Mehligkochende Kartoffeln
Kartoffeln mit hohem Stärkegehalt geben dem Teig Struktur und halten die Klöße nach dem Garen weich.
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Lockere Kartoffelklöße werden gekocht und anschließend in Butter goldbraun gebraten. Außen entsteht eine feine Kruste, während das Innere weich und zart bleibt.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Kartoffelklöße verbinden eine weiche, luftige Mitte mit einer appetitlich goldenen Oberfläche. Durch das kurze Kochen und anschließende Braten lassen sie sich gut als eigenständige Beilage oder zu kräftigen Saucen servieren.
Weiche, zarte Klöße mit leicht elastischer Mitte und goldbraun-knuspriger Oberfläche; mild kartoffelig, buttrig und dezent muskatig.
Schritt für Schritt
Die Kartoffelwürfel in einem großen Topf mit kaltem Wasser bedecken, leicht salzen und zum Kochen bringen. Etwa 20 Minuten garen, bis sie sich leicht mit einem Messer durchstechen lassen. Abgießen und die Kartoffeln im heißen Topf kurz ausdampfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind vollständig weich und lassen sich ohne Widerstand zerdrücken.
Wichtig: Beim Abgießen auf heißen Dampf und spritzendes Wasser achten.
Die heißen Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer fein zerdrücken und in der Schüssel etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Die Masse soll noch warm, aber nicht mehr dampfend heiß sein.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelmasse ist lauwarm und wirkt trocken, nicht feucht oder glänzend.
Mehl, Ei, Salz und Muskatnuss zur lauwarmen Kartoffelmasse geben und alles rasch zu einem weichen Teig vermengen. Nicht lange kneten. Mit leicht bemehlten Händen 12 gleich große Klöße formen und auf einen Teller legen.
Daran erkennst du es: Der Teig hält zusammen und lässt sich formen, ohne stark an den Händen zu kleben.
Einen großen Topf mit reichlich Wasser aufkochen und die geformten Klöße vorsichtig hineingeben. Die Hitze reduzieren, sodass das Wasser nur sanft köchelt. Die Klöße etwa 7 bis 8 Minuten gar ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen und sich fest anfühlen.
Daran erkennst du es: Die Klöße steigen an die Oberfläche und behalten ihre Form.
Wichtig: Die Klöße vorsichtig ins heiße Wasser geben, um Spritzer zu vermeiden.
Die Klöße mit dem Schaumlöffel herausheben und kurz abtropfen lassen. Die Butter in der Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Klöße hineingeben und unter vorsichtigem Wenden etwa 8 bis 10 Minuten braten, bis sie rundum goldbraun sind. Sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig goldbraun und fühlt sich leicht fest an.
Wichtig: Butter kann bei zu hoher Hitze spritzen oder verbrennen.
Gut zu wissen
Kartoffeln mit hohem Stärkegehalt geben dem Teig Struktur und halten die Klöße nach dem Garen weich.
Die benötigte Mehlmenge hängt vom Wassergehalt der Kartoffeln ab. Der Teig soll formbar bleiben und nicht fest werden.
Butter verleiht der Oberfläche ein kräftiges Aroma und unterstützt die goldene Kruste. Bei zu hoher Hitze kann sie schnell dunkel werden.
Die Klöße werden etwas zarter und neutraler im Geschmack, können aber empfindlicher beim Formen sein.
Kartoffelstärke zunächst mit etwa drei Vierteln der Menge einarbeiten und nur bei Bedarf ergänzen.
Die Kruste wird etwas weniger buttrig, bleibt aber goldbraun.
Das Öl in der Pfanne erhitzen und die Klöße darin bei mittlerer Hitze rundum bräunen.
Kartoffeln nach dem Abgießen im heißen Topf ausdampfen lassen und erst lauwarm weiterverarbeiten.
Etwas Mehl portionsweise ergänzen, bis sich die Klöße formen lassen. Nicht lange kneten.
Die Klöße nur in sanft köchelndem Wasser garen und einen Probekloß testen.
Den restlichen Teig mit wenig Mehl nachbinden und die Hitze reduzieren.
Die Klöße gut abtropfen lassen und mit Abstand in einer heißen Pfanne braten.
Die Hitze leicht erhöhen und die Klöße portionsweise weiterbraten.
Fein gehackte Petersilie oder Schnittlauch geben den Klößen eine frische, herzhafte Note.
Die fertig gebratenen Klöße werden mit geriebenem Hartkäse bestreut und kurz weitergebraten.
Ei und Butter werden durch pflanzliche Bindung und neutrales Öl ersetzt.
Die geformten, ungekochten Klöße abgedeckt bis zu 24 Stunden im Kühlschrank lagern. Vor dem Garen 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen und anschließend direkt in siedendes Wasser geben.
Gekochte und abgekühlte Klöße innerhalb von zwei Stunden in einen geschlossenen Behälter geben und im Kühlschrank aufbewahren. Die Kruste wird beim Lagern weicher.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die gekochten Klöße vollständig abkühlen lassen, einzeln vorfrieren und anschließend luftdicht verpacken.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend in der Pfanne oder im Dampf vorsichtig erhitzen.
Die Oberfläche kann nach dem Einfrieren etwas weicher werden; erneutes Braten stellt einen Teil der Kruste wieder her.
Häufig gefragt
Mehligkochende Kartoffeln sind am geeignetsten, weil sie viel Stärke enthalten und einen weicheren, besser formbaren Teig ergeben.
Zuerst einen einzelnen Probekloß in sanft köchelndem Wasser garen. Bleibt er stabil, kann der restliche Teig geformt und gegart werden.
Das Braten trocknet die Oberfläche leicht ab und erzeugt die goldene Kruste, während das Innere weich bleibt.
Aus unserer Küche
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