Kartoffelsorte
Mehligkochende Kartoffeln geben Stärke ab und sorgen für einen gut formbaren Kartoffelteig.
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Passwort vergessen?Rheinische Beilage
Lockere Kartoffelklöße aus mehligkochenden Kartoffeln, Kartoffelstärke, Mehl und Ei, gefüllt mit goldbraun gerösteten Brotwürfeln. Die herzhafte Beilage passt besonders gut zu kräftigen Bratensoßen, Sauerbratensoße und geschmortem Gemüse.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Rheinische Kartoffelklöße mit Brotwürfelfüllung verbinden einen zarten, lockeren Kartoffelteig mit einem aromatischen Kern aus knusprig gerösteten Brotwürfeln. Als eigenständige rheinische Beilage begleiten sie besonders festliche Schmorgerichte wie Sauerbraten.
Außen sind die Klöße weich und zart, im Inneren treffen mild-würzige Kartoffelmasse und aromatische, leicht knusprige Brotwürfel aufeinander.
Schritt für Schritt
Kartoffeln gründlich waschen, in einen großen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken. Aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 20 bis 25 Minuten garen, bis sie weich sind. Abgießen und im heißen Topf ausdampfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht mit einem Messer einstechen.
Wichtig: Beim Abgießen auf heißen Wasserdampf achten.
Das Brötchen in kleine Würfel schneiden. Butter in einer Pfanne schmelzen und die Würfel bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Anschließend beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Brotwürfel sind gleichmäßig goldbraun und duften geröstet.
Wichtig: Die Pfanne und die geschmolzene Butter können sehr heiß sein.
Kartoffeln pellen und noch heiß durch die Kartoffelpresse drücken. Die gepresste Masse vollständig abkühlen lassen, bevor der Teig angesetzt wird.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelmasse ist nicht mehr heiß und fühlt sich trocken und formbar an.
Wichtig: Kartoffeln vorsichtig pellen und pressen, solange sie noch heiß sind.
Kartoffelmasse mit Mehl, Kartoffelstärke, Ei, Salz und Muskatnuss rasch zu einem geschmeidigen Teig vermengen. Nicht länger als nötig kneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist geschmeidig und lässt sich formen, ohne stark an den Händen zu kleben.
Den Teig in acht Portionen teilen. Jede Portion flach drücken, einige geröstete Brotwürfel in die Mitte geben und den Teig sorgfältig darum schließen. Mit feuchten Händen zu runden Klößen formen.
Daran erkennst du es: Die Teighülle ist rundum geschlossen und die Füllung vollständig bedeckt.
Einen großen Topf mit reichlich Wasser füllen, nach Geschmack salzen und zum Kochen bringen. Die Klöße vorsichtig hineingeben und die Hitze so weit reduzieren, dass das Wasser nur noch leicht siedet.
Daran erkennst du es: Das Wasser bewegt sich nur leicht und sprudelt nicht stark.
Wichtig: Klöße vorsichtig ins heiße Wasser geben, um Spritzer zu vermeiden.
Die Kartoffelklöße etwa 15 bis 20 Minuten im leicht siedenden Wasser gar ziehen lassen. Sobald sie an die Oberfläche steigen und sich fest anfühlen, mit einer Schaumkelle herausheben und kurz abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Klöße steigen an die Oberfläche und fühlen sich außen fest an.
Wichtig: Beim Herausheben auf heißes Wasser und heißen Dampf achten.
Die Klöße sofort servieren. Besonders gut passen eine kräftige Bratensoße, Sauerbratensoße oder geschmortes Gemüse dazu.
Gut zu wissen
Mehligkochende Kartoffeln geben Stärke ab und sorgen für einen gut formbaren Kartoffelteig.
Kartoffelstärke stabilisiert den Teig. Die angegebene Menge zunächst vollständig einarbeiten und den Teig nur kurz vermengen.
Das Brötchen sollte altbacken sein, damit die Würfel beim Rösten aromatisch und in der Füllung nicht zu feucht werden.
Die Brotwürfel werden etwas weniger buttrig, bleiben aber aromatisch und knusprig.
Das Öl wie die Butter in der Pfanne erhitzen und die Brotwürfel darin goldbraun rösten.
Die Klöße können etwas kompakter werden; die Teigkonsistenz muss besonders vorsichtig geprüft werden.
Eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, die für herzhafte Teige geeignet ist, und den Teig nur kurz vermengen.
Die Kartoffelmasse vollständig abkühlen lassen, bevor der Teig gemischt wird.
Etwas Kartoffelstärke ergänzen und den Teig kurz ruhen lassen, ohne ihn lange zu kneten.
Das Wasser nur leicht sieden lassen und jede Füllung vollständig mit Teig umschließen.
Die restlichen Klöße bei deutlich reduzierter Hitze in nur leicht siedendem Wasser garen.
Bei mittlerer Hitze rösten und die Würfel häufig wenden.
Verbrannte Würfel aussortieren und nur goldbraune Stücke verwenden.
Den Teig nur rasch vermengen und die Konsistenz vor dem Formen prüfen.
Die Brotwürfelfüllung entfällt; der Kartoffelteig wird direkt zu runden Klößen geformt.
Die Brotwürfel werden mit fein gehackten frischen Kräutern aromatisiert.
Häufig gefragt
Die Kartoffelmasse wird dadurch trockener und formbarer. Werden die Zutaten zu warm vermengt, kann der Teig weich und klebrig werden.
Am besten eignen sich mehligkochende Kartoffeln, weil sie viel Stärke enthalten und einen gut formbaren Teig ergeben.
Aus der angegebenen Menge werden acht Klöße geformt, also zwei Klöße pro Person bei vier Portionen.
Nein. Die Klöße sollten nur in leicht siedendem Wasser gar ziehen, damit ihre Hüllen nicht aufplatzen oder zerfallen.
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