Kuvertüre für den Überzug aufteilen
Von den 250 g Kuvertüre werden 200 g geschmolzen. Die übrigen 50 g werden fein gehackt und zum Abkühlen eingerührt.
Baden-Württemberg · Pralinen
Etwa 20 selbst gemachte Trüffelpralinen aus einer Ganache mit Balsamessig, umhüllt von temperierter Zartbitterkuvertüre.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Herbe Zartbitterschokolade trifft auf die fruchtige Säure von Balsamessig: Diese Trüffelpralinen werden mit einer cremigen Ganache gefüllt und einzeln mit temperierter Kuvertüre überzogen. Die eigenständige Hausvariante ergibt etwa 20 Stück.
Die Pralinen verbinden einen knackigen, herben Schokoladenüberzug mit einer weichen, cremigen Ganache. Der Balsamessig setzt einen dezent fruchtig-säuerlichen Akzent.
Schritt für Schritt
Die 200 g Kuvertüre für die Ganache fein hacken und in eine hitzebeständige Schüssel geben. Sahne und Honig in einem kleinen Topf erhitzen, bis die Mischung gerade aufkocht.
Daran erkennst du es: Die Sahne-Honig-Mischung kocht gerade auf.
Die heiße Sahne über die gehackte Kuvertüre gießen und eine Minute stehen lassen. Von der Mitte aus langsam rühren, bis eine glatte Ganache entsteht. Butter einrühren, anschließend den Balsamessig nach und nach unterrühren.
Daran erkennst du es: Die Ganache ist glatt und gleichmäßig.
Die Schüssel abdecken und die Ganache etwa zwei Stunden kühl stellen, bis sie formbar ist.
Daran erkennst du es: Die Ganache ist fest genug, um Portionen abzunehmen und zu rollen.
Mit einem Teelöffel Portionen abnehmen und zügig zu kleinen Kugeln rollen. Auf Backpapier setzen und nochmals etwa 30 Minuten kühlen.
Daran erkennst du es: Die Kugeln sind gekühlt und lassen sich überziehen.
Für den Überzug 200 g Kuvertüre über einem trockenen Wasserbad auf 45–50 °C schmelzen. Vom Wasserbad nehmen und die übrigen 50 g fein gehackte Kuvertüre einrühren. Unter Rühren auf 27–28 °C abkühlen.
Daran erkennst du es: Die Kuvertüre ist geschmolzen und anschließend unter Rühren auf 27–28 °C abgekühlt.
Wichtig: Vorsicht beim Arbeiten mit heißem Wasser und geschmolzener Kuvertüre.
Die Kuvertüre unter Rühren vorsichtig wieder auf 31–32 °C erwärmen.
Daran erkennst du es: Die Kuvertüre erreicht 31–32 °C.
Die gekühlten Ganachekugeln einzeln in die Kuvertüre geben und mit einer Pralinengabel überziehen. Überschüssige Kuvertüre abtropfen lassen und die Pralinen auf Backpapier setzen. Bei kühler Raumtemperatur fest werden lassen. Kühl aufbewahren und vor dem Servieren kurz temperieren lassen.
Daran erkennst du es: Der Schokoladenüberzug ist fest.
Gut zu wissen
Von den 250 g Kuvertüre werden 200 g geschmolzen. Die übrigen 50 g werden fein gehackt und zum Abkühlen eingerührt.
Die heiße Sahne über die Kuvertüre gießen, eine Minute warten und dann langsam von der Mitte aus rühren.
Weiter langsam von der Mitte nach außen rühren, bis die Masse gleichmäßig ist.
Für das Wasserbad und alle Arbeitsgeräte eine trockene Schüssel verwenden und Spritzwasser fernhalten.
Die Ganache bis zur Formbarkeit kühlen, zügig rollen und die Kugeln anschließend erneut kühlen.
Die Ganachemasse wieder kühl stellen, bis sie sich besser formen lässt.
Kühl aufbewahren. Vor dem Servieren kurz temperieren lassen.
Häufig gefragt
Der angegebene Ertrag beträgt etwa 20 Stück.
Die Kuvertüre wird in den angegebenen Temperaturstufen geschmolzen, abgekühlt und wieder erwärmt, bevor die Ganachekugeln damit überzogen werden.
Die Pralinen kühl aufbewahren und vor dem Servieren kurz temperieren lassen.
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