Renke und Alternativen
Renkenfilets sind besonders rund um den Ammersee bei Fischereien, Fischhändlern und gut sortierten Fischtheken erhältlich. Junge Forelle oder Saibling eignen sich als geschmacklich kräftigere und saftigere Alternative.
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Passwort vergessen?Kalt marinierte Renke
Kalt in Bier, Salz und Zucker gereifte Renkenfilets mit süß-sauer gepickelten roten Zwiebeln, Radieschen und Schnittlauch.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Zartes Renkenfilet wird in einer milden Bier-Salz-Marinade kalt gereift und anschließend mit süß-sauren Zwiebeln serviert. Die Kombination verbindet die Ammersee-Renke mit frischer Säure, feiner Kräuterwürze und angenehmem Biss.
Zartes, festes Fischfleisch mit milder Bier- und Kräuternote trifft auf knackige, süß-saure Zwiebeln. Radieschen bringen Frische, Schnittlauch eine feine grüne Würze.
Schritt für Schritt
Die Renkenfilets sorgfältig auf verbliebene Gräten prüfen. Bier, Salz, Zucker, Zitronenabrieb und Petersilie in einem hohen Gefäß fein mixen.
Wichtig: Nur saubere Geräte und küchenfertige Fischfilets verwenden.
Die Filets in eine flache, nicht reaktive Form legen und vollständig mit der Marinade bedecken. Die Form abdecken und bei höchstens 4 °C 36 bis 48 Stunden kalt stellen. Nach etwa 24 Stunden die Filets vorsichtig wenden.
Daran erkennst du es: Die Filets sind nach der Kaltreife fest und vollständig von der Marinade umgeben.
Wichtig: Für diese kalte Zubereitung ausschließlich Fisch verwenden, der nach Angabe des Fischhändlers für den Rohverzehr geeignet ist.
Essig, Wasser, Zucker, Senfkörner, Wacholderbeeren, Pfefferkörner und Lorbeer in einem kleinen Topf erhitzen. Den Sud 4 Minuten leise sieden lassen, ohne ihn sprudelnd zu kochen.
Daran erkennst du es: Der Sud ist heiß und leise in Bewegung, kocht aber nicht sprudelnd.
Die Zwiebeln schälen, in feine Ringe schneiden und 2 bis 3 Minuten im heißen Sud ziehen lassen. Sie sollen leicht nachgeben, aber noch Biss behalten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebelringe sind leicht zart, aber noch knackig.
Die Zwiebeln mit dem Sud vollständig abkühlen lassen und anschließend mindestens 30 Minuten kalt stellen. Die Zwiebeln können bereits am Vortag vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind vollständig abgekühlt und vom Sud bedeckt.
Die Renkenfilets aus der Marinade nehmen, kurz mit kaltem Wasser abspülen und gründlich trocken tupfen. Die Marinade nicht weiterverwenden.
Wichtig: Die gebrauchte Marinade entsorgen und nicht als Sauce oder zum Weitergaren verwenden.
Die Renke mit den gepickelten Zwiebeln, Radieschenscheiben und Schnittlauch anrichten und gut gekühlt servieren.
Daran erkennst du es: Fisch und Beilagen sind gut gekühlt angerichtet.
Wichtig: Bis zum Servieren gut gekühlt halten.
Gut zu wissen
Renkenfilets sind besonders rund um den Ammersee bei Fischereien, Fischhändlern und gut sortierten Fischtheken erhältlich. Junge Forelle oder Saibling eignen sich als geschmacklich kräftigere und saftigere Alternative.
Ein mildes Helles oder Kellerbier hält die Marinade aromatisch zurückhaltend und lässt den Fisch im Vordergrund.
Die ganzen Senfkörner geben den Zwiebeln eine dezente Würze und sorgen für kleine aromatische Akzente.
Der Geschmack wird etwas kräftiger und das Fleisch meist saftiger.
Renkenfilets im gleichen Arbeitsablauf ersetzen. Die Filets müssen ebenfalls grätenfrei, küchenfertig und nach Angabe des Fischhändlers für den Rohverzehr geeignet sein.
Die Form sofort abdecken und bei höchstens 4 °C kalt stellen.
Bei unklarer Kühlkette den Fisch nicht weiterverwenden.
Die Zwiebeln nur 2 bis 3 Minuten ziehen lassen und den Sud leise sieden lassen.
Sehr weiche Zwiebeln vor dem Servieren gut abtropfen lassen und nur sparsam verwenden.
Die Marinade nach dem Herausnehmen der Filets entsorgen.
Die Filets kurz abspülen und anschließend sorgfältig mit Küchenpapier trocknen.
Vor dem Anrichten erneut trocken tupfen.
Eine kräftigere Alternative mit junger Forelle oder Saibling unter Beibehaltung der Bier-Salz-Marinade und der gepickelten Zwiebeln.
Die Zwiebeln können am Vortag vorbereitet werden. Die Renkenfilets benötigen ohnehin 36 bis 48 Stunden Kaltreife; nach dem Abspülen und Trocknen gut gekühlt zeitnah servieren.
Einfrieren wird für die fertig marinierte, kalt servierte Zubereitung nicht empfohlen, da Textur und Frische der Filets sowie der gepickelten Zwiebeln leiden können.
Häufig gefragt
Ja. Junge Forelle oder Saibling sind passende Alternativen. Sie schmecken etwas kräftiger und saftiger; die Filets sollten ebenfalls grätenfrei und für den Rohverzehr geeignet sein.
Ja. Die Zwiebeln lassen sich am Vortag vorbereiten und gut gekühlt bis zum Anrichten aufbewahren.
Die Marinade hatte direkten Kontakt mit dem rohen Fisch. Nach dem Herausnehmen der Filets wird sie deshalb nicht als Sauce oder für einen weiteren Zweck verwendet.
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