Die Seelen werden kompakt statt weich und saftig.
Arbeitsfläche nur leicht bemehlen und die Hände zum Falten und Formen anfeuchten.
Beim Formen möglichst kein weiteres Mehl einkneten; den Teig vorsichtig mit nassen Händen handhaben.
Schwäbisches Hefegebäck
Längliche Seelen aus weichem Dinkelhefeteig mit goldbrauner Kruste, Kümmel und grobem Salz. Ergibt 8 Stück.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese länglichen Dinkelgebäcke verbinden eine rösche Kruste mit einem weichen, saftigen Inneren. Ein Vorteig sorgt für die lange Gehzeit; der weiche Hauptteig wird mehrfach gefaltet und anschließend heiß gebacken. Kümmel und grobes Salz bilden die klassische Bestreuung, die sich nach Geschmack anpassen lässt.
Außen goldbraun und rösche Kruste, innen weich und saftig; Kümmel duftet würzig, grobes Salz sorgt für markante salzige Akzente.
Schritt für Schritt
Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Mit Dinkelmehl und Honig verrühren, abdecken und 8–12 Stunden im Kühlschrank gehen lassen.
Daran erkennst du es: Der Vorteig ist durchgezogen und sichtbar aufgegangen.
Den Vorteig kurz bei Raumtemperatur stehen lassen. Hauptteigmehl, Wasser, Salz und Öl zugeben und alles etwa 8–10 Minuten zu einem sehr weichen, klebrigen Teig kneten. Abgedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist aufgegangen; er bleibt weich und klebrig.
Die Arbeitsfläche leicht bemehlen und die Hände anfeuchten. Den Teig daraufgeben, eine Seite zur Mitte ziehen und die gegenüberliegende Seite darüberklappen. Den Teig drehen und den Faltvorgang noch zweimal wiederholen. Abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
Den Teig mit nassen Händen nochmals behutsam zur Mitte falten und weitere 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen. In der Zwischenzeit ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Den Teig auf die leicht bemehlte Fläche geben und mit nassen Händen oder einer Teigkarte in 8 längliche Stücke teilen. Auf das Blech legen und zugedeckt 20–25 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze oder 230 °C Umluft vorheizen.
Daran erkennst du es: Die geformten Seelen sind sichtbar aufgegangen.
Die Seelen mit Wasser bepinseln und mit Kümmel sowie grobem Salz bestreuen. Auf mittlerer Schiene 10 Minuten backen.
Wichtig: Beim Öffnen des heißen Backofens vorsichtig arbeiten.
Die Temperatur auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft reduzieren und die Seelen weitere 10–12 Minuten backen.
Daran erkennst du es: Die Seelen sind goldbraun.
Wichtig: Das heiße Blech mit Ofenhandschuhen herausnehmen.
Gut zu wissen
Arbeitsfläche nur leicht bemehlen und die Hände zum Falten und Formen anfeuchten.
Beim Formen möglichst kein weiteres Mehl einkneten; den Teig vorsichtig mit nassen Händen handhaben.
Vorteig 8–12 Stunden und die anschließenden Ruhe- und Gehzeiten einhalten.
Wenn die geformten Stücke noch nicht sichtbar aufgegangen sind, ihre Gehzeit vor dem Backen etwas verlängern.
Für einen zurückhaltenderen Kümmelgeschmack die Seelen nur leicht mit Kümmelsamen bestreuen und das grobe Salz wie vorgesehen verwenden.
Den Vorteig 8–12 Stunden vor der weiteren Zubereitung anrühren und abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen.
Die Seelen vollständig auskühlen lassen und anschließend bei Raumtemperatur aufbewahren.
Häufig gefragt
Der abgedeckte Vorteig geht 8–12 Stunden im Kühlschrank.
Ja. Der Hauptteig ist sehr weich und klebrig. Feuchte Hände und eine leicht bemehlte Arbeitsfläche erleichtern das Falten und Formen.
Nach insgesamt etwa 20–22 Minuten Backzeit sind die Seelen goldbraun.
Ja. Für einen milderen Geschmack die Seelen vor dem Backen einfach sparsamer mit Kümmelsamen bestreuen.
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