Mehlwahl
Griffiges Weizenmehl, zum Beispiel Wiener Grießler, unterstützt die mürbe Struktur. Feines Weizenmehl Type 405 funktioniert ebenfalls, ergibt aber einen etwas zarteren und weniger mürben Teig.
Schön, dass du da bist.
Passwort vergessen?Buttriger gedeckter Apfelkuchen mit mürbem Teig, saftiger Apfelfüllung, Zimt, Mandeln und feinem Vanillepudding. Der Boden wird vorgebacken, bevor die lauwarme Füllung und der Teigdeckel in die Form kommen.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses Familienrezept aus Lenggries verbindet buttrigen Mürbteig mit einer saftigen Apfelfüllung, Zimt und Mandeln. In Bayern gibt es dafür unterschiedliche Hausvarianten; hier bekommt der Kuchen einen feinen Deckel und wird vor dem Füllen kurz vorgebacken. So bleibt der Boden mürbe, während die Äpfel aromatisch und weich werden.
Der Kuchen duftet nach Butter, Zimt und gebackenen Äpfeln. Der Teig ist mürbe und zart, die Füllung saftig, weich und leicht säuerlich mit feiner Mandelnote.
Schritt für Schritt
Mehl, weiche Butter, Puderzucker, Ei, Eigelb, Weißwein und die Prise Salz rasch zu einem glatten Mürbteig verkneten. Den Teig zu einer flachen Kugel formen, abdecken und 30 Minuten kühl ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und lässt sich zu einer flachen Kugel formen.
Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Wasser und Zitronenschale in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten dünsten. Die Äpfel sollen weich werden, aber noch etwas Biss behalten. Anschließend abgießen und den Saft auffangen.
Daran erkennst du es: Die Apfelspalten sind weich, behalten aber noch etwas Biss.
Puddingpulver, Zucker und Zimt mit etwa 4 Esslöffeln des aufgefangenen Apfelsafts glatt rühren. Den restlichen Saft aufkochen, die angerührte Mischung einrühren und etwa 1 Minute köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen, den Rum einrühren und die Äpfel sowie die Mandelstifte unterheben. Die Füllung etwas abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gebunden und überzieht den Kochlöffel leicht.
Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Butter ausstreichen und mit Semmelbröseln ausstreuen.
Wichtig: Beim Umgang mit dem vorgeheizten Backofen und der heißen Form geeignete Ofenhandschuhe verwenden.
Etwa zwei Drittel des Teigs auf einer bemehlten Fläche ausrollen und Boden sowie Rand der Form damit auskleiden. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und auf der unteren Schiene 15 Minuten vorbacken.
Daran erkennst du es: Der Boden ist gesetzt und nur leicht gebräunt.
Wichtig: Die Form vorsichtig aus dem heißen Backofen nehmen.
Die lauwarme Apfelfüllung auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Den restlichen Teig ausrollen, als Deckel auflegen und die Ränder leicht andrücken. Den Deckel mehrmals mit einer Gabel einstechen.
Daran erkennst du es: Der Deckel liegt gleichmäßig auf und die Ränder sind angedrückt.
Den Kuchen bei 180 °C auf der unteren Schiene 45 bis 50 Minuten backen, bis der Deckel hellgolden ist. Anschließend in der Form mindestens 1 Stunde abkühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Daran erkennst du es: Der Teigdeckel ist hellgolden und der Kuchen ist nach dem Abkühlen schnittfest.
Wichtig: Die Form und der Kuchen sind unmittelbar nach dem Backen sehr heiß. Vor dem Servieren mindestens 1 Stunde abkühlen lassen.
Gut zu wissen
Griffiges Weizenmehl, zum Beispiel Wiener Grießler, unterstützt die mürbe Struktur. Feines Weizenmehl Type 405 funktioniert ebenfalls, ergibt aber einen etwas zarteren und weniger mürben Teig.
Säuerliche Äpfel geben der süßen Füllung ein ausgewogenes Aroma und behalten beim kurzen Dünsten ausreichend Struktur.
Für die Zitronenschale eine unbehandelte Zitrone verwenden und nur einen Streifen der äußeren gelben Schale abnehmen.
Der Teig wird etwas zarter und weniger mürbe als mit griffigem Mehl.
Die gleiche Menge Weizenmehl Type 405 verwenden und den Teig weiterhin rasch verkneten und kühlen.
Die Zutaten nur rasch zu einem glatten Teig verbinden und die Kühlzeit einhalten.
Den Teig nochmals kalt stellen und beim Ausrollen nur sparsam weiterbearbeiten.
Die Äpfel über einer Schüssel abgießen und den gesamten Saft auffangen.
Falls zu wenig Saft vorhanden ist, die Flüssigkeitsmenge vorsichtig mit Wasser ergänzen.
Den Kuchen mindestens 1 Stunde in der Form abkühlen lassen.
Die Stücke nochmals vollständig auskühlen lassen und vorsichtig servieren.
Für eine belastbare Aussage zu Einfrieren und Auftauen liegt in der Rezeptgrundlage kein konkreter Beleg vor.
Häufig gefragt
Ja. Die Rezeptgrundlage nennt Weizenmehl Type 405 ausdrücklich als Alternative. Der Teig wird damit etwas zarter und weniger mürbe.
Am besten eignen sich säuerliche Äpfel, die beim kurzen Dünsten weich werden, aber noch etwas Biss behalten.
Das kurze Vorbacken hilft, den Boden trotz der saftigen Apfelfüllung mürbe und stabil zu halten.
Nach dem Backen sollte der Kuchen mindestens 1 Stunde in der Form abkühlen, damit die Füllung schnittfest wird.
Aus unserer Küche
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