Zuckerrübensirup
Zuckerrübensirup wird meist bei Honig, Marmelade oder Brotaufstrichen angeboten und ergänzt die Pickert mit kräftiger karamelliger Süße.
Kartoffel-Hefefladen aus Lippe
Flache, langsam in der Pfanne ausgebackene Kartoffel-Hefe-Fladen aus Ostwestfalen-Lippe mit Rosinen und süßen oder herzhaften Beilagen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Lippischer Pickert verbindet fein geriebene Kartoffeln mit einem lockeren Hefeteig. Nach einer langen Ruhezeit wird der dickflüssige Teig portionsweise in der Pfanne goldbraun gebacken und warm mit Butter, ZuckerrübensirupDunkler, süßer Sirup aus eingekochten Zuckerrüben, der Brot, Gebäck und Saucen würzt. oder Lippischer Leberwurst serviert.
Warm schmeckt der Pickert außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich, saftig und locker. Die Rosinen setzen fruchtige, süße Akzente, während Zuckerrübensirup karamellig und Lippische Leberwurst würzig ergänzt.
Schritt für Schritt
100 ml der Milch lauwarm erwärmen. Die Hefe darin mit 1 EL des Zuckers verrühren, abdecken und 20 Minuten stehen lassen. Die übrige Milch kurz aufkochen.
Die Kartoffeln schälen, fein reiben und in einem Sieb oder sauberen Tuch gründlich ausdrücken. Mit der heißen übrigen Milch übergießen und kurz abkühlen lassen.
Mehl, Eier, den restlichen Zucker, Salz, Hefemischung und Kartoffelmasse zu einem dickflüssigen Teig verrühren. Die Rosinen unterheben. Den Teig abdecken und etwa 90 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar gelockert und leicht aufgegangen.
Eine schwere Pfanne bei kleiner bis mittlerer Hitze vorheizen und etwas Öl oder Schweineschmalz darin erhitzen. Den Teig portionsweise hineingeben und zu etwa 1 cm dicken Fladen verstreichen. Die Pickert zugedeckt langsam 5 bis 7 Minuten pro Seite backen, bis sie goldbraun und innen durchgegart sind.
Daran erkennst du es: Die Fladen sind beidseitig goldbraun und in der Mitte durchgegart.
Wichtig: Wegen der Eier und Milch die Pickert vollständig durchgaren und nicht roh aus dem Teig verzehren.
Die fertigen Pickert warm halten und mit den vorgesehenen süßen oder herzhaften Beilagen servieren: mit Butter und Zuckerrübensirup oder mit Lippischer Leberwurst.
Gut zu wissen
Zuckerrübensirup wird meist bei Honig, Marmelade oder Brotaufstrichen angeboten und ergänzt die Pickert mit kräftiger karamelliger Süße.
Lippische Leberwurst passt als herzhafte Servierbeilage. Sie ist besonders in westfälischen Metzgereien, auf Wochenmärkten oder in gut sortierten Feinkostabteilungen zu finden.
Die Rosinen werden direkt unter den fertig angerührten Teig gehoben und geben den warmen Pickert fruchtige Süße.
Die herzhafte Servierweise bleibt erhalten, schmeckt aber je nach Würzung milder oder kräftiger und ist weniger regionaltypisch.
Die grobe Leberwurst statt der Lippischen Leberwurst zum fertigen Pickert reichen.
Öl schmeckt neutraler; Schweineschmalz gibt eine herzhaftere Note.
Eine der beiden Fettvarianten zum Ausbacken verwenden und bei Bedarf portionsweise nachfetten.
Die Milch für die Hefemischung nur lauwarm erwärmen.
Eine neue Hefemischung ansetzen und unter den Teig arbeiten, sofern der Teig noch nicht ausgebacken wurde.
Die Kartoffelmasse im Sieb oder Tuch kräftig ausdrücken.
Etwas von dem vorgesehenen Mehl zurückbehalten und nur bei Bedarf portionsweise unterarbeiten.
Kleine bis mittlere Hitze wählen und die Pfanne abdecken.
Die Hitze reduzieren und die Pickert länger zugedeckt fertig garen.
Die Rosinen-Pickert warm mit Butter und Zuckerrübensirup servieren.
Die Pickert warm mit Lippischer Leberwurst als herzhafter Beilage servieren.
Häufig gefragt
Lippischer Pickert ist ein flaches Kartoffel-Hefe-Gebäck aus Ostwestfalen-Lippe. Der dickflüssige Teig wird portionsweise in der Pfanne ausgebacken.
Beides ist möglich. Diese Version mit Rosinen passt süß zu Butter und Zuckerrübensirup oder herzhaft zu Lippischer Leberwurst.
Der Deckel hält die Hitze in der Pfanne und unterstützt das langsame Durchgaren der etwa 1 cm dicken Fladen.
Der Teig soll dickflüssig sein und sich portionsweise in der Pfanne verstreichen lassen.
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