Pfälzer Rahmkuchen

Rheinland-Pfalz

Lockerer Hefeteig mit cremigem Schmand-Sahne-Guss und einer duftenden ZimtAromatisches Rindengewürz, das als Stange oder gemahlen verwendet wird.-Zucker-Kruste, gebacken in einer 26-cm-Springform.

Zum Rezept
Pfälzer Rahmkuchen
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 55 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 90 Minuten
Gesamtzeit ca. 2 Std. 25 Min.
Menge Kuchen, in 8 Stücke geschnitten
Gerichtsform und Gerichtsart Kuchen und süßes Feingebäck in Kuchenform
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Verzehrkontext Zwischenmahlzeit
Servierrolle Als Hauptgericht vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Der Hefeteig bildet einen lockeren, tragfähigen Boden mit einem leicht erhöhten Rand.
  • Schmand, Sahne und Eier stocken beim Backen zu einer cremigen, schnittfesten Füllung.
  • Zimt und Zucker karamellisieren an der Oberfläche und geben dem Kuchen sein charakteristisches Aroma und eine feine Kruste.

Der Pfälzer Rahmkuchen verbindet einen luftigen Hefeteig mit einer üppigen, leicht vanilligen Rahmfüllung. Nach dem Backen sorgt eine großzügige Zimt-Zucker-Schicht für eine goldbraune, leicht karamellisierte Kruste. Der Kuchen schmeckt frisch gebacken und lauwarm besonders gut und passt sowohl zur nachmittäglichen Kaffeetafel als auch als süße Hauptspeise nach einer deftigen Mahlzeit.

Goldbraune, leicht karamellisierte Oberfläche, weicher Hefeteigrand und eine cremige, vanillige Rahmfüllung mit warmer Zimtnote.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Hefeteig vorbereiten

  1. Vorteig ansetzen

    Das Mehl in eine Rührschüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Die frische HefeFrische Hefe ist im Kühlregal erhältlich. hineinbröckeln und mit einem Teelöffel vom abgewogenen Zucker sowie der lauwarmen Milch verrühren. Die Schüssel abdecken und den Vorteig an einem warmen Ort etwa 15 Minuten gehen lassen.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Vorteig beginnt sichtbar zu arbeiten und wird leicht schaumig.

    • Die Milch nur lauwarm verwenden, damit die Hefe aktiv bleibt.
  2. Teig kneten und gehen lassen

    Die weiche Butter, den restlichen Zucker, das Salz und das Eigelb zum Mehl und Vorteig geben. Mit den Knethaken etwa 5 bis 8 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort weitere 45 Minuten ruhen lassen, bis sich sein Volumen sichtbar vergrößert hat.

    45 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig hat sein Volumen sichtbar vergrößert und fühlt sich luftig an.

    • Der Teig soll weich und elastisch sein, aber nicht flüssig.
  3. Backofen und Form vorbereiten

    Während der Teig geht, den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Springform sorgfältig einfetten.

    180 °C
    • Das Vorheizen kann während der zweiten Gehzeit erfolgen.

    Wichtig: Beim Umgang mit dem heißen Backofen geeignete Ofenhandschuhe verwenden.

  4. Teig ausrollen und einlegen

    Den gegangenen Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen. In die vorbereitete Springform legen und den Teig am Rand etwa 3 bis 4 Zentimeter hochdrücken.

    Daran erkennst du es: Der Boden liegt gleichmäßig in der Form und bildet einen rundum erhöhten Rand.

    • Den Rand gleichmäßig hochziehen, damit die flüssige Füllung sicher gehalten wird.

Füllen, backen und abkühlen

  1. Rahmfüllung anrühren

    Schmand, flüssige Sahne und Eier in einer großen Schüssel verquirlen. Zucker, Vanillezucker und Vanillepuddingpulver miteinander mischen und zügig mit einem Schneebesen unter die feuchten Zutaten rühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.

    Daran erkennst du es: Die Rahmmasse ist glatt und gleichmäßig vermischt.

    • Das Puddingpulver zuerst mit Zucker vermischen, damit es sich gleichmäßiger verteilt.
  2. Füllung einfüllen

    Die flüssige Rahmmasse vorsichtig auf den vorbereiteten Hefeteigboden gießen. Die Füllung ist vor dem Backen sehr flüssig und stockt erst im Ofen.

    Daran erkennst du es: Die Füllung ist gleichmäßig verteilt und bleibt innerhalb des Teigrands.

    • Die Form nach dem Einfüllen nicht ruckartig bewegen.
  3. Zimt-Zucker aufstreuen

    Zucker und Zimt für die Kruste vermischen und gleichmäßig über die noch flüssige Rahmfüllung streuen.

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig mit der Zimt-Zucker-Mischung bedeckt.

