Steckrüben einkaufen
Steckrüben, auch Wruken genannt, findest du besonders im Herbst und Winter häufig auf Wochenmärkten, in Hofläden und in gut sortierten Supermärkten.
Schön, dass du da bist.
Passwort vergessen?Cremige norddeutsche Steckrübensuppe mit Sahne, Muskat, Zimt und einem kleinen Schuss Balsamico.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese W rukensuppe stellt die Steckrübe, die in Mecklenburg-Vorpommern auch Wruke genannt wird, in den Mittelpunkt. Butter und Walnussöl geben den Würfeln beim Andünsten Tiefe, während Sahne für eine samtige Konsistenz sorgt. Eine kleine Prise Zimt betont die milde Süße der Steckrübe, und Balsamico bringt zum Schluss einen frischen Ausgleich.
Die Suppe ist glatt, samtig und cremig. Sie schmeckt mild-erdig und leicht süßlich, mit warmer Muskat- und Zimtnote, nussigem Hintergrund und einem dezenten säuerlichen Abschluss.
Schritt für Schritt
Steckrüben schälen und in etwa zwei Zentimeter große Würfel schneiden.
Butter und Walnussöl in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Steckrüben darin drei bis vier Minuten andünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Würfel sind leicht glänzend und beginnen weich zu werden, bleiben aber hell.
Kalbsfond angießen und alles aufkochen. Die Suppe zugedeckt etwa 20 Minuten leise köcheln lassen, bis die Steckrüben weich sind.
Daran erkennst du es: Ein Messer oder eine Gabel gleitet ohne Widerstand durch die Steckrübenwürfel.
Die Sahne hinzufügen und die Suppe weitere fünf Minuten bei kleiner Hitze erwärmen. Nicht mehr sprudelnd kochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist gleichmäßig heiß und leicht angedickt.
Die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Für eine besonders glatte Konsistenz anschließend durch ein feines Sieb streichen.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist glatt und frei von größeren Steckrübenstücken.
Wichtig: Heiße Flüssigkeit vorsichtig pürieren und den Stabmixer nicht aus der Suppe heben, solange er läuft.
Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Zimt abschmecken. Zum Schluss den Balsamico-Essig einrühren und die Suppe heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Suppe schmeckt ausgewogen, cremig und leicht säuerlich abgerundet.
Gut zu wissen
Steckrüben, auch Wruken genannt, findest du besonders im Herbst und Winter häufig auf Wochenmärkten, in Hofläden und in gut sortierten Supermärkten.
Walnussöl steht meist bei den Speiseölen im Biohandel und in größeren Supermärkten. Es gibt der Suppe eine nussige Tiefe.
Die Suppe wird heller und frischer, schmeckt aber weniger erdig und weniger süßlich.
Kohlrabi schälen, würfeln und in denselben Arbeitsschritten wie die Steckrüben verwenden.
Das Öl schmeckt neutraler und bringt weniger nussige Tiefe.
Das Rapsöl anstelle des Walnussöls zum Andünsten verwenden.
Bei mittlerer Hitze nur sanft andünsten und die Würfel regelmäßig bewegen.
Mit Fond und Sahne auffüllen und die Suppe abschließend mit etwas Balsamico ausbalancieren, sofern sie nicht deutlich verbrannt schmeckt.
Nach Zugabe der Sahne nur bei kleiner Hitze erwärmen.
Die Suppe erneut vorsichtig pürieren und mit etwas Fond oder Sahne glätten.
Zimt sehr sparsam zugeben und erst am Ende abschmecken.
Mit zusätzlicher ungewürzter Suppe oder etwas Sahne verdünnen.
Eine vegetarische Fassung mit Gemüsefond statt Kalbsfond.
Die Suppe kann bis zu einen Tag im Voraus gekocht, rasch abgekühlt und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Servieren langsam erwärmen und bei Bedarf mit etwas Fond oder Sahne glätten.
Die abgekühlte Suppe abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von drei Tagen verbrauchen.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die Suppe vollständig abkühlen lassen, portionsweise in geeignete Behälter füllen und mit etwas Platz zum Ausdehnen einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend langsam unter Rühren erhitzen.
Durch die Sahne kann sich die Konsistenz nach dem Einfrieren leicht verändern; gründliches Aufrühren oder kurzes Nachpürieren verbessert sie.
Häufig gefragt
Ja. Kohlrabi eignet sich als Ersatz. Die Suppe wird dadurch heller und frischer, aber weniger erdig und weniger süßlich.
Rapsöl ist eine passende Alternative. Es schmeckt neutraler und bringt weniger nussige Tiefe.
Nach dem Pürieren die Suppe durch ein feines Sieb streichen.
Ja. Du kannst sie bis zu einen Tag vorher kochen und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und nicht sprudelnd kochen lassen.
Aus unserer Küche
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