Suppen Fleisch Gemüse Wurzeln und Knollen Kochen in Flüssigkeit Sanftes Köcheln

Mecklenburger Kartoffelsuppe

Mecklenburg-Vorpommern

Deftige, cremige Kartoffelsuppe nach mecklenburgischer Art mit aromatischem Speck und kräftigem Suppengemüse.

Zum Rezept
Mecklenburg-Vorpommern | Mecklenburger Kartoffelsuppe | Deftig, cremig und mit aromatischem Speck und Suppengemüse zubereitet.
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 35 Minuten
Gesamtzeit ca. 55 Minuten
Menge ergibt etwa 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Suppen
Prägende Zutatenfamilie Fleisch, Gemüse, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Kartoffeln geben der Suppe ohne zusätzliche Bindemittel eine natürliche Cremigkeit.
  • Speck bringt herzhafte Würze und ein kräftiges Aroma in den Suppenansatz.
  • Suppengemüse sorgt für eine aromatische Grundlage und mehr Tiefe im Geschmack.

Diese Mecklenburger Kartoffelsuppe verbindet sämige Kartoffeln mit herzhaftem Speck und dem aromatischen Geschmack von Suppengemüse. Durch teilweises Zerdrücken der Kartoffeln entsteht die cremige Konsistenz, während Stücke für eine angenehme Struktur sorgen.

Cremig und sämig mit weichen Kartoffelstücken, herzhaftem Speckaroma und einer würzigen, gemüsigen Grundnote.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Vorbereiten

  1. Zutaten vorbereiten

    Kartoffeln schälen und würfeln. Suppengemüse putzen und klein schneiden. Den Speck in kleine Würfel schneiden.

    15 Minuten
    • Ähnlich große Kartoffelwürfel garen gleichmäßiger.
    • Klein geschnittenes Suppengemüse verteilt sein Aroma besser in der Brühe.

    Wichtig: Beim Schneiden auf eine stabile Unterlage und einen sicheren Messergriff achten.

Kochen und Cremigwerden

  1. Speck und Gemüse anschwitzen

    Den Speck in einem großen Suppentopf bei mittlerer Hitze auslassen, bis er aromatisch duftet und etwas Fett abgegeben hat. Das Suppengemüse dazugeben und kurz mit anschwitzen. Anschließend die Kartoffelwürfel einrühren.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Gemüse duftet aromatisch, ohne stark zu bräunen.

    • Den Speck nicht zu heiß braten, damit er nicht bitter wird.
    • Das Gemüse nur kurz anschwitzen; die Suppe soll ihren hellen, herzhaften Charakter behalten.
  2. Suppe garen

    Wasser nach Bedarf angießen, sodass die Zutaten gut bedeckt sind. Die Suppe aufkochen und anschließend sanft köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.

    25 Minuten 100 °C

    Daran erkennst du es: Ein Kartoffelwürfel lässt sich leicht mit einer Gabel zerdrücken.

    • Während die Suppe gart, kann der Tisch gedeckt oder Brot vorbereitet werden.
    • Bei Bedarf etwas Wasser nachgießen, damit die Suppe nicht zu dick wird.

    Wichtig: Heiße Flüssigkeit vorsichtig umrühren und Spritzer vermeiden.

  3. Cremig vollenden

    Einen Teil der Kartoffeln und des Gemüses direkt im Topf zerdrücken oder die Suppe kurz anmixen. Nicht alles vollständig pürieren, damit eine rustikale Struktur erhalten bleibt. Die Konsistenz prüfen und bei Bedarf mit etwas Wasser anpassen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Suppe ist sämig, enthält aber noch sichtbare Stücke.

    • Teilweises Stampfen macht die Suppe cremig, ohne ihren Eintopfcharakter zu verlieren.
    • Beim Einsatz eines Stabmixers nur kurz mixen, damit die Kartoffeln nicht klebrig werden.

