Pfannkuchenartige Gerichte Eier Milchprodukte Obst Weizen Braten in wenig Fett Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Saarländische Apfelpfannkuchen

Süße Pfannkuchen, saarländische Art

Süße, portionsweise in Butter gebratene Pfannkuchen mit kleinen säuerlichen Apfelstücken, Zimt und Zucker.

Zum Rezept
Apfelpfannkuchen aus der saarländischen Küche
Vorbereitung 15 Minuten
Kochen / Backen 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 10 Minuten
Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Menge Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Pfannkuchenartige Gerichte
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte, Obst, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Mineralwasser lockert den dickflüssigen Teig zusätzlich auf.
  • Säuerliche Äpfel setzen einen frischen Kontrast zur süßen Teigbasis.
  • Das portionsweise Braten sorgt für goldbraune Ränder und eine saftige Mitte.

Saarländische Apfelpfannkuchen verbinden einen locker gerührten Pfannkuchenteig mit fruchtigen Apfelstücken. Die kleinen Pfannkuchen werden direkt in der Pfanne goldbraun gebacken und warm mit Zimt und Zucker serviert.

Außen goldbraun und leicht buttrig, innen weich und locker, mit saftigen Apfelstückchen sowie warmem Zimtduft und einer feinen süß-säuerlichen Fruchtnote.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig und Äpfel vorbereiten

  1. Äpfel schneiden

    Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit dem Zitronensaft vermengen, damit sie möglichst hell bleiben.

    5 Minuten
    • Die Apfelstücke möglichst gleichmäßig klein schneiden, damit sie im Pfannkuchen weich werden.
  2. Teig anrühren und ruhen lassen

    Eier trennen. Eigelb mit Milch, Mineralwasser, Zucker und Vanillezucker verrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen und unter die Flüssigkeit rühren, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entsteht. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und dickflüssig.

    • Nicht länger als nötig rühren, sobald keine Mehlnester mehr vorhanden sind.
  3. Eiweiß und Äpfel unterheben

    Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben. Danach die Apfelstücke behutsam unterheben, damit möglichst viel Luftigkeit erhalten bleibt.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Eiweiß ist gleichmäßig eingearbeitet und der Teig bleibt locker.

    • Mit einem Pfannenwender von unten nach oben heben statt kräftig zu rühren.

Pfannkuchen ausbacken und servieren

  1. Pfanne erhitzen

    Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und etwas Butter darin schmelzen lassen.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Butter ist geschmolzen, aber noch nicht dunkel gebräunt.

    • Die Pfanne nicht zu stark erhitzen, damit die Butter und die Pfannkuchen nicht verbrennen.

    Wichtig: Pfanne und geschmolzene Butter sind heiß.

  2. Pfannkuchen portionsweise braten

    Pro Pfannkuchen eine kleine Kelle Teig in die Pfanne geben und leicht verstreichen. Etwa 2 bis 3 Minuten braten, bis die Unterseite goldbraun und die Oberfläche fast fest ist. Vorsichtig wenden und weitere 1 bis 2 Minuten braten. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren und zwischendurch jeweils etwas Butter in die Pfanne geben.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Unterseite ist goldbraun, die Oberfläche fast fest und die zweite Seite ebenfalls goldbraun.

    • Die Pfannkuchen nicht zu groß machen, damit sie sich sicher wenden lassen.
    • Erst wenden, wenn die Oberfläche fast fest ist und sich der Rand leicht löst.

    Wichtig: Beim Wenden Abstand zu heißem Fett und Pfannenrand halten.

  3. Bestreuen und servieren

    Zimt und den Zucker zum Bestreuen mischen. Die warmen Apfelpfannkuchen damit bestreuen und sofort servieren.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Pfannkuchen sind warm und die Zimt-Zucker-Mischung haftet leicht an der Oberfläche.

    • Die Pfannkuchen direkt nach dem Ausbacken würzen, solange die Oberfläche noch warm ist.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Teigkonsistenz: Der Teig soll dickflüssig sein und sich mit der Kelle leicht verstreichen lassen. Bei besonders großen Eiern kann bei Bedarf ein kleiner Schluck Mineralwasser ergänzt werden.
  • Apfelstücke gleichmäßig schneiden: Kleine, gleichmäßige Apfelstücke garen in der kurzen Pfannenzeit zuverlässig durch und verteilen sich besser im Teig.
  • Mittlere Hitze beibehalten: Eine mittlere Pfannentemperatur gibt dem Teig genug Zeit zum Stocken, ohne dass Butter oder Oberfläche zu schnell dunkel werden.

Zutatenwissen

Säuerliche Äpfel

Säuerliche Sorten geben dem süßen Teig einen frischen Kontrast und behalten in kleinen Stücken eine angenehme Fruchtnote.

Kohlensäure im Teig

Das Mineralwasser wird direkt in den Teig gerührt und unterstützt eine leichtere, lockerere Struktur.

