Haferflocken für den Biss
Kernige Haferflocken geben einen deutlicheren Biss; zarte Haferflocken ergeben eine etwas feinere, kompaktere Struktur.
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Passwort vergessen?Saarländische Plätzchenart
Knusprige Haferflockenkekse mit feiner Butter-Note, kernigem Biss und goldbraun gebackenen Rändern.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese saarländische Plätzchenart verbindet kernige Haferflocken mit einem buttrigen Keksteig. Die Kekse werden nach kurzer Kühlzeit portioniert und knusprig gebacken.
Goldbraune, knusprige Ränder treffen auf einen kernigen, leicht mürben Biss. Die Kekse schmecken buttrig, mild süß und dezent nach gerösteten Haferflocken.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Das Vorheizen kann erfolgen, während der Teig zubereitet wird.
Wichtig: Beim späteren Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.
Die weiche Butter mit dem Zucker in einer großen Schüssel cremig rühren. Das Ei zugeben und kurz unterrühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Die Masse ist cremig und gleichmäßig verbunden.
Haferflocken, Mehl, Backpulver und Salz in einer zweiten Schüssel vermengen. Die Mischung zur Buttermasse geben und mit dem Teigschaber oder kurz mit dem Handrührgerät zu einem formbaren Teig verarbeiten.
Daran erkennst du es: Keine trockenen Mehlnester mehr sichtbar; der Teig bleibt leicht körnig durch die Haferflocken.
Den Teig abdecken und etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Dadurch wird er fester und lässt sich sauber portionieren.
Daran erkennst du es: Der Teig ist fest genug, um mit den Händen portioniert zu werden.
Aus dem gekühlten Teig etwa 30 gleich große Portionen abstechen, zu Kugeln formen und mit ausreichend Abstand auf die vorbereiteten Bleche setzen. Die Kugeln leicht flach drücken.
Daran erkennst du es: Die Portionen sind gleichmäßig groß und etwa 1 cm hoch.
Die Bleche nacheinander in den vorgeheizten Ofen schieben und die Kekse jeweils etwa 10 bis 12 Minuten backen. Die Kekse dürfen an den Rändern goldbraun sein, während die Mitte noch etwas weicher wirkt.
Daran erkennst du es: Goldbraune Ränder und eine noch leicht weiche Mitte.
Wichtig: Backbleche und Kekse sind direkt nach dem Backen sehr heiß.
Die Kekse einige Minuten auf dem Blech ruhen lassen, anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kekse sind vollständig ausgekühlt und lassen sich ohne Verbiegen lösen.
Wichtig: Heiße Kekse und Bleche vorsichtig handhaben.
Gut zu wissen
Kernige Haferflocken geben einen deutlicheren Biss; zarte Haferflocken ergeben eine etwas feinere, kompaktere Struktur.
Weiche, aber nicht flüssige Butter verbindet sich gleichmäßig mit dem Zucker und unterstützt eine stabile Teigstruktur.
Die Kekse schmecken etwas nussiger und können geringfügig mürber werden.
Das Weizenmehl im gleichen Gewicht durch Dinkelmehl ersetzen und den Teig nur kurz mischen.
Die feine Butter-Note fällt weg; die Konsistenz kann je nach Margarine etwas weicher oder trockener ausfallen.
Eine feste Backmargarine verwenden und wie die weiche Butter verarbeiten. Die Zutatenliste der Margarine auf Milchbestandteile prüfen.
Butter nur weich werden lassen und den fertig gemischten Teig mindestens 30 Minuten kühlen.
Den portionierten Teig vor dem Backen nochmals 15 bis 20 Minuten kühlen.
Die Kekse herausnehmen, sobald die Ränder goldbraun sind und die Mitte noch leicht weich wirkt.
Sehr harte Kekse luftdicht mit einem Stück Apfel für kurze Zeit lagern; dadurch können sie etwas weicher werden.
Die Portionen mit ausreichend Abstand auf die Bleche setzen und leicht flach drücken.
Die noch warmen Kekse vorsichtig voneinander trennen, solange sie formbar sind.
Eine schokoladige Abwandlung mit kräftigerem Aroma und zusätzlichen Schokoladenstückchen.
Fein abgeriebene Zitronenschale ergänzt die buttrige Basis um eine frische, aromatische Note.
Der ungebackene Teig kann abgedeckt bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Portionieren kurz temperieren lassen, falls er sehr fest geworden ist.
Die vollständig ausgekühlten Kekse in einer luftdichten Keksdose bei Raumtemperatur aufbewahren. Für die beste Knusprigkeit innerhalb von fünf bis sieben Tagen verzehren.
Nur vollständig ausgekühlte Kekse verpacken, damit sich kein Kondenswasser bildet.
Die gebackenen, vollständig ausgekühlten Kekse portionsweise und luftdicht verpacken und einfrieren.
Bei Raumtemperatur in der geschlossenen Verpackung auftauen lassen und anschließend kurz offen nachtrocknen lassen.
Nach dem Auftauen kann die Knusprigkeit etwas nachlassen.
Häufig gefragt
Sowohl zarte als auch kernige Haferflocken funktionieren. Kernige Flocken ergeben einen kräftigeren Biss, zarte Flocken eine feinere Struktur.
Den Teig länger kühlen. Falls er danach noch sehr weich ist, portionsweise arbeiten und die geformten Kugeln vor dem Backen nochmals kurz kühlen.
Meist wurden sie warm verpackt oder nicht vollständig ausgekühlt. Auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen und luftdicht, aber trocken lagern.
Ja. Der abgedeckte Teig kann bis zu 24 Stunden im Kühlschrank ruhen. Vor dem Portionieren bei Bedarf kurz temperieren lassen.
Aus unserer Küche
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