Die Krume wirkt beim Anschneiden noch feucht oder klebrig.
Das Brot nach dem Backen auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Bereits angeschnittene Scheiben können getoastet werden.
Roggenmischbrot · kräftig ausgebacken
Freigeschobenes Roggenmischbrot mit Roggensauerteig, kräftiger Kruste und saftiger Krume. Ein Anteil Weizenmehl ergänzt den herzhaften Roggengeschmack.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Kräftiger Roggensauerteig und ein Anteil Weizenmehl prägen dieses herzhafte Brot. Als freigeschobener Laib gebacken, entwickelt es eine markante Kruste. Rezepturen und Mehlmischungen regionaler Brote unterscheiden sich je nach Bäckerei.
Herzhaft und säuerlich-aromatisch, mit saftiger Krume und dunkel ausgebackener, kräftiger Kruste.
Schritt für Schritt
Roggenvollkornmehl, etwa 35 °C warmes Wasser und aktives Roggen-Anstellgut gründlich verrühren. Abgedeckt 8 bis 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. Der Sauerteig sollte sichtbar aufgegangen sein und Bläschen zeigen.
Daran erkennst du es: Sichtbar aufgegangen und mit Bläschen durchsetzt
Den reifen Sauerteig mit dem lauwarmen Wasser verrühren. Roggenmehl, Weizenmehl und Salz zugeben und alles etwa 5 Minuten gründlich vermischen. Der klebrige Teig muss nicht elastisch ausgeknetet werden. Abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
Arbeitsfläche und Hände leicht mit Roggenmehl bestäuben. Den Teig mit feuchten Händen länglich formen und mit dem Schluss nach unten auf Backpapier setzen. Abgedeckt 60 bis 90 Minuten gehen lassen, bis der Laib sichtbar aufgegangen ist.
Daran erkennst du es: Der Laib ist sichtbar aufgegangen.
Den Backofen mit Backstein oder umgedrehtem Backblech im unteren Drittel auf Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine hitzefeste Metallschale auf den Ofenboden stellen.
Wichtig: Die Metallschale wird im Ofen sehr heiß; nur mit geeignetem Schutz anfassen.
Den Laib mitsamt Backpapier auf den heißen Backstein oder das heiße Blech setzen. Das kochende Wasser vorsichtig in die Metallschale gießen und die Ofentür sofort schließen.
Wichtig: Beim Eingießen entsteht heißer Dampf. Hände und Gesicht von der Öffnung der Schale fernhalten und nicht über die Schale beugen.
Das Brot 10 Minuten bei 250 °C backen.
Den Dampf vorsichtig entweichen lassen, die Temperatur auf 210 °C senken und das Brot weitere 45 bis 50 Minuten backen, bis die Kruste dunkel und fest ist und der Laib beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
Daran erkennst du es: Dunkle, feste Kruste; der Laib klingt beim Klopfen auf die Unterseite hohl.
Wichtig: Beim Öffnen kann noch heißer Dampf austreten.
Das Brot auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen, bevor du es anschneidest.
Daran erkennst du es: Das Brot ist vollständig ausgekühlt.
Gut zu wissen
Das Brot nach dem Backen auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Bereits angeschnittene Scheiben können getoastet werden.
Vor dem Ansetzen des Hauptteigs prüfen, ob der Sauerteig sichtbar aufgegangen ist und Bläschen zeigt.
Den Sauerteig weiter reifen lassen und erneut prüfen, bevor du den Hauptteig mischst.
Den Sauerteig 8 bis 12 Stunden vor dem Mischen des Hauptteigs ansetzen und abgedeckt reifen lassen.
Das Brot vor dem Einlagern vollständig auskühlen lassen und anschließend im Brotkasten oder Leinenbeutel aufbewahren.
Häufig gefragt
Er sollte sichtbar aufgegangen sein und Bläschen zeigen. Die angegebene Reifezeit beträgt etwa 8 bis 12 Stunden.
Ja. Verwende stattdessen ein umgedrehtes Backblech und heize es im Ofen mit vor.
Lass es vollständig auf einem Gitter auskühlen, bevor du es anschneidest.
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