Butter portionsweise verwenden

Die Butter wird nicht vollständig auf einmal benötigt, sondern nach Bedarf zwischen den Pfannkuchen in die Pfanne gegeben.

Sinnvolle Alternativen

ungesüßter Haferdrink

Der Teig wird etwas getreidiger und kann geringfügig weniger vollmundig schmecken.

Milch im gleichen Volumen durch ungesüßten Haferdrink ersetzen. Bei gesüßtem Haferdrink die Zuckermenge nach Geschmack reduzieren.

neutrales Pflanzenöl

Die Pfannkuchen schmecken weniger buttrig und bekommen einen etwas neutraleren Charakter.

Die Pfanne portionsweise dünn mit neutralem Pflanzenöl ausstreichen oder das Öl sparsam hineingeben.

glutenfreie Mehlmischung für Kuchen und Pfannkuchen

Die Pfannkuchen können etwas zarter oder brüchiger werden; die Bindung der verwendeten Mischung ist entscheidend.

Eine glutenfreie Mehlmischung im gleichen Gewicht verwenden und den Teig besonders vorsichtig wenden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Pfannkuchen werden außen dunkel, bevor die Mitte fest ist.

Bei mittlerer Hitze braten und die Pfanne zwischen den Chargen kurz abkühlen lassen, falls die Oberfläche zu schnell bräunt.

Hitze reduzieren und die Pfannkuchen bei niedrigerer Temperatur kurz nachgaren.

Der Pfannkuchen reißt beim Wenden.

Wenden, sobald die Unterseite goldbraun und die Oberfläche fast fest ist.

Den Pfannkuchen in der Pfanne in kleinere Stücke teilen und von beiden Seiten fertig braten.

Die Pfannkuchen werden kompakt statt locker.

Das Eiweiß mit wenigen vorsichtigen Bewegungen unterheben.

Nicht vollständig beheben; die restlichen Pfannkuchen besonders vorsichtig ausbacken.

Die Apfelstücke sinken stark ab und der Pfannkuchen lässt sich schwer wenden.

Die Flüssigkeit genau abmessen und den Teig dickflüssig halten.

Etwas Mehl unterheben und den Teig kurz quellen lassen.

Varianten

Apfelpfannkuchen mit Rosinen

Eine fruchtigere Variante mit eingeweichten Rosinen im Teig.

Apfel-Birnen-Pfannkuchen

Ein Teil der Äpfel wird durch reife, aber noch feste Birne ersetzt.

Servieren und kombinieren

  • Klassisch mit Zimt und Zucker: Die warmen Pfannkuchen direkt nach dem Braten mit der vorgesehenen Zimt-Zucker-Mischung bestreuen.
  • Mit Apfelmus: Apfelmus als fruchtige Ergänzung dazu reichen. Besonders gut passt ungesüßtes oder nur leicht gesüßtes Apfelmus.
  • Mit Joghurt: Naturjoghurt oder leicht gesüßter Joghurt bringt eine kühle, säuerliche Ergänzung zu den warmen Pfannkuchen.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Den Teig kann man bis zu 2 Stunden vor dem Braten vorbereiten und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Das Eiweiß erst kurz vor dem Ausbacken steif schlagen und unterheben.

Aufbewahren

Ausgekühlte Pfannkuchen abdecken und im Kühlschrank lagern. Vor dem Servieren wieder erwärmen.

Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen; Reste nach dem Abkühlen zeitnah kühlen.

Einfrieren

Das Einfrieren wird für diese Variante nicht empfohlen, da Apfelstücke und lockerer Teig nach dem Auftauen an Qualität verlieren können.

Aufwärmen

  • Pfanne: Die Pfannkuchen in einer leicht gefetteten Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze von beiden Seiten erwärmen.
  • Mikrowelle: Ein bis zwei Pfannkuchen abgedeckt kurz erwärmen und bei Bedarf in kurzen Intervallen nachwärmen.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Das Rezept enthält Weizenmehl.
  • Milch: enthält · Milch und Butter sind Bestandteil des Rezepts.
  • Ei: enthält · Das Rezept enthält drei Eier.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Welche Äpfel eignen sich für Apfelpfannkuchen?

Am besten eignen sich säuerliche, feste Äpfel. Sie behalten beim Braten etwas Struktur und bilden einen frischen Kontrast zum süßen Teig.

Warum kommt Mineralwasser in den Teig?

Kohlensäurehaltiges Mineralwasser macht den Teig etwas lockerer und leichter.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Wenden?

Gewendet wird, wenn die Unterseite goldbraun ist, die Oberfläche fast fest wird und sich der Rand leicht von der Pfanne löst.

Kann der Teig vorbereitet werden?

Der Grundteig kann bis zu 2 Stunden vorher vorbereitet und gekühlt werden. Das Eiweiß sollte erst kurz vor dem Braten steif geschlagen und untergehoben werden.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.

Kommentare werden geladen …

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach dem Absenden siehst du, ob dein Kommentar bereits sichtbar ist oder noch auf Freigabe wartet.