Baumkuchen besorgen
Salzwedeler Baumkuchen ist am zuverlässigsten direkt bei einer Konditorei oder Baumkuchenmanufaktur in Salzwedel erhältlich. Außerhalb der Altmark können gut sortierte Konditoreien und Feinkostgeschäfte eine Alternative sein.
Baumkuchen-Parfait
Cremiges, gefrorenes Parfait aus pasteurisiertem Eigelb, Sahne und Milch mit würzigen Baumkuchenwürfeln und säuerlichem Sauerkirschkompott.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Salzwedeler Baumkuchen gehört zu den bekannten süßen Spezialitäten der Altmark. Dieses Rezept verwendet ihn nicht als überliefertes Originaldessert, sondern als regionale aromatische Grundlage für ein selbst zubereitetes Parfait. Zwischen der cremigen Eismasse und dem fruchtigen Sauerkirschkompott bleiben die feinen Kuchenstücke deutlich erkennbar.
Cremig und fest zugleich, mit zarten Baumkuchenstücken, feinen Vanillenoten und einem fruchtig-säuerlichen Sauerkirschkompott.
Schritt für Schritt
Die Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen und dabei an den Seiten etwas Folie überstehen lassen. Den Salzwedeler Baumkuchen auf dem Schneidebrett in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
Die abgetropften Sauerkirschen mit Zucker und Zitronensaft in den kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten erwärmen. Die Speisestärke mit dem kalten Wasser in der kleinen Schale glatt rühren, unter die Kirschen geben und alles einmal kurz aufkochen lassen. Das Kompott vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Das Kompott ist leicht gebunden, die Kirschen bleiben weitgehend als Stücke erhalten.
Pasteurisierte Eigelb, Zucker, Milch und Vanilleextrakt in der Metallschüssel verrühren. Die Schüssel auf den kleinen Topf mit heißem, nicht sprudelnd kochendem Wasser setzen und die Masse unter ständigem Rühren auf 72 °C erhitzen. Anschließend weitere 2 bis 3 Minuten rühren, bis die Masse hell und cremig ist, dann vom Wasserbad nehmen.
Daran erkennst du es: Die Creme ist hell, cremig und gleichmäßig gebunden.
Wichtig: Nur pasteurisierte Eigelb verwenden und das Wasserbad nicht sprudelnd kochen lassen.
Die Eigelbcreme unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen, bis sie nur noch lauwarm ist. Währenddessen kann das zuvor zubereitete Sauerkirschkompott vollständig auskühlen.
Daran erkennst du es: Die Creme ist nur noch lauwarm und nicht mehr heiß.
Die Schlagsahne mit dem Handrührgerät steif schlagen. Zunächst ein Drittel der Sahne unter die abgekühlte Eigelbcreme rühren, anschließend die restliche Sahne vorsichtig unterheben. Die Baumkuchenwürfel gleichmäßig unterheben.
Daran erkennst du es: Die Masse ist luftig und die Baumkuchenwürfel sind gleichmäßig verteilt.
Die Parfaitmasse in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen und mit der überstehenden Folie abdecken. Das Parfait mindestens 8 Stunden, am besten über Nacht, einfrieren.
Daran erkennst du es: Das Parfait ist vollständig fest gefroren.
Das Parfait etwa 20 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierfach nehmen. Aus der Form stürzen, die Folie abziehen und das Halbgefrorene mit dem Kochmesser in Scheiben schneiden. Mit dem abgekühlten Sauerkirschkompott servieren.
Daran erkennst du es: Das Parfait lässt sich schneiden, bleibt aber noch deutlich halbgefroren.
Gut zu wissen
Salzwedeler Baumkuchen ist am zuverlässigsten direkt bei einer Konditorei oder Baumkuchenmanufaktur in Salzwedel erhältlich. Außerhalb der Altmark können gut sortierte Konditoreien und Feinkostgeschäfte eine Alternative sein.
Für die im Rezept vorgesehene Erwärmung im Wasserbad pasteurisiertes Eigelb verwenden.
Die Sauerkirschen vor dem Abwiegen gut abtropfen lassen, damit das Kompott nicht unnötig flüssig wird.
Die Textur bleibt ähnlich, der spezifische Bezug zur Altmark tritt geschmacklich weniger hervor.
Den regionalen Baumkuchen im gleichen Gewicht durch klassischen Baumkuchen ersetzen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
Das Kompott kann je nach Wassergehalt etwas länger oder kürzer binden.
Frische oder aufgetaute Sauerkirschen verwenden und überschüssige Flüssigkeit vor der Zubereitung abgießen.
Das Wasserbad nur heiß, nicht sprudelnd kochen lassen und die Creme ständig rühren.
Die Creme sofort vom Wasserbad nehmen und durch ein feines Sieb streichen; bei starkem Gerinnen ist sie für ein glattes Parfait nur eingeschränkt geeignet.
Die Creme nur lauwarm weiterverarbeiten und die Sahne vorsichtig unterheben.
Die Masse vor dem Einfüllen nochmals kurz kalt stellen und anschließend zügig einfrieren.
Stärke mit kaltem Wasser vollständig glatt rühren und die Mischung einmal kurz aufkochen lassen.
Das Kompott erneut erhitzen und bei Bedarf eine kleine zusätzliche Menge glatt angerührter Stärke einarbeiten.
Das Parfait etwa 20 Minuten vor dem Servieren herausnehmen.
Noch einige Minuten länger temperieren und anschließend mit einem erwärmten, trockenen Messer schneiden.
Das Parfait ohne Sauerkirschkompott servieren, damit die Vanille- und Baumkuchennoten stärker im Vordergrund stehen.
Mehr Sauerkirschkompott als fruchtiger Kontrast zum cremigen Parfait servieren.
Das Parfait am Vortag zubereiten und vollständig einfrieren. Das Kompott separat zubereiten, vollständig abkühlen lassen und bis zum Servieren gekühlt aufbewahren.
Das Parfait bis kurz vor dem Servieren gefroren halten. Das Kompott separat gekühlt lagern und vor dem Servieren bereitstellen.
Das angetaute Parfait nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das Parfait gut mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 8 Stunden einfrieren. Für die beste Schnittfähigkeit innerhalb eines Monats verwenden.
Das Parfait etwa 20 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierfach nehmen und temperieren lassen.
Längere Lagerung kann die Cremigkeit und die Schnittqualität beeinträchtigen.
Häufig gefragt
Am zuverlässigsten direkt bei einer Konditorei oder Baumkuchenmanufaktur in Salzwedel. Außerhalb der Altmark lohnt sich die Nachfrage in gut sortierten Konditoreien und Feinkostgeschäften.
Mindestens 8 Stunden, am besten über Nacht. Vor dem Servieren etwa 20 Minuten temperieren lassen.
Ja. Ein klassischer Baumkuchen aus einer anderen Region funktioniert ebenfalls, dann ist der besondere Bezug zur Altmark geschmacklich weniger ausgeprägt.
Ja. Frische oder aufgetaute Sauerkirschen vor der Zubereitung gut abtropfen lassen und bei Bedarf die Bindung des Kompotts anpassen.
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