Knollensellerie
Knollensellerie ist ein kennzeichnungspflichtiges Allergen und sollte bei der Ausgabe ausdrücklich berücksichtigt werden.
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Zart gegarter Tafelspitz in einer klaren, aromatischen Gemüsebrühe mit frischem Meerrettich und Petersilie.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Für diesen Tafelspitz wird ein großes Stück Rindfleisch langsam in leicht köchelnder Brühe gegart. Wurzelgemüse, Zwiebel und Gewürze geben der Brühe Tiefe, während Meerrettich und Petersilie beim Servieren für Frische und Schärfe sorgen.
Zarte, saftige Rindfleischscheiben mit einer mild-würzigen, klaren Brühe, süßlichen Gemüsearomen, frischer Petersilie und pointierter Meerrettichschärfe.
Schritt für Schritt
Zwiebeln halbieren und schälen. Karotten, Porree und Knollensellerie vorbereiten und grob schneiden. Petersilie hacken und bis zum Servieren kalt stellen.
Wichtig: Rohes Rindfleisch getrennt von verzehrfertigen Zutaten bearbeiten und Arbeitsfläche sowie Messer anschließend gründlich reinigen.
Die Zwiebelhälften mit der Schnittfläche nach unten in den trockenen, schweren Topf legen und bei mittlerer Hitze anrösten, bis die Schnittflächen deutlich gebräunt sind. Dadurch erhält die Brühe mehr Farbe und Tiefe.
Daran erkennst du es: Die Schnittflächen sind kräftig goldbraun, aber nicht schwarz.
Wasser in den Topf geben und aufkochen. Tafelspitz, Karotten, Porree, Sellerie, Lorbeer, Pfefferkörner und das feste Salz einlegen. Aufkochen lassen und den entstehenden Schaum mit der Schaumkelle abnehmen.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist klarer und der Schaum weitgehend entfernt.
Wichtig: Rohes Fleisch nur mit sauberem Besteck handhaben; die Brühe anschließend ausreichend heiß halten.
Die Hitze so weit reduzieren, dass die Brühe nur sanft köchelt. Den Topf teilweise oder vollständig abdecken und den Tafelspitz etwa 140 Minuten garen. Während des Garens gelegentlich kontrollieren und bei Bedarf mit heißem Wasser auffüllen. Gleichzeitig soll das Gemüse weich, aber nicht völlig zerfallen werden.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich mit einer Gabel leicht einstechen und die Scheiben schneiden sich ohne großen Widerstand.
Wichtig: Das Fleisch vollständig durchgaren und bis zum Servieren heiß halten.
Den Tafelspitz aus der Brühe nehmen und 10 Minuten auf der Servierplatte ruhen lassen. Die Brühe nach Wunsch durch ein feines Sieb gießen und mit Salz zum Abschmecken ausbalancieren.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich anschließend sauber in gleichmäßige Scheiben schneiden.
Den Tafelspitz quer zur Faser in Scheiben schneiden. Mit etwas heißer Brühe, dem gegarten Gemüse, gehackter Petersilie und frisch geriebenem Meerrettich servieren.
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind zart, saftig und quer zur Faser geschnitten.
Wichtig: Heiße Brühe vorsichtig ausschenken und das Fleisch nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Gut zu wissen
Knollensellerie ist ein kennzeichnungspflichtiges Allergen und sollte bei der Ausgabe ausdrücklich berücksichtigt werden.
Frisch geriebener Meerrettich entwickelt seine Schärfe rasch. Deshalb erst kurz vor dem Servieren dosieren.
Die Brühe bleibt herzhaft, das Fleisch kann etwas kräftiger und faseriger werden.
Rinderschulter im gleichen Verfahren garen und die Zartheit vor dem Herausnehmen prüfen.
Das Aroma wird frischer und zwiebeliger.
Schnittlauch fein schneiden und erst beim Servieren über Fleisch und Brühe streuen.
Nach dem Aufkochen die Hitze deutlich reduzieren und nur sanft köcheln lassen.
Das Fleisch bei niedriger Hitze weitergaren, bis es wieder zart ist; die Brühe anschließend durch ein feines Sieb gießen.
Den Tafelspitz vor dem Aufschneiden kurz ruhen lassen.
Die Scheiben mit heißer Brühe übergießen und sofort servieren.
Vor dem Schneiden die Richtung der Fleischfasern prüfen und quer dazu schneiden.
Der Tafelspitz wird mit separat gekochten Salzkartoffeln als sättigende Beilage serviert.
Die Brühe erhält am Ende zusätzliche frische Kräuter und wirkt dadurch leichter und grüner.
Tafelspitz und Brühe vollständig abkühlen lassen und getrennt oder gemeinsam abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Zum Servieren das Fleisch in der Brühe langsam erwärmen und erst danach aufschneiden.
Fleisch und Brühe möglichst innerhalb von zwei Stunden abkühlen, abgedeckt kalt stellen und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen.
Nicht mehrfach vollständig abkühlen und wieder erwärmen.
Fleisch portionsweise mit ausreichend Brühe in gefriergeeignete Behälter geben, vollständig abkühlen lassen und einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend langsam in der Brühe erhitzen.
Die Textur des Fleisches kann nach dem Einfrieren etwas weicher werden; die Brühe lässt sich gut einfrieren.
Häufig gefragt
Am besten eignet sich ein gleichmäßig geformtes Stück Tafelspitz vom Rind. Als Ersatz kann Rinderschulter verwendet werden, wobei die Garzeit und die Zartheit abweichen können.
Sanftes Köcheln hält die Bewegung in der Flüssigkeit gering, unterstützt eine klarere Brühe und hilft, das Fleisch zart zu halten.
Das gegarte Fleisch sollte nach einer kurzen Ruhezeit quer zur Faser in gleichmäßige Scheiben geschnitten werden.
Aus unserer Küche
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