Größe der Haxe
Die benötigte Menge richtet sich nach Größe, Knochenanteil und gewünschter Fleischportion. Bei mehreren Personen kann eine große Haxe geteilt oder mehr als eine Haxe verwendet werden.
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Passwort vergessen?Bayerische Wirtshausküche
Deftige bayerische Schweinshaxe mit knuspriger Kruste, würzigem Sauerkraut und flaumigen Kartoffelknödeln.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses herzhafte Wirtshausgericht verbindet eine langsam gegarte Schweinshaxe mit kräftiger Kruste, mild-säuerlichem Sauerkraut und Kartoffelknödeln. Die Komponenten werden vollständig als gemeinsames Tellergericht zubereitet und eignen sich besonders für eine rustikale, gesellige Mahlzeit.
Außen knusprig und goldbraun, innen zart und saftig; dazu weich-säuerliches Kraut und lockere Kartoffelknödel mit würziger, erdiger Aromatik.
Schritt für Schritt
Die Schweinshaxe trocken tupfen und die Schwarte, falls nötig, rautenförmig einschneiden. Mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen und mit dem Knoblauch einreiben.
Daran erkennst du es: Die Schwarte ist gleichmäßig eingeschnitten und gewürzt.
Wichtig: Nach dem Umgang mit rohem Schweinefleisch Hände, Brett und Messer gründlich reinigen.
Die Haxe mit Zwiebel, Wasser oder Brühe, Lorbeer und Wacholder in den Bräter geben. Die Flüssigkeit soll die Haxe nur teilweise umgeben. Zugedeckt garen, bis das Fleisch deutlich zarter wird.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich an der dicksten Stelle bereits leicht einstechen.
Die Haxe aus dem Fond nehmen, trocken tupfen und mit Öl oder Bratfett bestreichen. Im vorgeheizten Backofen offen weitergaren und bräunen, bis die Schwarte kräftig gebräunt und knusprig ist.
Daran erkennst du es: Die Schwarte ist goldbraun, aufgebläht und knusprig; das Fleisch gibt beim Einstechen weich nach.
Wichtig: Die Haxe vollständig durchgaren und vor dem Anschneiden kurz ruhen lassen.
Zwiebel und Apfel im Schmalz oder Öl bei mittlerer Hitze anschwitzen, bis die Zwiebel glasig ist und der Apfel leicht weich wird.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist glasig, ohne stark zu bräunen.
Sauerkraut, Brühe oder Wasser und Kümmel zugeben. Alles zugedeckt sanft schmoren lassen, bis das Kraut weich ist und die Flüssigkeit weitgehend aufgenommen wurde. Anschließend mit Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Das Kraut ist weich, saftig und nicht wässrig.
Die gekochten, geschälten und ausgedampften Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken. Mit Kartoffelstärke, Ei, Muskat und Salz zu einer formbaren Masse vermengen. Die Masse nur so lange bearbeiten, bis sie zusammenhält.
Daran erkennst du es: Die Masse ist formbar, weich und klebt nur wenig an den Händen.
Aus der Masse gleichmäßige Knödel formen. In reichlich gesalzenem Wasser gar ziehen lassen, ohne das Wasser sprudelnd kochen zu lassen. Die Knödel mit der Schaumkelle herausheben, sobald sie an die Oberfläche steigen und stabil wirken.
Daran erkennst du es: Die Knödel sind außen geschlossen und steigen an die Oberfläche.
Wichtig: Vorsichtig mit heißem Wasser und Dampf umgehen.
Die Schweinshaxe kurz ruhen lassen und anschließend mit Sauerkraut und Kartoffelknödeln auf vorgewärmten Tellern anrichten. Etwas Bratfond separat reichen oder sparsam über die Beilagen geben.
Daran erkennst du es: Die Haxe ist noch heiß, lässt sich sauber portionieren und die Kruste bleibt knusprig.
Gut zu wissen
Die benötigte Menge richtet sich nach Größe, Knochenanteil und gewünschter Fleischportion. Bei mehreren Personen kann eine große Haxe geteilt oder mehr als eine Haxe verwendet werden.
Je trockener die gekochten Kartoffeln sind, desto leichter lässt sich eine lockere, formstabile Knödelmasse herstellen.
Gut abgetropftes Sauerkraut lässt sich besser schmoren. Bei sehr kräftiger Säure kann ein Teil der Flüssigkeit durch Wasser oder Brühe ersetzt werden.
Das Kraut wird etwas leichter und erhält weniger ausgeprägtes Schmalzaroma.
Schmalz im gleichen Arbeitsschritt durch neutrales Pflanzenöl ersetzen und Zwiebel sowie Apfel darin anschwitzen.
Der Geschmack wird etwas zurückhaltender und sollte gegebenenfalls stärker abgeschmeckt werden.
Brühe durch Wasser ersetzen und Salz sowie Gewürze nach dem Garen vorsichtig anpassen.
Die Haxe vor dem Krustenbraten trocken tupfen und offen mit trockener Hitze braten.
Die Haxe kurz unter stärkerer Oberhitze weiterbräunen und dabei aufmerksam beobachten.
Kartoffeln ausdampfen lassen, einen Probeknödel garen und die Knödel nur sanft ziehen lassen.
Die restliche Masse vorsichtig mit Kartoffelstärke nachbinden und die Hitze reduzieren.
Nur wenig Flüssigkeit verwenden und am Ende offen einkochen lassen.
Das Kraut ohne Deckel weiterköcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Ein Teil der Garflüssigkeit wird durch helles Bier ersetzt, wodurch der Fond malziger und kräftiger wird.
Die Knödel werden ohne Ei zubereitet und über die Kartoffelstärke gebunden.
Die knusprige Kruste und die lockere Knödelstruktur können durch Einfrieren und Auftauen an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Die Haxe ist fertig, wenn sich das Fleisch an der dicksten Stelle leicht einstechen lässt und die Schwarte kräftig gebräunt und knusprig ist.
Mit einem Probeknödel lässt sich prüfen, ob die Kartoffelmasse ausreichend bindet, bevor alle Knödel geformt und gegart werden.
Das Kraut gut abtropfen lassen, mit Brühe oder Wasser schmoren und mit fein gewürfeltem Apfel ausgleichen.
Ja. Das Sauerkraut kann während der Krustenphase schmoren, und die Knödel werden am Ende frisch gegart.
Aus unserer Küche
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