Kartoffelsorte
Mehligkochende Kartoffeln machen die Suppe besonders sämig. Mit vorwiegend festkochenden Kartoffeln bleibt sie etwas stückiger.
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Herzhafte sächsische Kartoffelsuppe mit Wurzelgemüse, Majoran und einem milden Sahneabschluss.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese sächsische Kartoffelsuppe ist ein unkompliziertes, wärmendes Gericht für den Alltag. Kartoffeln und Wurzelgemüse werden mit Zwiebeln aromatisch angeschwitzt, in Brühe weich gekocht und teilweise oder vollständig cremig püriert.
Sämig und wärmend, mit weichen Kartoffel- und Gemüsearomen, würzigem Majoran und einem milden, cremigen Abgang.
Schritt für Schritt
Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren und Knollensellerie wie angegeben vorbereiten. Die Gemüsewürfel möglichst ähnlich groß schneiden, damit sie gleichmäßig garen.
Wichtig: Beim Schneiden auf eine stabile Unterlage und sicheren Messergriff achten.
Die Butter im großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebeln, Möhren und Knollensellerie hinzufügen und etwa 5 Minuten unter Rühren anschwitzen, ohne das Gemüse stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind glasig, das Gemüse duftet aromatisch.
Kartoffeln, Gemüsebrühe, Majoran, Lorbeerblatt und das abgemessene Salz in den Topf geben. Aufkochen, anschließend die Hitze reduzieren und die Suppe zugedeckt sanft köcheln lassen. Währenddessen gelegentlich umrühren.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelwürfel lassen sich leicht mit einer Gabel zerdrücken.
Wichtig: Beim Öffnen des Deckels auf heißen Dampf achten.
Das Lorbeerblatt entfernen. Die Suppe mit dem Stabmixer glatt oder nach Wunsch nur teilweise pürieren. Sahne einrühren, die Suppe nochmals vorsichtig erwärmen und mit schwarzem Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist sämig und gleichmäßig heiß.
Wichtig: Heiße Flüssigkeit beim Pürieren langsam und vorsichtig verarbeiten; den Topf nicht bis zum Rand füllen.
Die Suppe 5 Minuten abseits der Hitze ziehen lassen. Vor dem Servieren nochmals umrühren und mit der gehackten Petersilie bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Aromen sind miteinander verbunden und die Suppe ist angenehm heiß.
Gut zu wissen
Mehligkochende Kartoffeln machen die Suppe besonders sämig. Mit vorwiegend festkochenden Kartoffeln bleibt sie etwas stückiger.
Bei gekaufter Gemüsebrühe lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste, da Würzmittel und Salzgehalt je nach Produkt deutlich variieren können.
Die Sahne macht die Suppe milder und cremiger. Für eine leichtere oder pflanzliche Variante kann sie weggelassen oder ersetzt werden.
Die Suppe wird leichter und weniger cremig.
Die Sahne durch 100 ml zusätzliche Gemüsebrühe ersetzen und die Suppe am Ende erneut abschmecken.
Der Abschluss wird frischer und leicht zwiebelig.
Schnittlauch fein schneiden und erst unmittelbar vor dem Servieren über die Suppe streuen.
Die Suppe wird milder und leicht süßlich.
Die Pastinake schälen, würfeln und anstelle des Knollenselleries mit den anderen Gemüsen anschwitzen.
Kartoffeln in gleichmäßige Würfel schneiden und erst pürieren, wenn sie sich leicht zerdrücken lassen.
Die Suppe weitere 5 bis 10 Minuten sanft köcheln lassen und bei Bedarf etwas Brühe ergänzen.
Bei mittlerer Hitze arbeiten und regelmäßig rühren.
Nicht angebrannte Bestandteile in einen sauberen Topf umfüllen und mit zusätzlicher Brühe sowie etwas Gemüse fortsetzen.
Am Ende bewusst mit Pfeffer und bei Bedarf vorsichtig mit zusätzlichem Salz abschmecken.
Etwas Brühe einkochen lassen und anschließend erneut abschmecken.
Eine weniger stark pürierte Variante mit sichtbaren Kartoffel- und Gemüsestücken.
Die Suppe wird ohne tierische Zutaten zubereitet und bleibt trotzdem sämig.
Eine pflanzliche Einlage ergänzt die Suppe um Biss und ein rauchiges Aroma.
Die Suppe kann bis zu 24 Stunden im Voraus gekocht werden. Nach dem Abkühlen abgedeckt kalt stellen und beim Erwärmen bei Bedarf mit etwas Brühe verdünnen.
Die Suppe innerhalb von 2 Stunden abkühlen lassen, in einen sauberen verschließbaren Behälter füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
Vor dem Servieren vollständig und gleichmäßig durcherhitzen.
Die Suppe vollständig abkühlen lassen, portionsweise in gefriergeeignete Behälter füllen und etwas Platz für die Ausdehnung lassen.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen oder direkt bei niedriger bis mittlerer Hitze im Topf erwärmen und dabei regelmäßig umrühren.
Die Konsistenz kann nach dem Einfrieren leicht körniger werden; gründliches Umrühren oder kurzes Nachpürieren verbessert sie.
Häufig gefragt
Ja. Für eine stückige Suppe die Kartoffeln und das Gemüse einfach teilweise mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Alternativ kann die Suppe vorsichtig portionsweise im Standmixer püriert werden.
Ja. Die Sahne kann ersatzlos entfallen oder durch zusätzliche Gemüsebrühe beziehungsweise eine pflanzliche Kochcreme ersetzt werden.
Pastinake eignet sich als milde Alternative. Auch mehr Möhre oder etwas Petersilienwurzel sind möglich, verändern das Aroma jedoch leicht.
Aus unserer Küche
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