Pfannkuchenstücke aufteilen
Zwei Drittel der Würfel werden in die Eismasse eingearbeitet. Das restliche Drittel bis kurz vor dem Servieren luftdicht verpackt kalt stellen.
Eis nach Berliner Pfannkuchen
Cremiges selbstgemachtes Milcheis mit Himbeerkonfitüre und kleinen Würfeln gefüllter Berliner Pfannkuchen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses Berliner Pfannkuchen-Eis verbindet eine cremige Milcheisbasis mit Himbeerkonfitüre und weichen Stückchen gefüllten Gebäcks. Der Berliner Bezug wird dabei modern und eigenständig interpretiert: nicht als historische Traditionsspeise, sondern als gefrorenes Dessert mit fruchtiger Füllung und feinem Teiggeschmack.
Cremig und kühl mit feinem Vanille-Milchgeschmack, fruchtigen Himbeerwirbeln und weichen, leicht teigigen Pfannkuchenstückchen.
Schritt für Schritt
Die Berliner Pfannkuchen auf dem Schneidebrett in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Zwei Drittel der Würfel für die Eismasse beiseitestellen. Das restliche Drittel luftdicht verpacken und bis kurz vor dem Einrühren kalt stellen.
Milch, 100 ml Schlagsahne, Zucker, Vanillezucker und Salz in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Die Mischung soll heiß sein, aber nicht kochen.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist vollständig gelöst und die Mischung dampft, ohne zu kochen.
Wichtig: Die Milchmischung nicht sprudelnd kochen lassen.
Eigelb in einer Schüssel verquirlen. Die heiße Milchmischung langsam unter ständigem Rühren dazugießen. Alles zurück in den Topf geben und bei niedriger Hitze auf 82 bis 84 °C erwärmen, bis die Creme leicht andickt. Sie darf nicht kochen.
Daran erkennst du es: Die Creme ist leicht angedickt und bleibt glatt; sie darf nicht kochen.
Wichtig: Die Eiercreme nicht kochen lassen, damit sie nicht ausflockt.
Die Eismasse durch ein feines Sieb in eine große Schüssel gießen. Unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen und anschließend mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank durchkühlen.
Daran erkennst du es: Die Eismasse ist vollständig kalt, bevor die geschlagene Sahne untergehoben wird.
Wichtig: Die heiße Eismasse vor dem Kühlen nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die übrigen 150 ml Schlagsahne steif schlagen und vorsichtig unter die kalte Milchcreme heben.
Daran erkennst du es: Die Sahne ist standfest und gleichmäßig untergehoben, ohne dass die Masse stark zusammenfällt.
Die Masse in eine flache gefriergeeignete Form füllen und 45 Minuten einfrieren. Währenddessen die Himbeerkonfitüre mit dem Wasser kurz erwärmen und anschließend wieder abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Eismasse ist angefroren, aber noch kräftig durchrührbar.
Die angefrorene Eismasse kräftig durchrühren. Die Pfannkuchenwürfel und die abgekühlte Himbeerkonfitüre locker unterheben, sodass rote Fruchtspuren sichtbar bleiben.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig gelockert und die Konfitüre bildet sichtbare rote Wirbel.
Das Eis weitere 4 bis 5 Stunden gefrieren lassen. Für eine gleichmäßigere Konsistenz die Masse in den ersten 2 Stunden noch zweimal im Abstand von 45 Minuten durchrühren.
Daran erkennst du es: Das Eis ist fest, aber mit einem Eisportionierer noch formbar.
Das Eis 10 bis 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Tiefkühlfach nehmen. Mit den zurückbehaltenen Pfannkuchenstückchen bestreuen und kugelweise servieren.
Daran erkennst du es: Das Eis lässt sich leicht portionieren, bleibt aber noch fest.
Gut zu wissen
Zwei Drittel der Würfel werden in die Eismasse eingearbeitet. Das restliche Drittel bis kurz vor dem Servieren luftdicht verpackt kalt stellen.
Von den insgesamt 250 ml Schlagsahne kommen 100 ml in die warme Milchmischung und 150 ml werden später separat steif geschlagen.
Das kurze Erwärmen mit Wasser macht die Konfitüre streichfähiger für den Swirl. Vor dem Unterheben wieder abkühlen lassen.
Die Vanillenote bleibt erhalten; die Süße kann geringfügig abweichen.
Vanilleextrakt in die warme Milchmischung geben und den zusätzlichen Zucker zusammen mit dem übrigen Zucker auflösen.
Die Milch langsam unter ständigem Rühren einarbeiten und die Creme nur bis 82 bis 84 °C erwärmen.
Die warme Creme sofort durch ein feines Sieb gießen. Bei nur leichter Körnigkeit kann sie anschließend vollständig gekühlt und weiterverarbeitet werden.
Das Eis 10 bis 15 Minuten vor dem Servieren herausnehmen.
Einige Minuten länger temperieren lassen und anschließend mit einem warmen Eisportionierer arbeiten.
Die abgekühlte Konfitüre nur locker und kurz unterheben.
Die Masse nach dem Vorfrieren kräftig durchrühren und in den ersten 2 Stunden noch zweimal im Abstand von 45 Minuten rühren.
Das Eis kurz temperieren lassen, kräftig durchrühren und erneut vollständig gefrieren lassen.
Eine glatte Himbeer-Vanille-Eisvariante ohne eingearbeitete Berliner Stückchen.
Die fruchtige Komponente tritt deutlicher hervor, während die cremige Basis erhalten bleibt.
Die Milchcreme kann bereits am Vortag gekocht und über Nacht im Kühlschrank gekühlt werden. Das fertige Eis bis zum Servieren im Tiefkühlfach lassen und vor dem Portionieren 10 bis 15 Minuten temperieren.
Häufig gefragt
Sie soll leicht andicken, ohne zu kochen. So entsteht eine gebundene Eisbasis, während das Eigelb möglichst glatt bleibt.
Durch das kurze Erwärmen wird sie fließfähiger und lässt sich leichter als sichtbarer Swirl in die angefrorene Eismasse einarbeiten. Vorher muss sie wieder abkühlen.
Besser ist es, sie nur locker unterzuheben. So bleiben die Stückchen erkennbar und die Himbeerwirbel sichtbar.
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