmen Kartoffeln fein stampfen. Mehl, Ei, das restliche Salz und Muskatnuss dazugeben und alles rasch zu einem weichen, gerade formbaren Teig verkneten. Nicht länger als nötig kneten.
Daran erkennst du es: Der Teig hält zusammen und klebt nur noch leicht.
Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu fingerdicken Rollen formen, in Stücke schneiden und jedes Stück mit den Händen zu länglichen, an den Enden zugespitzten Schupfnudeln rollen.
Daran erkennst du es: Die Stücke sind gleichmäßig groß und behalten ihre Form.
Einen großen Topf mit leicht gesalzenem Wasser zum sanften Sieden bringen. Die Schupfnudeln portionsweise hineingeben und garziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit dem Schaumlöffel herausheben und gut abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Schupfnudeln steigen an die Oberfläche und fühlen sich fest, aber nicht hart an.
Wichtig: Heißes Wasser und Dampf können Verbrühungen verursachen.
Die Butter in der großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Die abgetropften Schupfnudeln hineingeben und unter vorsichtigem Wenden braten, bis sie rundum goldbraun und an den Kanten knusprig sind. Sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun, die Kanten sind leicht knusprig und die Schupfnudeln bleiben innen weich.
Wichtig: Butter kann bei zu hoher Hitze spritzen und verbrennen.
Gut zu wissen
Festkochende Kartoffeln können mehr Mehl benötigen und ergeben häufig einen kompakteren Teig.
Die genaue Mehlaufnahme hängt vom Wassergehalt und der Abkühlzeit der Kartoffeln ab. Nur so viel zusätzliches Mehl verwenden, dass der Teig formbar bleibt.
Mittlere Hitze hält die Butter aromatisch und verhindert, dass sie vor dem Bräunen der Schupfnudeln verbrennt.
Die Schupfnudeln können etwas weicher und brüchiger werden.
Die Mischung portionsweise einarbeiten und den Teig nur so weit bemehlen, dass er sich rollen lässt.
Das Butteraroma entfällt; die Oberfläche kann dennoch knusprig werden.
Eine zum Braten geeignete pflanzliche Margarine verwenden und bei mittlerer Hitze schmelzen.
Kartoffeln nach dem Abgießen im warmen Topf ausdampfen lassen und vor der Teigherstellung abkühlen lassen.
Etwas Mehl sparsam ergänzen, bis der Teig gerade formbar ist.
Mehl nur bis zur Formbarkeit einarbeiten und den Teig rasch mischen.
Die bereits geformten Stücke möglichst kurz garen und anschließend nur knapp goldbraun braten.
Mit ausreichend Abstand braten und bei Bedarf mehrere Chargen zubereiten.
Die Schupfnudeln portionsweise in einer heißen Pfanne nachbraten.
Die fertigen Schupfnudeln mit fein gehackter Petersilie oder Schnittlauch vermengen.
Die knusprig gebratenen Schupfnudeln mit gebratenen Pilzen kombinieren.
Die geformten, ungegarten Schupfnudeln auf einem bemehlten Brett mit Abstand ablegen, abdecken und bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Garen kurz temperieren lassen.
Gekochte und gebratene Schupfnudeln vollständig abkühlen lassen und anschließend abgedeckt im Kühlschrank lagern.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen; Reste nach dem Abkühlen zeitnah kühlen.
Geformte ungegarte Schupfnudeln zunächst einzeln auf einem Brett vorfrieren und anschließend in einen gefriergeeigneten Beutel oder Behälter umfüllen.
Direkt gefroren in leicht siedendes Wasser geben oder über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Anschließend wie beschrieben braten.
Die Textur kann nach dem Einfrieren etwas weicher werden; ungegartes Einfrieren erhält die Form meist besser als bereits gebratene Reste.
Häufig gefragt
Mehligkochende Kartoffeln ergeben einen trockeneren, lockereren Teig, der sich leichter formen lässt und weniger zusätzliches Mehl benötigt.
Die Kartoffeln besser ausdampfen lassen und anschließend nur wenig zusätzliches Mehl einarbeiten. Zu viel Mehl macht die Schupfnudeln fest.
Ja. Die geformten ungegarten Schupfnudeln können abgedeckt bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Ja. Am besten die geformten ungegarten Stücke einzeln vorfrieren und anschließend verpacken.
Aus unserer Küche
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