Fettfreie Schüssel
Für ein stabiles, steif geschlagenes Eiweiß müssen Schüssel und Rührwerkzeug sauber und fettfrei sein.
Hohenloher Kleingebäck
Kleine, hell gebackene Doppeltupfen aus Eiweißteig mit Vanillenote und zart-knusprigem Biss. Das regionale Kleingebäck stammt aus Langenburg im Hohenloher Land.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Langenburger Wibele werden aus steif geschlagenem Eiweiß, Puderzucker, Weizenmehl und Vanillezucker hergestellt. Der zähfließende Teig wird als kleine Doppeltupfen aufgespritzt, über Nacht getrocknet und anschließend nur hell goldgelb gebacken.
Sehr kleine, hell goldgelbe Gebäckstücke mit feiner Vanillenote, trockener, zart-knuspriger Oberfläche und leicht mürbem Biss.
Schritt für Schritt
Zwei Backbleche dünn mit Butter fetten. Puderzucker, Weizenmehl und Vanillezucker gemeinsam durch ein feines Sieb geben.
Das Eiweiß in einer vollständig fettfreien Rührschüssel steif schlagen. Die gesiebte Mischung vorsichtig unterheben, bis eine glatte, zähfließende Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Das Eiweiß ist standfest; die fertige Masse ist glatt und zähfließend.
Den Teig in einen Spritzbeutel mit kleiner glatter Lochtülle füllen. Für jedes Wibele zwei erbsengroße Tupfen dicht nebeneinander auf ein vorbereitetes Blech setzen, sodass die typische kleine Doppelform entsteht.
Daran erkennst du es: Die Tupfen stehen dicht nebeneinander und behalten ihre Form.
Die Bleche unbedeckt in einem warmen, zugluftgeschützten Raum 8 bis 12 Stunden trocknen lassen. Die Trockenzeit ist für die kleine, stabile Form und die spätere Oberfläche wichtig.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist vor dem Backen trocken und nicht mehr feucht-klebrig.
Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Wibele auf mittlerer Schiene 5 bis 7 Minuten backen. Gegen Ende aufmerksam kontrollieren, da sie schnell Farbe annehmen.
Daran erkennst du es: Die Wibele sind nur hell goldgelb und nicht dunkel gebräunt.
Wichtig: Beim Herausnehmen vorsichtig mit dem heißen Blech umgehen.
Die Wibele vollständig auskühlen lassen und vorsichtig vom Blech lösen. Anschließend trocken in einer gut schließenden Dose aufbewahren.
Daran erkennst du es: Das Gebäck ist vollständig ausgekühlt und lässt sich vorsichtig vom Blech lösen.
Gut zu wissen
Für ein stabiles, steif geschlagenes Eiweiß müssen Schüssel und Rührwerkzeug sauber und fettfrei sein.
Das im Ausgangsrezept genannte Weizenmehl Type 405 wird gemeinsam mit Puderzucker und Vanillezucker gesiebt.
Die Backbleche nur dünn mit Butter fetten. Die benötigte Menge hängt von der Blechgröße ab.
Eine vollständig saubere und fettfreie Schüssel verwenden und das Eiweiß sorgfältig vom Eigelb trennen.
Die Wibele unbedeckt 8 bis 12 Stunden in einem warmen, zugluftgeschützten Raum trocknen lassen.
Gegen Ende der kurzen Backzeit aufmerksam kontrollieren und bei hell goldgelber Farbe herausnehmen.
Möglichst gleich große erbsengroße Tupfen dicht nebeneinander setzen.
Die aufgespritzten Wibele müssen ohnehin 8 bis 12 Stunden trocknen und können dafür am Vorabend vorbereitet werden.
Die Wibele vollständig auskühlen lassen und trocken in einer gut schließenden Dose aufbewahren.
Erst vollständig ausgekühltes Gebäck verpacken.
Für die zarte, trockene Struktur ist eine trockene Aufbewahrung in der Dose vorzuziehen.
Aus der Region
Langenburger Wibele sind ein regionales Kleingebäck aus Langenburg im Hohenloher Land in Baden-Württemberg. Die kleine Doppeltupfenform und die Zuordnung zu Langenburg prägen die regionale Einordnung.
Wibele werden Langenburg im Hohenloher Land in Baden-Württemberg als regionales Kleingebäck zugeordnet.
Häufig gefragt
Langenburger Wibele sind kleine, hell gebackene Doppeltupfen aus Eiweißteig mit feiner Vanillenote und zart-knusprigem Biss.
Die aufgespritzten Doppeltupfen werden vor dem Backen 8 bis 12 Stunden unbedeckt getrocknet. Dadurch kann sich ihre Oberfläche stabilisieren.
Bei 175 °C Ober-/Unterhitze werden sie etwa 5 bis 7 Minuten gebacken und nur hell goldgelb aus dem Ofen genommen.
Die kleinen Wibele eignen sich als feines Gebäck zu Kaffee oder Tee.
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