  4. Rahmkuchen backen

    Den Kuchen auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen 50 bis 60 Minuten goldbraun backen. Falls die Zimt-Zucker-Kruste zu dunkel wird, den Kuchen im letzten Drittel der Backzeit locker mit Backpapier abdecken.

    55 Minuten 180 °C

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und die Rahmfüllung ist gestockt.

    • Die Backzeit kann je nach Ofen zwischen 50 und 60 Minuten liegen.

    Wichtig: Backform und Backpapierabdeckung nur mit Ofenhandschuhen handhaben.

  5. Kuchen abkühlen lassen

    Die Ofentür leicht öffnen und den fertig gebackenen Rahmkuchen kurz im Ofen ruhen lassen. Anschließend herausnehmen und in der Form vollständig abkühlen lassen, damit die Rahmfüllung fest werden kann.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Füllung ist vollständig fest und der Kuchen lässt sich sauber schneiden.

    • Den Kuchen erst nach dem vollständigen Abkühlen anschneiden.

    Wichtig: Die Form bleibt nach dem Backen lange heiß; beim Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Flüssige Füllung ist normal: Die Rahmfüllung ist vor dem Backen sehr flüssig. Sie wird durch die Eier und das Puddingpulver erst im Ofen schnittfest.
  • Vollständig auskühlen lassen: Der Kuchen sollte in der Form vollständig abkühlen, damit die Rahmfüllung ausreichend fest wird und die Stücke beim Schneiden ihre Form behalten.
  • Zeit sinnvoll nutzen: Das Vorheizen des Backofens und das Einfetten der Form können während der zweiten Gehzeit des Teigs erledigt werden.

Zutatenwissen

Frische Hefe

Die Milch für den Vorteig nur lauwarm verwenden. Zu heiße Flüssigkeit kann die Triebkraft der Hefe beeinträchtigen.

Puddingpulver zum Kochen

Das Puddingpulver wird trocken mit dem Zucker vermischt und direkt in die flüssige Rahmmasse eingerührt; es wird nicht vorher gekocht.

Zimt-Zucker-Kruste

Die Zimt-Zucker-Mischung wird vor dem Backen auf die noch flüssige Füllung gestreut und bildet im Ofen die aromatische Oberfläche.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Hefeteig geht kaum auf.

Die Milch nur lauwarm verwenden und den Vorteig sowie den Teig an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen.

Den Teig länger an einem warmen Ort ruhen lassen, sofern die Hefe nicht durch zu heiße Milch geschädigt wurde.

Die Zimt-Zucker-Kruste wird zu dunkel.

Den Kuchen im letzten Drittel der Backzeit locker mit Backpapier abdecken.

Den Kuchen weiterbacken, bis die Füllung gestockt ist, während die Oberfläche abgedeckt bleibt.

Die Füllung ist beim Anschneiden noch zu weich.

Den Kuchen zunächst bei leicht geöffneter Ofentür kurz ruhen lassen und anschließend vollständig in der Form abkühlen lassen.

Die Stücke vorsichtig zurück in die Form setzen und den Kuchen weiter abkühlen lassen.

Die Füllung läuft am Rand unter dem Teig hervor.

Den Teig rundum etwa 3 bis 4 Zentimeter hochdrücken und die Füllung vorsichtig einfüllen.

Servieren und kombinieren

  • Zur Kaffeetafel: Den Rahmkuchen frisch gebacken und noch leicht lauwarm in Stücke schneiden. So kommen die cremige Füllung und die Zimtkruste besonders gut zur Geltung.
  • Als süße Hauptspeise: Der Kuchen kann nach einer deftigen Gemüsesuppe als süße Hauptspeise serviert werden.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Die Rahmfüllung kann durch das Einfrieren und Auftauen an cremiger Konsistenz verlieren.

Allergene und Nährwerte

  • Gluten: enthält · Das Rezept enthält Weizenmehl.
  • Milch: enthält · Milch, Butter, Schmand und Sahne sind Bestandteile des Rezepts.
  • Ei: enthält · Das Rezept enthält Eigelb und ganze Eier.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Warum ist die Füllung vor dem Backen so flüssig?

Das ist normal. Schmand, Sahne und Eier bilden zusammen mit dem Puddingpulver eine zunächst flüssige Rahmmasse, die erst beim Backen stockt.

Wann kann der Pfälzer Rahmkuchen angeschnitten werden?

Am besten erst nach dem vollständigen Abkühlen in der Form. Dadurch wird die Rahmfüllung fest und die Stücke lassen sich sauber schneiden.

Was tun, wenn die Zimtkruste zu schnell dunkel wird?

Den Kuchen im letzten Drittel der Backzeit locker mit Backpapier abdecken und weiterbacken, bis die Füllung gestockt ist.

Welche Form wird für das Rezept verwendet?

Das Rezept ist für eine Springform mit 26 Zentimetern Durchmesser ausgelegt.

Aus unserer Küche

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