Geeignete Kartoffeln
Mehligkochende Kartoffeln zerfallen leicht und lassen sich fein in den Hefeteig einarbeiten. Festkochende Kartoffeln können stückiger bleiben.
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Goldbraune, saftige Brötchen mit lockerem Hefeteig und fein eingearbeiteten Kartoffeln.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese sächsischen Kartoffelbrötchen verbinden einen aromatischen Hefeteig mit gekochten Kartoffeln. Die Kartoffeln halten die Krume angenehm saftig, während die kräftige Ofenhitze für eine goldbraune Kruste sorgt. Sie schmecken frisch zum Frühstück, als Beilage zu herzhaften Suppen oder einfach mit Butter.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich, locker und saftig mit mildem Kartoffelaroma.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln in einem Topf mit ausreichend Wasser aufsetzen und weich kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch warm fein zerstampfen. Anschließend auf lauwarm abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich ohne Widerstand mit einer Gabel oder dem Stampfer zerdrücken.
Das lauwarme Wasser mit der zerbröselten Hefe verrühren und kurz stehen lassen, bis sich die Hefe weitgehend aufgelöst hat.
Daran erkennst du es: Die Hefe ist im Wasser verteilt und es sind keine großen trockenen Stücke mehr sichtbar.
Mehl und Salz in eine große Schüssel geben. Hefewasser, lauwarme Kartoffeln und weiche Butter hinzufügen und alles zu einem weichen, elastischen Teig verkneten. Den Teig abdecken und an einem zugfreien Ort gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. Während der Teig ruht, den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist elastisch und hat sein Volumen ungefähr verdoppelt.
Den aufgegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in acht gleich große Stücke teilen. Jedes Stück rundwirken und mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech setzen. Die Teiglinge abdecken und nochmals kurz entspannen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge wirken sichtbar lockerer und springen bei leichtem Druck langsam zurück.
Die Brötchen auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Backofen geben und backen, bis sie goldbraun sind. Anschließend auf einem Gitter kurz ausdampfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Brötchen sind goldbraun und klingen beim Klopfen auf die Unterseite hohl.
Wichtig: Das heiße Blech und die Brötchen vorsichtig aus dem Ofen nehmen.
Gut zu wissen
Mehligkochende Kartoffeln zerfallen leicht und lassen sich fein in den Hefeteig einarbeiten. Festkochende Kartoffeln können stückiger bleiben.
Weizenmehl Type 550 ergibt einen elastischen Teig und eine lockere Brötchenkrume.
Die Teigführung kann etwas länger dauern; das Aroma bleibt mild.
Die Trockenhefe direkt mit dem Mehl vermischen und anschließend wie beschrieben weiterarbeiten.
Die Brötchen werden milder und sind bei geeigneter Margarie pflanzlich.
Die weiche Margarine in gleicher Menge wie die Butter verwenden und die Zutatenliste der Margarine prüfen.
Die Brötchen können etwas aromatischer und weniger elastisch werden.
Das Wasser zunächst nur teilweise zugeben und die Teigkonsistenz beim Kneten prüfen.
Die zerstampften Kartoffeln vor dem Kneten auf lauwarme Temperatur abkühlen lassen.
Den Teig länger an einem warmen, zugfreien Ort ruhen lassen; zusätzliche Hefe nicht nachträglich einarbeiten.
Den Teig weich lassen und nur die Arbeitsfläche sparsam bemehlen.
Bei noch ungebackenem Teig vorsichtig etwas Wasser einarbeiten und ihn anschließend erneut ruhen lassen.
Den Ofen während der Teigruhe vollständig auf 220 °C vorheizen.
Ein Teil der Kartoffeln wird durch gegarten Kürbis ersetzt, wodurch die Brötchen eine leicht süßliche Note und eine warme Farbe erhalten.
Fein gehackte Kräuter geben dem Teig ein würzigeres Aroma und passen besonders gut zu Suppen.
Den Teig am Vorabend zubereiten, abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen und am nächsten Tag temperieren, formen und backen. Vor dem Formen sollte der Teig nicht mehr eiskalt sein.
Die vollständig ausgekühlten Brötchen bei Raumtemperatur aufbewahren. Für längere Lagerung luftdicht verpacken und bis zu drei Tage im Kühlschrank lagern.
Vor dem Verpacken vollständig abkühlen lassen, damit sich möglichst wenig Kondenswasser bildet.
Die ausgekühlten Brötchen einzeln oder portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Bei Raumtemperatur auftauen lassen und anschließend kurz im Ofen aufbacken.
Nach dem Auftauen ist die Kruste etwas weniger knusprig als frisch gebacken.
Häufig gefragt
Ja. Gekochte Kartoffeln können vollständig auskühlen und bis zum nächsten Tag abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor der Teigzubereitung fein zerstampfen.
Die Kartoffeln können unterschiedlich viel Feuchtigkeit enthalten. Den Teig zunächst weiterkneten und nur bei Bedarf esslöffelweise zusätzliches Mehl einarbeiten.
Ja. Etwa 2 g Trockenhefe ersetzen die 7 g frische Hefe. Die Trockenhefe direkt mit dem Mehl vermischen.
Die Brötchen vollständig auskühlen lassen und anschließend gut verschlossen aufbewahren. Für längere Lagerung eignet sich Einfrieren besser als Kühlschranklagerung.
Aus unserer Küche
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