Doppelgriffiges Mehl
Doppelgriffiges Mehl ist meist in größeren Supermärkten, gut sortierten Backabteilungen oder bei österreichischen Spezialitäten erhältlich. Normales Weizenmehl funktioniert ebenfalls, ergibt aber eine etwas feinere Panade.
Bayerischer Fingerfood-Snack
Gekochte bayerische Weißwürste werden gehäutet, schräg geschnitten, mit süßem und Dijon-Senf gewürzt, paniert und goldbraun ausgebacken. Das Ergebnis ist ein knuspriges Fingerfood mit bayerischem Charakter.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gebackene Weißwurstradel bringen bayerische Weißwurst in knuspriger Form auf den Teller. Die gekochten Würste werden gehäutet, schräg in Stücke geschnitten, mit süßem und Dijon-Senf gewürzt und anschließend paniert ausgebacken. So wird aus einer vertrauten Brotzeitidee ein handliches Fingerfood für die Runde.
Außen goldbraun und knusprig, innen weich und saftig mit der milden Würze der Weißwurst. Süßer Senf bringt eine malzige Süße, Dijon-Senf eine dezente Schärfe.
Schritt für Schritt
Die gekochten Weißwürste aus dem Wasser nehmen, gut abtropfen lassen und die Haut vorsichtig abziehen.
Die geschälten Weißwürste schräg in etwa 3 cm große Stücke schneiden.
Den süßen Senf für die Marinade mit dem Dijon-Senf verrühren. Die Weißwurststücke darin wenden, bis sie rundum dünn mit der Senfmischung überzogen sind.
Mehl, verquirlte Eier und Semmelbrösel jeweils in einen tiefen Teller geben.
Jedes Weißwurststück zuerst im Mehl wenden, anschließend durch das Ei ziehen und zuletzt rundum mit Semmelbröseln panieren.
Das Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Die panierten Weißwurstradel portionsweise hineinlegen und von beiden Seiten goldbraun ausbacken. Die Pfanne nicht zu voll machen, damit die Panade knusprig bleibt.
Daran erkennst du es: Die Panade ist auf beiden Seiten goldbraun und knusprig.
Wichtig: Vorsichtig mit dem heißen Öl arbeiten und die Stücke langsam in die Pfanne geben.
Die fertigen Weißwurstradel auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm mit dem übrigen süßen Senf servieren.
Daran erkennst du es: Die Stücke sind warm und die Oberfläche bleibt knusprig.
Gut zu wissen
Doppelgriffiges Mehl ist meist in größeren Supermärkten, gut sortierten Backabteilungen oder bei österreichischen Spezialitäten erhältlich. Normales Weizenmehl funktioniert ebenfalls, ergibt aber eine etwas feinere Panade.
Bayerischer süßer Senf bringt eine milde Süße und malzige Würze zur Weißwurst. Ersatzweise kann milder süßer Senf verwendet werden.
Die Panade wird etwas feiner und weniger körnig.
Das doppelgriffige Mehl im gleichen Mengenverhältnis durch normales Weizenmehl ersetzen.
Die Würzung wird meist etwas weniger malzig, bleibt aber mild und süß.
Den bayerischen süßen Senf in der Marinade und zum Servieren durch milden süßen Senf ersetzen.
Die Stücke portionsweise ausbacken und ausreichend Platz zwischen ihnen lassen.
Die nächste Portion erst hineingeben, wenn das Öl wieder heiß ist; bereits ausgebackene Stücke kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Die Senfschicht dünn halten und die Stücke nacheinander durch Mehl, Ei und Semmelbrösel ziehen.
Lose Stellen vorsichtig mit zusätzlichen Semmelbröseln andrücken, bevor das Stück in die Pfanne kommt.
Die Stücke aufmerksam wenden und die Bräunung während des Ausbackens kontrollieren.
Die Hitze reduzieren und die restlichen Stücke bei moderaterer Hitze fertig ausbacken.
Die knusprige Panade kann durch Einfrieren und Auftauen an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Normales Weizenmehl eignet sich ebenfalls, die Panade wird damit etwas feiner und weniger körnig.
Bayerischer süßer Senf passt besonders gut. Für mehr Würze wird zusätzlich ein Teelöffel Dijon-Senf in die Marinade gegeben.
Die Weißwurstradel warm und frisch ausgebacken mit dem übrigen süßen Senf servieren.
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