    Wichtig: Beim Pürieren im heißen Topf besonders vorsichtig arbeiten.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Speck sanft auslassen: Mittlere Hitze reicht aus, damit der Speck Aroma entwickelt und etwas Fett abgibt, ohne bitter zu werden.
  • Cremigkeit durch teilweises Stampfen: Die Kartoffeln nur teilweise zerdrücken oder pürieren. So wird die Suppe cremig und behält zugleich eine rustikale Struktur.

Zutatenwissen

Kartoffeln als natürliche Bindung

Beim Garen geben Kartoffeln Stärke ab. Ein teilweise zerdrückter Anteil sorgt deshalb für die cremige Konsistenz der Suppe.

Herzhaftes Aroma

Speck bildet den kräftigen, herzhaften Aromaschwerpunkt der Suppe und sollte langsam angeschwitzt werden.

Aromatische Grundlage

Klein geschnittenes Suppengemüse gibt der Kartoffelsuppe eine würzige und gemüsige Basis.

Sinnvolle Alternativen

geräucherter Tofu

Die Suppe wird vegetarisch und erhält ein rauchiges, aber weniger fleischiges Aroma.

Den geräucherten Tofu würfeln und wie den Speck kurz anbraten. Bei Bedarf etwas zusätzliches Fett zum Anschwitzen verwenden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Speck schmeckt bitter oder das Gemüse ist stark gebräunt.

Den Speck bei mittlerer Hitze langsam auslassen und das Gemüse nur kurz mitgaren.

Stark verbrannte Bestandteile entfernen und den Ansatz gegebenenfalls in einen sauberen Topf umfüllen.

Die Suppe bleibt wässrig und wenig cremig.

Wasser nur nach Bedarf angießen und einen Teil der weichen Kartoffeln zerdrücken.

Weitere Kartoffelstücke weich garen und anschließend teilweise stampfen.

Die Suppe wird ungewöhnlich klebrig oder pastig.

Nur kurz mixen und möglichst nur einen Teil der Kartoffeln pürieren.

Mit heißem Wasser verdünnen und einige grobe Kartoffel- oder Gemüsestücke einrühren.

Varianten

Vegetarische Variante

Der Speck wird durch geräucherten Tofu ersetzt, sodass die Suppe fleischlos bleibt und weiterhin ein rauchiges Aroma erhält.

Extra rustikale Variante

Die Suppe wird nur leicht gestampft, damit größere Kartoffel- und Gemüsestücke erhalten bleiben.

Servieren und kombinieren

  • Mit kräftigem Brot servieren: Die deftige Kartoffelsuppe passt zu kräftigem Bauernbrot oder Roggenbrot, das die cremige Suppe gut ergänzt.
  • Als wärmendes Hauptgericht: Die Suppe eignet sich als unkompliziertes, sättigendes Hauptgericht für kalte Tage.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Die Suppe kann bis zu einem Tag im Voraus gekocht werden. Vor dem Servieren langsam erhitzen und die Konsistenz bei Bedarf mit etwas Wasser anpassen.

Aufbewahren

Die Suppe zügig abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von drei Tagen verbrauchen.

Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.

Einfrieren

Die vollständig abgekühlte Suppe portionsweise in gefriergeeignete Behälter füllen und mit etwas Platz zum Ausdehnen einfrieren.

Über Nacht im Kühlschrank auftauen oder direkt bei niedriger Hitze im Topf erwärmen.

Kartoffeln können nach dem Einfrieren und Auftauen etwas weicher werden; die Suppe vor dem Servieren gut durchrühren.

Aufwärmen

  • Topf: Die Suppe bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam erhitzen und regelmäßig umrühren. Bei Bedarf mit etwas Wasser verdünnen.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie wird die Mecklenburger Kartoffelsuppe cremig?

Ein Teil der weich gekochten Kartoffeln wird direkt im Topf zerdrückt oder kurz püriert. Dadurch entsteht Cremigkeit, während grobe Stücke erhalten bleiben.

Kann der Speck ersetzt werden?

Ja. Geräucherter Tofu eignet sich als vegetarische Alternative und bringt ebenfalls ein rauchiges Aroma in die Suppe.

Was kann ich tun, wenn die Suppe zu dick wird?

Die Suppe mit etwas Wasser verdünnen und vorsichtig unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Aus unserer Küche

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