Blanchierte Mandeln verwenden
Blanchierte, fein gemahlene Mandeln ergeben eine gleichmäßige, helle Mandelmasse und ein feines Mundgefühl.
Saarländisches Mandelkonfekt
Ungefülltes, weich gebackenes Mandelkonfekt aus Mandeln, Zucker und Eiweiß. Die kleinen Häufchen werden mit heißem Zuckersirup gebunden und bleiben innen saftig.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Saarländische Macarons nach Bolchener Art stehen für eine schlichte, mandelbetonte Süßwarentradition der Saarregion. Anders als moderne, gefüllte Macarons werden sie löffelweise gesetzt und als einzelne weiche Mandelhäufchen gebacken. Die Bezeichnung nach Bolchener Art beschreibt diese konkrete Variante, ohne sie als einziges Original auszugeben.
Außen backen die Mandelhäufchen zart an und nehmen an den Rändern leicht Farbe an. Innen bleiben sie weich, dicht und saftig, mit deutlichem Mandelaroma und einer klebrig-zarten Süße.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Wichtig: Beim Arbeiten am vorgeheizten Backofen vorsichtig vorgehen.
Die gemahlenen Mandeln mit dem Eiweiß zu einer gleichmäßigen, eher festen Masse verrühren. Das Eiweiß wird nicht aufgeschlagen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig und eher fest.
50 g Zucker mit dem Wasser in einem kleinen Topf aufkochen und etwa eine Minute sprudelnd kochen lassen. Den heißen Sirup anschließend langsam zur Mandelmasse geben und gründlich einarbeiten.
Daran erkennst du es: Der Sirup kocht etwa eine Minute sprudelnd.
Wichtig: Heißer Zuckersirup kann schwere Verbrennungen verursachen; langsam gießen und Spritzer vermeiden.
Den restlichen Zucker unterrühren, bis eine dicke, klebrige Masse entsteht. Sie sollte sich mit einem Teelöffel abstechen lassen, aber nicht verlaufen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist dick und klebrig und verläuft nicht.
Mit zwei Teelöffeln kleine, unregelmäßige Häufchen auf das Backpapier setzen. Zwischen den Portionen etwas Abstand lassen und die Oberflächen bei Bedarf leicht glätten. Die Häufchen etwa 15 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die gesetzten Häufchen behalten ihre Form und verlaufen nicht.
Das Blech auf der mittleren Schiene 13 bis 15 Minuten backen. Die Macarons sollen an den Rändern zart Farbe annehmen, in der Mitte aber weich bleiben.
Daran erkennst du es: Die Ränder nehmen zart Farbe an, die Mitte bleibt weich.
Wichtig: Das Blech und die Macarons sind direkt nach dem Backen sehr heiß.
Das Backpapier auf ein Kuchengitter ziehen und die Macarons vollständig auskühlen lassen. Erst danach vorsichtig vom Papier lösen. Sie schmecken am besten, wenn die Außenseite leicht fest und das Innere noch saftig ist.
Daran erkennst du es: Die Macarons sind vollständig ausgekühlt und lassen sich vorsichtig vom Papier lösen.
Gut zu wissen
Blanchierte, fein gemahlene Mandeln ergeben eine gleichmäßige, helle Mandelmasse und ein feines Mundgefühl.
Das Eiweiß wird direkt mit den Mandeln verrührt. Aufgeschlagenes Eiweiß würde die vorgesehene kompakte Masse verändern.
Ein Teil des Zuckers wird mit dem Wasser als Sirup gekocht, der übrige Zucker wird erst danach untergerührt.
Das Konfekt erhält ein kräftigeres Haselnussaroma und eine etwas andere Textur.
Die Mandeln im gleichen Gewicht durch fein gemahlene Haselnüsse ersetzen. Die Masse und die Backfarbe besonders beobachten.
Der Geschmack wird etwas karamelliger und die Farbe kann dunkler ausfallen.
Den Rohrzucker im gleichen Gesamtgewicht verwenden und die 50-g-Sirupmenge sowie die 150-g-Restmenge beibehalten.
Das Eiweiß direkt mit den gemahlenen Mandeln zu einer festen Masse verrühren.
Die Masse gründlich mit den Mandeln weiter vermengen; eine vollständig überarbeitete, luftige Masse lässt sich jedoch nicht immer vollständig korrigieren.
Den Sirup langsam zur Mandelmasse geben und dabei gründlich einarbeiten.
Sofort kräftig weiterrühren, solange die Masse noch warm und verarbeitbar ist.
Den restlichen Zucker vollständig einarbeiten und prüfen, ob sich die Masse mit dem Teelöffel abstechen lässt.
Die Masse vor dem Setzen kurz abkühlen lassen und anschließend erneut prüfen.
Ab 13 Minuten kontrollieren und auf zart gefärbte Ränder bei weicher Mitte achten.
Die vollständig ausgekühlten Stücke luftdicht lagern; dadurch können sie etwas weicher werden.
Die Masse in kleineren Portionen setzen, um mundgerechte Stücke mit stärker ausgeprägter Randkruste zu erhalten.
Die Häufchen bewusst unregelmäßig setzen und nicht glätten. So bleibt die traditionelle, rustikale Optik stärker erhalten.
Die Macarons bis zu einem Tag im Voraus backen, vollständig auskühlen lassen und luftdicht bei Raumtemperatur aufbewahren.
Vollständig ausgekühlte Macarons in einer luftdichten Dose lagern. Zwischen die Lagen bei Bedarf Backpapier legen.
Nicht warm oder mit Restfeuchtigkeit luftdicht verpacken, damit sich kein Kondenswasser bildet.
Eine Gefrierlagerung ist für diese Rezeptfassung nicht vorgesehen; die weiche Mandelstruktur kann sich dabei verändern.
Häufig gefragt
Nein. Diese Variante besteht aus ungefüllten, löffelweise gesetzten Mandelhäufchen. Sie backen außen leicht an und bleiben innen weich.
Nein. Das Eiweiß wird direkt mit den gemahlenen Mandeln zu einer eher festen Masse verrührt.
Der heiße Sirup bindet die Mandel-Eiweiß-Masse und unterstützt ihre dichte, klebrige Konsistenz.
Die Ränder sollen zart Farbe annehmen, während die Mitte weich bleibt. Die Backzeit beträgt etwa 13 bis 15 Minuten.
Die weiche Mitte ist direkt nach dem Backen noch empfindlich. Das Backpapier auf ein Kuchengitter ziehen und die Macarons vollständig auskühlen lassen.
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