Hirschhornsalz finden
Hirschhornsalz ist meist in gut sortierten Supermärkten, im Backfachhandel oder in der Weihnachtsbäckerei-Abteilung erhältlich.
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Passwort vergessen?Fränkisches Gewürzkonfekt
Kleine, weich gebackene Lebkuchenpralinen aus Nüssen, Honig, Orangeat, Zitronat und Marzipan, überzogen mit Zartbitterkuvertüre.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese fränkisch inspirierten Lebkuchenpralinen werden in kleinen Portionen gebacken und anschließend mit einer feinen Schokoladenhülle vollendet. Die würzige Nussmasse bleibt innen weich und aromatisch, während die Kuvertüre nach dem Festwerden angenehm knackig wird.
Außen leicht gebräunt und von knackiger Zartbitterschokolade umhüllt, innen weich, saftig und dicht. Das Aroma ist würzig, nussig und fruchtig mit kandierten Zitrusnoten und einem fein herben Schokoladenabschluss.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Orangeat, Zitronat und Marzipanrohmasse sehr fein hacken oder zu einer gleichmäßigen Paste verarbeiten.
Eiweiß, Zucker, Honig und Salz in einer fettfreien Schüssel zu einem festen, glänzenden Eischnee schlagen.
Daran erkennst du es: Der Eischnee ist fest, glänzend und hält seine Form.
Hirschhornsalz mit dem Mehl vermischen. Haselnüsse, Mandeln und Lebkuchengewürz unterrühren. Die Trockenmischung vorsichtig unter den Eischnee heben und anschließend die Frucht-Marzipan-Paste einarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig vermischt, bleibt aber noch luftig und formbar.
Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und etwa 30 kleine Häufchen mit jeweils ungefähr 15 g auf das Backpapier setzen. Alternativ eine kleine Silikonform verwenden. Zwischen den Portionen etwas Abstand lassen und die Oberflächen leicht glätten.
Daran erkennst du es: Die Portionen sind ähnlich groß und haben etwas Abstand zueinander.
Die Lebkuchenpralinen auf der mittleren Schiene 12 bis 14 Minuten backen. Sie sollen außen leicht Farbe bekommen, innen aber noch weich bleiben. Danach vollständig auf dem Blech auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist leicht gebräunt, die Mitte bleibt weich.
Die Zartbitterkuvertüre klein hacken und in einer trockenen Schüssel über einem warmen Wasserbad langsam schmelzen. Die vollständig abgekühlten Pralinen mit der Kuvertüre überziehen oder darin eintauchen und auf Backpapier fest werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Kuvertüre ist glatt und fließfähig, ohne dass Wasser in die Schüssel gelangt.
Wichtig: Kein Wasser in die geschmolzene Kuvertüre gelangen lassen; das Wasserbad nicht unbeaufsichtigt erhitzen.
Die Kuvertüre vollständig fest werden lassen. Die Lebkuchenpralinen anschließend luftdicht und kühl lagern. Nach einigen Stunden ist das Gewürzaroma besonders rund.
Daran erkennst du es: Der Überzug ist fest und nicht mehr klebrig.
Gut zu wissen
Hirschhornsalz ist meist in gut sortierten Supermärkten, im Backfachhandel oder in der Weihnachtsbäckerei-Abteilung erhältlich.
Orangeat und Zitronat liegen normalerweise bei den Backzutaten. Fein gehackte kandierte Schalen aus dem Feinkost- oder Backfachhandel können besonders aromatisch sein.
Eine fertige Mischung ist vor allem im Herbst und Winter im Gewürzregal erhältlich. Alternativ lassen sich Zimt, Nelke, Kardamom und eine kleine Prise Muskat mischen.
Marzipanrohmasse steht meist im Backregal neben Nüssen und Dekorzutaten. Mandelpaste ist möglich, schmeckt aber weniger süß und oft kräftiger nach Mandeln.
Die Pralinen werden etwas kompakter.
Das Backpulver anstelle des Hirschhornsalzes mit dem Mehl vermischen und wie im Rezept beschrieben einarbeiten.
Das Aroma kann frischer und weniger süß wirken.
Die kandierte Orangenschale sehr fein hacken und im gleichen Schritt wie Orangeat verarbeiten.
Die Zitronennote kann etwas deutlicher ausfallen.
Die kandierte Zitronenschale fein würfeln und wie Zitronat verwenden.
Das Gewürzaroma wird individueller und meist etwas kräftiger.
Die Gewürze zu einer trockenen Mischung verbinden und insgesamt in etwa der vorgesehenen Menge Lebkuchengewürz einsetzen.
Die Pralinen schmecken weniger süß und kräftiger nach Mandeln.
Die Mandelpaste fein zerkleinern und gemeinsam mit Orangeat und Zitronat einarbeiten.
Eine vollständig fettfreie Schüssel verwenden und das Eiweiß sorgfältig vom Eigelb trennen.
Bei nur leicht instabilem Eischnee länger weiterschlagen; bei deutlicher Verunreinigung gelingt meist nur ein neuer Ansatz zuverlässig.
Nach 12 Minuten erstmals prüfen und auf leichte Bräunung bei noch weicher Mitte achten.
Trocken geratene Stücke luftdicht lagern; dadurch können sie etwas nachziehen.
Eine trockene Schüssel verwenden und das Wasserbad nur sanft erwärmen.
Die Häufchen möglichst gleichmäßig portionieren und mit Abstand setzen.
Weiche Stücke kurz weiterbacken, während bereits fertige Stücke vom Blech genommen werden.
Die Masse kann in kleine Mulden einer Silikonform gefüllt werden, wenn besonders gleichmäßige Pralinen gewünscht sind.
Hirschhornsalz wird durch Backpulver ersetzt. Die gebackene Struktur wird etwas kompakter.
Das fertige Lebkuchengewürz wird durch eine eigene Mischung aus Zimt, Nelke, Kardamom und einer kleinen Prise Muskat ersetzt.
Die Pralinen können am Vortag gebacken, vollständig ausgekühlt, überzogen und luftdicht verpackt werden. Nach einigen Stunden ist ihr Aroma besonders rund.
Die fertigen Lebkuchenpralinen luftdicht, kühl und trocken lagern. Vor Feuchtigkeit und direkter Wärme schützen.
Vor dem Verpacken vollständig auskühlen und die Kuvertüre fest werden lassen.
Das Einfrieren ist im Ausgangsrezept nicht beschrieben.
Häufig gefragt
Hirschhornsalz ist meist in gut sortierten Supermärkten, im Backfachhandel oder in der Weihnachtsbäckerei-Abteilung erhältlich.
Orangeat liegt normalerweise bei den Backzutaten im Supermarkt. Fein gehackte kandierte Orangenschale gibt es außerdem im Feinkost- oder Backfachhandel.
Fein gewürfelte kandierte Zitronenschale ist eine passende Alternative und kann eine etwas deutlichere Zitronennote mitbringen.
Eine Mischung aus Zimt, Nelke, Kardamom und einer kleinen Prise Muskat eignet sich als Alternative.
Mandelpaste ist möglich, schmeckt jedoch weniger süß und oft kräftiger nach Mandeln.
Aus unserer Küche
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