Weizenmehl Type 550
Type 550 eignet sich für einen elastischen, lockeren Hefeteig und unterstützt eine gute Teigstruktur.
Sächsischer Hefeblechkuchen
Lockerer sächsischer Hefeblechkuchen mit tiefen Butterkuhlen und einer goldbraun karamellisierenden Zucker-Butter-Decke.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ein luftiger Hefeteig, reichlich Butter und Zucker ergeben diesen bodenständigen sächsischen Blechkuchen. Charakteristisch sind die dicht gesetzten Butterkuhlen und die goldene, an den Rändern leicht karamellisierende Oberfläche. Der Kuchen schmeckt besonders gut lauwarm oder vollständig ausgekühlt zu einer Tasse Kaffee.
Goldbraune, leicht karamellisierte Zuckerkruste mit buttrigem Duft; darunter ein weicher, luftiger Hefeboden. Die Oberfläche reicht von zart knusprig an den Rändern bis saftig und schmelzend in den Butterkuhlen.
Schritt für Schritt
Die lauwarme Milch in die große Rührschüssel oder den Messbecher geben. Die Hefe hineinbröckeln und mit 1 Teelöffel vom vorgesehenen Zucker verrühren. Etwa 10 Minuten stehen lassen, bis sich erste Bläschen bilden.
Daran erkennst du es: An der Oberfläche zeigen sich erste Bläschen.
Mehl, den restlichen Zucker und Salz in die große Schüssel geben. Hefemilch, Ei und weiche Butter hinzufügen. Alles zunächst verrühren und anschließend etwa 8 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und löst sich weitgehend vom Schüsselrand.
Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich sichtbar vergrößert.
Das Backblech mit Butter einfetten. Den gegangenen Teig daraufgeben und mit leicht bemehlten Händen gleichmäßig bis in die Ecken drücken. Den Teig nochmals 20 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig entspannt sich und liegt gleichmäßig im Blech.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mit den Fingerspitzen dicht an dicht tiefe Vertiefungen in den Teig drücken. Die kalte Butter in dünnen Flocken darauf verteilen und den Zucker gleichmäßig darüberstreuen.
Daran erkennst du es: Die Vertiefungen sind gleichmäßig verteilt und die Butter- und Zuckerschicht bedeckt den Teig.
Wichtig: Beim Vorheizen und Einschieben des Blechs vorsichtig mit der heißen Ofentür umgehen.
Das Blech auf der mittleren Schiene 20 bis 25 Minuten backen. Währenddessen kann der Kuchen ohne Unterbrechung backen; der Zucker soll an den Rändern leicht karamellisieren, der Hefeteig goldbraun sein. Den Kuchen nicht zu dunkel werden lassen.
Daran erkennst du es: Der Hefeteig ist goldbraun und der Zucker an den Rändern leicht karamellisiert.
Wichtig: Das Blech nur mit geeignetem Hitzeschutz aus dem Ofen nehmen.
Den Zuckerkuchen 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Anschließend in Stücke schneiden und lauwarm oder vollständig ausgekühlt servieren.
Daran erkennst du es: Der Kuchen lässt sich schneiden, ohne dass der Belag vollständig verrutscht.
Wichtig: Vor dem Schneiden kurz abkühlen lassen, da Butter und Zuckerbelag sehr heiß sein können.
Gut zu wissen
Type 550 eignet sich für einen elastischen, lockeren Hefeteig und unterstützt eine gute Teigstruktur.
Für den Teig wird weiche Butter verwendet, damit sie sich gleichmäßig einarbeiten lässt. Für den Belag bleibt die Butter kalt und wird in dünnen Flocken verteilt.
Die Milch nur lauwarm verwenden und die Hefe vor dem Kneten etwa 10 Minuten stehen lassen.
Den Teig an einem warmen, zugfreien Ort länger gehen lassen. Wenn er sich weiterhin nicht vergrößert, ist ein vollständiges Aufgehen nicht zuverlässig zu erwarten.
Ab etwa 20 Minuten die Bräunung kontrollieren und den Kuchen herausnehmen, sobald Hefeteig und Zucker goldbraun sind.
Sehr dunkle Stellen vorsichtig entfernen und den Kuchen lauwarm mit einer weniger stark gebräunten Seite servieren.
Den Teig mit leicht bemehlten Händen gleichmäßig im gesamten Blech verteilen und anschließend ruhen lassen.
Bei noch ungebackenem Teig die Oberfläche vorsichtig nachverteilen und die Ruhezeit erneut einhalten.
Den vollständig gebackenen und ausgekühlten Kuchen bis zum nächsten Tag vorbereiten und abgedeckt lagern. Vor dem Servieren auf Zimmertemperatur bringen oder kurz erwärmen.
Den Kuchen vollständig auskühlen lassen und anschließend abgedeckt bei Raumtemperatur lagern. Im Kühlschrank wird der Hefeteig fester; vor dem Servieren wieder auf Zimmertemperatur bringen.
Nicht warm und luftdicht verpacken, da sich dabei Kondenswasser bilden kann.
Den vollständig ausgekühlten Kuchen portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Die Stücke mehrere Stunden oder über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend auf Zimmertemperatur bringen.
Die Zucker-Butter-Decke kann nach dem Auftauen etwas weniger knusprig sein.
Häufig gefragt
Beides ist möglich: Lauwarm ist die Butter-Zucker-Decke besonders weich, vollständig ausgekühlt lässt sich der Kuchen sauberer schneiden.
Die Milch sollte nur lauwarm sein. Zu heiße Milch kann die Hefe beeinträchtigen.
Die Butterkuhlen sind charakteristisch für den Kuchen und sorgen dafür, dass die kalte Butter beim Backen gleichmäßig in die Oberfläche einzieht.
Vollständig ausgekühlt bleibt er abgedeckt bei Raumtemperatur etwa zwei Tage angenehm. Vor dem Servieren kann er kurz erwärmt werden.
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