Milchbasis
Vollmilch gibt der Suppe ihren runden, milchigen Charakter und trägt die süße Würzung.
Süße Milchsuppe
Eine schlichte, süße mecklenburg-vorpommersche Milchsuppe mit kleinen, in der Milch gegarten Klüten aus Mehl und Ei.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Melksupp mit Klüten ist ein wärmendes Frühstück aus der mecklenburg-vorpommerschen Küchentradition. Ein dickflüssiger Teig aus Mehl, Ei und Wasser wird in kochende Milch eingerührt und anschließend sanft gegart, bis die Klüten oben schwimmen und durchgegart sind.
Heiß, milchig und mild süß, mit warmem Zimtaroma und weichen, leicht festen Klüten.
Schritt für Schritt
Wasser, Weizenmehl, Eier, Salz und Zucker in der Mischschüssel zu einem dickflüssigen, glatten Teig verrühren. Die Schüssel abdecken und den Teig etwa 10 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und dickflüssig.
Vollmilch, Suppensalz, Suppenzucker und ZimtstangeAromatisches Rindengewürz, das als Stange oder gemahlen verwendet wird. in den großen Topf geben und langsam zum Kochen bringen.
Daran erkennst du es: Die Milch ist heiß und beginnt zu kochen.
Wichtig: Heiße Milch kann plötzlich aufsteigen; den Topf nicht unbeaufsichtigt lassen.
Sobald die Milch kocht, den Klütenteig über den Schneebesen oder Quirl in einem dünnen Faden in die Milch laufen lassen. Dabei langsam und gleichmäßig rühren, damit die Klüten nicht zusammenkleben.
Daran erkennst du es: Der Teig ist verteilt und die Klüten liegen einzeln in der Milch.
Wichtig: Beim Einlaufenlassen vorsichtig arbeiten, da die kochende Milch spritzen kann.
Die Hitze reduzieren und die Suppe bei kleiner Hitze etwa 8 bis 10 Minuten weiterziehen lassen. Zwischendurch vorsichtig rühren, bis die Klüten oben schwimmen und durchgegart sind.
Daran erkennst du es: Die Klüten schwimmen oben und sind im Inneren nicht mehr teigig.
Die Zimtstange entfernen und die Melksupp heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist heiß und die Zimtstange wurde entfernt.
Wichtig: Vor dem Servieren auf eine angenehme Esstemperatur prüfen.
Gut zu wissen
Vollmilch gibt der Suppe ihren runden, milchigen Charakter und trägt die süße Würzung.
Die Zimtstange wird mitgekocht und vor dem Servieren entfernt, damit das Aroma mild und gleichmäßig bleibt.
Für die Klüten sind zwei kleine Eier vorgesehen. Verwende Eier dieser Größe, damit der Teig die vorgesehene dickflüssige Konsistenz erhält.
Der Geschmack und die Konsistenz bleiben ähnlich; die Suppe kann etwas süßer schmecken.
Die laktosefreie Vollmilch im gleichen Volumen verwenden und wie beschrieben erhitzen.
Die Klüten können etwas nussiger schmecken und eine leicht andere Festigkeit bekommen.
Dinkelmehl in gleicher Menge verwenden und den Teig wie beschrieben anrühren.
Die Milch langsam erhitzen und beim Aufkochen dabeibleiben.
Den Topf sofort von der Hitze nehmen und erst weiterarbeiten, wenn die Milch wieder kontrolliert köchelt.
Den Teig in dünnem Faden einlaufen lassen und dabei langsam gleichmäßig rühren.
Größere Klumpen vorsichtig mit dem Schneebesen teilen und die Suppe bei kleiner Hitze weitergaren.
Den Teig gründlich verrühren und vor dem Einlaufenlassen kurz ruhen lassen.
Den Teig mit sehr wenig Wasser vorsichtig geschmeidiger rühren, ohne ihn flüssig zu machen.
Die fertige Melksupp wird vor dem Servieren zusätzlich mit einer kleinen Menge Zimt und Zucker bestreut.
Die Milch wird zusätzlich mit Vanille aromatisiert und erhält ein weicheres, dessertartiges Aroma.
Den Klütenteig kann man bis zu 1 Stunde vor dem Kochen anrühren und abgedeckt ruhen lassen. Die fertige Suppe sollte möglichst frisch serviert werden.
Reste nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb eines Tages verbrauchen.
Milch- und Eierspeisen nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die Klüten können beim Einfrieren und Auftauen ihre weiche Struktur verlieren.
Häufig gefragt
Klüten sind kleine, kompakte Teigstücke. In diesem Rezept werden sie aus Mehl, Ei und Wasser zubereitet und direkt in der Milch gegart.
Die Ruhezeit gibt dem Teig Gelegenheit, gleichmäßig durchzuziehen und sich anschließend besser in dünnem Faden in die Milch einarbeiten zu lassen.
Die Klüten schwimmen oben und sind beim vorsichtigen Prüfen im Inneren nicht mehr teigig.
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