Wacholderbeeren
Wacholder gibt der Marinade ein harziges, waldiges Aroma. Die Beeren vor der Verwendung grob zerdrücken; bei Bedarf können sie weggelassen werden.
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Passwort vergessen?Saarländisches Kurzgebratenes
Marinierte Schweinenackensteaks vom Schwenkgrill mit einem lauwarmen Kartoffel-Gurkensalat. Die würzige Marinade aus Zwiebeln, Knoblauch, Senf, Wacholder und Kräutern sorgt für eine kräftige Kruste und ein herzhaftes Aroma.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Im Saarland heißt es nicht einfach grillen, sondern schwenken: Der Rost hängt frei über der Glut und wird sanft bewegt. Für diesen Schwenkbraten werden dicke Schweinenackensteaks 24 Stunden mariniert und anschließend über gleichmäßiger Glut gegart. Dazu passt ein lauwarmer Kartoffel-Gurkensalat mit heißer Brühe, Essig, Senf und Schnittlauch.
Außen entwickeln die Steaks eine würzige, dunkelgoldene Kruste, während das vollständig durchgegarte Fleisch herzhaft und saftig wirkt. Die Marinade schmeckt pikant, leicht harzig und kräutrig. Der lauwarme Kartoffelsalat ist weich, säuerlich und würzig, mit frischer Gurke und Schnittlauch.
Schritt für Schritt
Vier Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Den Knoblauch fein hacken. Die Wacholderbeeren grob zerdrücken und mit Öl, Senf, Thymian, Oregano, Paprikapulver, Currypulver, Cayennepfeffer, schwarzem Pfeffer und der abgemessenen Salzmenge verrühren.
Die Schweinenackensteaks trocken tupfen und rundum mit der Marinade einreiben. Mit den Zwiebelringen in die verschließbare Schüssel legen, abdecken und 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Wichtig: Das marinierte Fleisch während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten.
Die Kartoffeln gründlich waschen und in Salzwasser etwa 20 bis 25 Minuten gar kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen, noch warm pellen und in Scheiben schneiden.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich mit einem Messer leicht einstechen, zerfallen aber nicht.
Die übrige Zwiebel fein würfeln. Gemüsebrühe, Weißweinessig, Senf, Zwiebelwürfel, etwas Salz und Pfeffer in einem kleinen Topf erhitzen. Die heiße Brühe über die Kartoffelscheiben gießen und vorsichtig mischen. Das Rapsöl unterheben und den Salat 20 Minuten ziehen lassen.
Die Gurke in dünne Scheiben schneiden und den Schnittlauch fein schneiden. Beides unter den Kartoffelsalat heben und ihn nochmals mit Salz, Pfeffer und etwas Essig abschmecken.
Daran erkennst du es: Der Salat ist lauwarm, gut durchzogen und ausgewogen säuerlich abgeschmeckt.
Den Schwenkgrill anheizen und warten, bis eine gleichmäßige Glut entstanden ist. Die Steaks aus der Marinade nehmen und überschüssige Zwiebeln abstreifen, damit sie nicht verbrennen. Den Rost über der Glut einhängen und die Steaks etwa 20 bis 30 Minuten schwenken; nach 10 bis 15 Minuten wenden. Das Fleisch vollständig durchgaren und den Rost bei Bedarf höher hängen.
Daran erkennst du es: Das Schweinefleisch ist vollständig durchgegart; bei zu starker Bräunung den Rost höher hängen.
Wichtig: Rohes Schweinefleisch und gegarte Speisen getrennt handhaben. Das Fleisch vollständig durchgaren.
Den Schwenkbraten kurz ruhen lassen und mit dem lauwarmen Kartoffel-Gurkensalat servieren. Der Salat kann während der letzten Grillphase auf Serviertemperatur gehalten werden.
Gut zu wissen
Wacholder gibt der Marinade ein harziges, waldiges Aroma. Die Beeren vor der Verwendung grob zerdrücken; bei Bedarf können sie weggelassen werden.
Schweinenacken bleibt durch seinen höheren Fettanteil beim Schwenken aromatisch und saftig. Dicke, möglichst gleichmäßig geschnittene Steaks garen gleichmäßiger.
Festkochende Kartoffeln behalten beim warmen Mischen mit der Brühe ihre Form und eignen sich deshalb besonders für den Kartoffelsalat.
Die Marinade schmeckt weniger harzig und waldig, bleibt aber würzig.
Die Wacholderbeeren einfach weglassen und die übrigen Zutaten unverändert verwenden.
Der Geschmack bleibt neutral und die Marinade lässt sich unverändert verwenden.
Das neutrale Öl im gleichen Volumen ersetzen.
Der Salat wird etwas kräuteriger und weniger zwiebelig.
Die Petersilie fein hacken und wie den Schnittlauch erst am Ende unterheben.
Die Steaks vor dem Auflegen aus der Marinade nehmen und überschüssige Zwiebeln abstreifen.
Verbrannte Zwiebelreste entfernen und den Rost höher hängen. Die Steaks bei moderaterer Hitze fertig garen.
Die Kartoffeln nur knapp weich kochen und die heiße Brühe vorsichtig unterheben.
Einige frisch geschnittene Gurkenscheiben und Schnittlauch unterheben, um etwas Struktur und Frische zurückzubringen.
Eine gleichmäßige Glut abwarten, die Steaks regelmäßig wenden und den Rost bei starker Bräunung höher hängen.
Das Fleisch kurz ruhen lassen und sehr dünn aufschneiden. Mit dem Kartoffelsalat servieren.
Eine weniger scharfe Variante mit reduziertem Cayennepfeffer und ohne zusätzliches kräftiges Nachwürzen.
Der Kartoffelsalat wird ohne Gurke zubereitet und bleibt dadurch rein kartoffelig und würzig.
Die Marinade wird ohne Wacholderbeeren zubereitet und schmeckt dadurch weniger harzig.
Die Steaks können bis zu 24 Stunden vorher mit der Marinade eingerieben und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Den Kartoffelsalat kurz vor dem Servieren zubereiten; Gurke und Schnittlauch erst am Ende unterheben.
Übrig gebliebenes Fleisch und Kartoffelsalat getrennt voneinander rasch abkühlen lassen und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Vor dem Servieren Geruch und Aussehen prüfen.
Gegarte Speisen nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen. Rohe Marinade nicht als Serviersauce verwenden.
Der Kartoffel-Gurkensalat kann nach dem Einfrieren wässrig und in der Struktur weich werden; auch die Gurke verliert deutlich an Knackigkeit.
Häufig gefragt
Die angegebene Marinierzeit beträgt 24 Stunden im Kühlschrank. So kann das Fleisch die würzigen Aromen der Marinade gut aufnehmen.
Ja. Die Wacholderbeeren können weggelassen werden; die Marinade schmeckt dann etwas weniger harzig und waldig.
Den Rost höher hängen und die Steaks bei moderaterer Hitze weiter schwenken. Überschüssige Zwiebelstücke sollten vor dem Grillen abgestreift werden, damit sie nicht verbrennen.
Aus unserer Küche
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