Tiefgekühlte Früchte
Rote Johannisbeeren und Kirschen sind außerhalb ihrer Saison häufig tiefgekühlt erhältlich. Tiefgekühlte Beeren ungezuckert verwenden und vollständig auftauen lassen; die Konfitüre kann dadurch etwas weicher werden.
Hamburger Fruchtkonfitüre
Eine leuchtend rote Konfitüre aus Kirschen, Erdbeeren, roten Johannisbeeren und Himbeeren mit feinem Fruchtstückchen-Biss.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Hamburger Variante bringt die vertraute Mischung aus Kirschen, Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren als süßen Brotaufstrich auf den Tisch. Säuerliche Beeren, vollmundige Kirschen und ein kurzer Kochvorgang ergeben eine aromatische Konfitüre, die zum Frühstück ebenso passt wie zu Quark oder Milchreis.
Leuchtend rot, fruchtig-säuerlich und süß mit vollmundigen Kirscharomen, beeriger Frische und kleinen weichen Fruchtstückchen.
Schritt für Schritt
Schraubgläser und Deckel gründlich auskochen oder mit kochendem Wasser ausspülen. Auf einem sauberen Tuch abtropfen lassen.
Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit kochendem Wasser und heißen Gläsern.
Kirschen entsteinen, Erdbeeren grob würfeln, Johannisbeeren von den Rispen streifen und Himbeeren vorsichtig verlesen. Die vorbereiteten Früchte zusammen genau 1 kg abwiegen.
Daran erkennst du es: Die vorbereitete Fruchtmenge beträgt zusammen genau 1 kg.
Die vorbereiteten Früchte mit ZitronensaftDer Zitronensaft bringt Säure in die süße Fruchtmischung und unterstützt ein frisches Aroma. und Gelierzucker in einem großen Topf mischen. Zugedeckt etwa 3 Stunden ziehen lassen, damit sich Saft bildet.
Daran erkennst du es: Am Topfboden hat sich sichtbar Fruchtsaft gesammelt.
Die Fruchtmischung unter Rühren langsam erhitzen und anschließend sprudelnd aufkochen. Unter ständigem Rühren mindestens 4 Minuten kochen lassen. Die Masse steigt stark auf; deshalb einen ausreichend großen Topf verwenden.
Daran erkennst du es: Die Mischung kocht sprudelnd und bleibt trotz Rühren deutlich in Bewegung.
Wichtig: Die heiße Frucht-Zucker-Masse kann spritzen und schwere Verbrennungen verursachen.
Für die Gelierprobe einen Teelöffel der heißen Konfitüre auf einen kalten Teller geben. Wird sie nach kurzer Abkühlzeit fest, ist sie fertig. Falls sie noch zu flüssig ist, die Konfitüre 1 Minute weiterkochen und die Probe wiederholen.
Daran erkennst du es: Die Probe wird nach kurzer Abkühlzeit auf dem kalten Teller fest.
Wichtig: Für die Probe nur eine kleine Menge entnehmen und vorsichtig mit der heißen Konfitüre umgehen.
Die heiße Konfitüre randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen und sofort verschließen. Die Gläser etwa 5 Minuten auf den Deckel stellen, anschließend wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Gläser sind vollständig verschlossen und die Konfitüre ist nach dem Auskühlen fest.
Wichtig: Gläser und Konfitüre sind sehr heiß; beim Verschließen und Umdrehen mit einem Tuch arbeiten.
Gut zu wissen
Rote Johannisbeeren und Kirschen sind außerhalb ihrer Saison häufig tiefgekühlt erhältlich. Tiefgekühlte Beeren ungezuckert verwenden und vollständig auftauen lassen; die Konfitüre kann dadurch etwas weicher werden.
Die angegebenen Grammzahlen beziehen sich auf die bereits vorbereiteten Früchte.
Der Zitronensaft bringt Säure in die süße Fruchtmischung und unterstützt ein frisches Aroma.
Die Konfitüre kann nach dem Auftauen etwas weicher werden.
Die Früchte vollständig auftauen lassen, gut abtropfen lassen und erst danach wiegen. Keine gezuckerten Früchte verwenden.
Das Fruchtaroma bleibt kräftig; durch zusätzliches Auftauwasser kann die Konfitüre etwas weicher werden.
Die Kirschen vollständig auftauen und gut abtropfen lassen. Anschließend die vorbereitete Menge abwiegen.
Früchte erst nach Putzen, Entsteinen, Abstreifen und Verlesen zusammen genau 1 kg abwiegen.
Die Gelierprobe durchführen. Wenn die Masse noch zu flüssig ist, 1 Minute weiterkochen und erneut prüfen.
Einen ausreichend großen Topf verwenden und die Masse während des Kochens ständig rühren.
Den Topf vorsichtig von der Hitze nehmen, in einen größeren Topf umfüllen und erneut zum sprudelnden Kochen bringen.
Mindestens 4 Minuten sprudelnd kochen und anschließend eine Gelierprobe auf dem kalten Teller durchführen.
Die Konfitüre aus den Gläsern zurück in den Topf geben, erneut aufkochen und die Gelierprobe wiederholen.
Nach dem sprudelnden Aufkochen die Mindestkochzeit einhalten und die Gelierprobe verwenden.
Die Kirschkomponente wird zum geschmacklichen Schwerpunkt, während die Beeren für Säure und Farbe sorgen.
Die Fruchtmischung wird vor dem Abfüllen stärker zerdrückt, sodass weniger Fruchtstückchen erhalten bleiben.
Die Beerenaromen stehen stärker im Vordergrund, während Kirschen weiterhin für Tiefe sorgen.
Die Konfitüre vollständig kochen, heiß in die vorbereiteten Gläser füllen und vor der Verwendung vollständig auskühlen lassen.
Für diese heiß abgefüllte Konfitüre ist im Ausgangsmaterial keine belastbare Einfrier- und Auftauangabe enthalten.
Häufig gefragt
Ja. Die Früchte ungezuckert vollständig auftauen und gut abtropfen lassen, bevor sie vorbereitet gewogen werden. Die Konfitüre kann dadurch etwas weicher werden.
Die Konfitüre 1 Minute weiterkochen und die Gelierprobe auf dem kalten Teller wiederholen.
Die Menge bildet zusammen mit 1 kg Gelierzucker das vorgesehene Verhältnis 1:1. Deshalb wird erst nach Putzen, Entsteinen, Abstreifen und Verlesen gewogen.
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