Mehlwahl
Weizenmehl bildet die elastische Teigstruktur. Ein griffiges oder universelles Weizenmehl lässt sich gut verarbeiten.
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Passwort vergessen?Klassiker aus Baden-Württemberg
Hausgemachte schwäbische Spätzle aus einem zähflüssigen Eierteig, direkt in kochendes Salzwasser geschabt oder gepresst.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese schwäbischen Spätzle werden aus Mehl, Eiern und Wasser zu einem glatten, zähflüssigen Teig verarbeitet und portionsweise in kochendes Wasser gegeben. Sie schmecken frisch besonders zart und eignen sich als eigenständige Beilage zu kräftigen Saucen, Braten oder Linsen.
Frisch gekochte Spätzle sind weich und elastisch, mit leichtem Biss und einer unregelmäßigen, handgemachten Oberfläche. Sie schmecken mild, eiig und leicht salzig und nehmen Saucen besonders gut auf.
Schritt für Schritt
Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen. Eier und Wasser hinzufügen und mit einem Kochlöffel oder kräftigem Schneebesen zu einem glatten, zähflüssigen Teig schlagen. Der Teig soll schwer vom Löffel reißen und nicht flüssig laufen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und zähflüssig.
Wasser in einem großen Topf zum sprudelnden Kochen bringen und mit Salz würzen. Während das Wasser erhitzt wird, kann der Teig kurz ruhen.
Daran erkennst du es: Das Wasser sprudelt deutlich und ist bereit zum Garen.
Wichtig: Vorsicht vor heißem Wasserdampf und spritzendem Kochwasser.
Den Teig portionsweise durch eine Spätzlepresse oder ein Spätzlesieb ins kochende Wasser drücken. Alternativ kleine Teigportionen vom Spätzlebrett direkt ins Wasser schaben. Nicht zu viele Spätzle auf einmal garen.
Daran erkennst du es: Die Spätzle steigen an die Oberfläche und sind durchgegart, aber noch weich und elastisch.
Wichtig: Teig vorsichtig ins Wasser geben, damit heißes Wasser nicht zurückspritzt.
Die an der Oberfläche schwimmenden Spätzle mit einem Schaumlöffel herausheben und kurz abtropfen lassen. Sofort servieren oder in wenig heißem Wasser warmhalten, damit sie nicht zusammenkleben.
Daran erkennst du es: Die Spätzle sind vollständig gegart und lassen sich leicht vom Schaumlöffel lösen.
Gut zu wissen
Weizenmehl bildet die elastische Teigstruktur. Ein griffiges oder universelles Weizenmehl lässt sich gut verarbeiten.
Die Eier liefern Bindung und Flüssigkeit. Bei sehr großen oder kleinen Eiern die Wassermenge vorsichtig anpassen.
Das Salz im Teig würzt die Spätzle selbst; das Salz im Kochwasser dient der Würzung während des Garens. Beide Mengen bleiben getrennte Zutatenzeilen.
Die Spätzle können etwas weicher und weniger elastisch werden.
Eine ausdrücklich für Spätzle oder Teigwaren geeignete glutenfreie Mischung verwenden und die Wassermenge langsam anpassen.
Die Spätzle werden weniger eiig und können eine weichere oder brüchigere Struktur haben.
Den Ei-Ersatz nach Packungsanleitung anrühren und den Teig anschließend auf die gleiche zähflüssige Konsistenz einstellen.
Wasser portionsweise zugeben und den Teig kräftig schlagen, bis er zähflüssig vom Löffel reißt.
Etwas Mehl einarbeiten und den Teig erneut gründlich schlagen.
In kleinen Portionen arbeiten und das Wasser zwischen den Portionen wieder kräftig aufkochen lassen.
Die bereits gegarten Spätzle vorsichtig mit etwas heißem Wasser trennen.
Sobald die Spätzle an die Oberfläche steigen, die Konsistenz prüfen und sie zügig abschöpfen.
Die Spätzle gut abtropfen lassen und kurz in einer heißen Pfanne mit etwas Butter oder Sauce schwenken.
Die frisch gegarten Spätzle werden mit würzigem Käse geschichtet und heiß serviert.
Fein gehackte Kräuter geben dem Teig ein frisches Aroma.
Den Teig bis zu 2 Stunden abgedeckt kühl aufbewahren und vor der Verarbeitung kurz durchrühren. Die gegarten Spätzle schmecken jedoch frisch am besten.
Gekochte Spätzle abkühlen lassen, in einen dicht schließenden Behälter geben und im Kühlschrank aufbewahren.
Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Das Einfrieren ist hier nicht näher festgelegt, da die Textur nach dem Auftauen variieren kann.
Häufig gefragt
Der Teig soll zähflüssig sein und schwer vom Löffel reißen. Er darf nicht wie Pfannkuchenteig fließen, aber auch nicht fest wie ein Knetteig sein.
Ja. Der Teig kann portionsweise von einem angefeuchteten Spätzlebrett direkt ins kochende Wasser geschabt werden. Alternativ eignet sich ein grobes Sieb.
Die Spätzle steigen im kochenden Wasser an die Oberfläche. Danach kurz prüfen und zügig mit dem Schaumlöffel herausheben.
Am besten portionsweise abschöpfen und direkt mit Sauce servieren. Für kurze Zeit können sie in wenig heißem Wasser oder mit etwas Fett warmgehalten werden.
Aus unserer Küche
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