Ostfriesentee
Ostfriesentee ist eine kräftige Schwarzteemischung. Eine kräftige Assam-Mischung funktioniert ebenfalls, schmeckt dann aber geradliniger und weniger vielschichtig.
Gefülltes Schokoladenkonfekt
Cremige Pralinen mit kräftiger Schwarztee-Ganache, weißem Kandis und knackigem Zartbitterüberzug.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Unter einer knackigen Zartbitterschicht verbirgt sich eine cremige Ganache, die mit kräftigem OstfriesenteeOstfriesentee ist eine kräftige Schwarzteemischung. aromatisiert wird. Weiße Kandissplitter sorgen für feines Knacken und greifen die klassische ostfriesische Teekultur mit schwarzem Tee, Kandis und Sahne auf.
Außen knackig und feinherb, innen weich und cremig mit intensivem Schwarztee- und Schokoladenaroma. Die grob zerstoßenen Kandisstücke knistern leicht zwischen den Zähnen.
Schritt für Schritt
Die Schlagsahne in einem kleinen Topf erhitzen, bis sie am Rand gerade zu dampfen beginnt. Vom Herd nehmen, den losen Ostfriesentee einrühren und zugedeckt 8 Minuten ziehen lassen. Durch ein feines Sieb in eine Schüssel gießen und die Teeblätter leicht ausdrücken.
Daran erkennst du es: Die Sahne duftet deutlich nach Tee, darf aber nicht kochen.
Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit der heißen Sahne und dem heißen Topf.
Beide Kuvertüren für die Ganache fein hacken und in eine hitzefeste Schüssel geben. Die aromatisierte Sahne noch einmal kurz erhitzen, ohne sie zu kochen, über die Kuvertüre gießen und eine Minute stehen lassen. Von der Mitte aus zu einer glatten Ganache rühren. Die weiche Butter unterrühren und anschließend den zerstoßenen Kandis unterheben.
Daran erkennst du es: Die Ganache ist glatt und glänzend; Butter und Kandis sind gleichmäßig verteilt.
Wichtig: Die Schüssel und die aromatisierte Sahne können sehr heiß sein.
Eine flache Form von etwa 18 × 18 cm mit Backpapier auslegen. Die Ganache etwa 1 cm dick einfüllen, glatt streichen und mindestens 3 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist fest und lässt sich schneiden, ohne zu verlaufen.
Die feste Masse aus der Form heben und in etwa 2,5 cm große Würfel schneiden. Die Stücke anschließend 15 Minuten kalt stellen, damit die Kanten beim Überziehen stabil bleiben.
Daran erkennst du es: Die Würfel sind fest genug, um mit einer Gabel aufgenommen und gewendet zu werden.
Wichtig: Beim Schneiden ein scharfes Messer kontrolliert führen.
Die Überzugskuvertüre im Wasserbad schonend schmelzen. Sie darf nicht heißer als 45 °C werden und keinen Dampf abbekommen. Anschließend die Kuvertüre auf etwa 31–32 °C abkühlen lassen, bis sie leicht eindickt.
Daran erkennst du es: Die Kuvertüre ist vollständig glatt und beim Abkühlen leicht dickflüssig.
Wichtig: Heißes Wasserbad und Schüssel vorsichtig handhaben; Wasser darf nicht in die Schokolade gelangen.
Die gekühlten Ganachewürfel nacheinander in der temperierten Kuvertüre wenden, abtropfen lassen und auf Backpapier setzen. Nach Wunsch mit einem Kandissplitter oder etwas Kakaopulver verzieren. Die Pralinen etwa 30 Minuten fest werden lassen.
Daran erkennst du es: Der Überzug ist fest und lässt sich berühren, ohne zu schmieren.
Gut zu wissen
Ostfriesentee ist eine kräftige Schwarzteemischung. Eine kräftige Assam-Mischung funktioniert ebenfalls, schmeckt dann aber geradliniger und weniger vielschichtig.
Weißer Kandis, auch Kluntje genannt, sorgt für kleine knackige Stücke in der Ganache. Wird er weggelassen, bleibt die Füllung glatt und verliert nur diesen Knuspereffekt.
Das Aroma wird geradliniger und weniger vielschichtig als mit einer Ostfriesentee-Mischung.
Den losen Ostfriesentee vollständig durch 12 g kräftigen Assam ersetzen und ebenso 8 Minuten in der Sahne ziehen lassen.
Die Ganache wird vollständig glatt und verliert das leichte Knacken.
Den Kandis einfach weglassen. Die übrigen Arbeitsschritte bleiben unverändert.
Die Sahne nur bis zum beginnenden Dampfen erhitzen und anschließend vom Herd nehmen.
Bei leichtem Überkochen die Sahne durch ein Sieb geben und vor der weiteren Verarbeitung vollständig kontrollieren; bei angebranntem Geschmack besser neu beginnen.
Die Schüssel trocken halten, Dampf vermeiden und die heiße Sahne über die gehackte Kuvertüre gießen.
Die Ganache vorsichtig mit etwas warmer Sahne glätten, sofern die Gesamttextur noch gerettet werden kann.
Mindestens 3 Stunden kühlen und die geschnittenen Würfel zusätzlich 15 Minuten kalt stellen.
Die Würfel erneut kühlen, bis sie fest genug zum Wenden sind.
Beim Schmelzen 45 °C nicht überschreiten und vor dem Überziehen auf etwa 31–32 °C abkühlen lassen.
Die Kuvertüre erneut vorsichtig temperieren, sofern sie nicht mit Wasser in Kontakt gekommen ist.
Die Ostfriesentee-Mischung wird durch kräftigen Assam ersetzt. Dadurch tritt ein klareres, geradlinigeres Schwarzteearoma hervor.
Der Kandis wird weggelassen, sodass die Füllung ohne knusprige Stückchen bleibt.
Die Ganache kann über Nacht im Kühlschrank fest werden. Auch die fertigen Pralinen lassen sich bis zum Servieren in der Dose kühl lagern.
Die fertigen Pralinen kühl und trocken in einer gut schließenden Dose aufbewahren. Vor dem Essen kurz Zimmertemperatur annehmen lassen.
Der empfindliche Schokoladenüberzug und die cremige Ganache können durch Einfrieren und Auftauen an Glanz und Textur verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Eine kräftige Assam-Mischung eignet sich als Alternative. Das Aroma wird dadurch etwas geradliniger und weniger vielschichtig.
Ja. Die Ganache bleibt dann glatt und verliert nur das leichte Knacken der Kandissplitter.
Die Ganache muss fest genug werden, damit sie sich in saubere Würfel schneiden und anschließend ohne Formverlust überziehen lässt. Mindestens 3 Stunden sind vorgesehen, über Nacht ist noch besser.
Bei kurzer Zimmertemperatur wird die Füllung wieder cremiger und schmilzt angenehmer im Mund.
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