Zusätzlicher Geflügelfond
Die Soße wird weniger weinbetont.
Den Rotwein in gleicher Menge durch zusätzlichen Geflügelfond ersetzen.
Deutschlandweit verbreiteter Geflügelbraten
Knusprig gebratene Gans mit einer herzhaften Apfel-Zwiebel-Füllung, Apfelrotkohl, Kartoffelklößen und kräftiger Bratensoße.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Außen goldbraun und knusprig, innen zart und saftig: Die Gans wird mit Äpfeln, Zwiebeln und Majoran gefüllt und im Ofen gebraten. Apfelrotkohl, selbst geformte Kartoffelklöße und eine aus dem Bratensatz gekochte Soße machen das Gericht komplett.
Die Haut wird knusprig und goldbraun, während das Fleisch zart bleibt. Äpfel bringen fruchtige Frische in die würzige Füllung; der Rotkohl ist süß-säuerlich, die Klöße weich und die Soße kräftig.
Schritt für Schritt
Rotkohl putzen, vierteln, den Strunk entfernen und den Kohl in feine Streifen schneiden. Zwiebel schälen und würfeln, den Apfel entkernen und grob raspeln. Gänseschmalz oder neutrales Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Rotkohl und Apfel dazugeben, Apfelsaft, Gemüsebrühe und Apfelessig angießen. Nelken, Lorbeerblatt und Zucker zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt bei kleiner Hitze schmoren und gelegentlich umrühren. Den Rotkohl während der Garzeit der Gans zubereiten; vor dem Servieren die Gewürze entfernen und abschmecken.
Daran erkennst du es: Der Rotkohl ist weich und geschmort.
Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Gans innen und außen trocken tupfen, sichtbare Federkiele entfernen und überschüssiges Fett abschneiden. Die Haut an besonders fetten Stellen vorsichtig einstechen, ohne ins Fleisch zu schneiden. Äpfel und Zwiebeln für die Füllung grob würfeln, mit Majoran und etwas Salz mischen und locker in die Gans geben. Die Öffnung mit Holzspießen verschließen und die Keulen bei Bedarf mit Küchengarn zusammenbinden.
Möhren und Sellerie grob würfeln und mit dem Lorbeerblatt in die Fettpfanne geben. Geflügelfond und Rotwein oder zusätzlichen Fond angießen. Die Gans mit der Brustseite nach oben auf den Rost über der Fettpfanne setzen und etwa 3½–4 Stunden braten. Den Bratensatz im Blick behalten und bei Bedarf etwas Wasser angießen. Während des Garens gelegentlich mit Bratensaft übergießen.
Daran erkennst du es: An der dicksten Stelle der Keule mindestens 75 °C Kerntemperatur erreichen.
Wichtig: Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle der Keule prüfen.
Für eine knusprige Haut die Backofentemperatur zum Schluss auf 220 °C erhöhen und die Gans weitere 10–15 Minuten bräunen. Dabei gut beobachten, damit die Haut nicht zu dunkel wird.
Daran erkennst du es: Die Haut ist knusprig und goldbraun.
Während die Gans brät, Kartoffeln schälen und in Salzwasser etwa 20 Minuten weich kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken. Die Kartoffelmasse abkühlen lassen. Mit Eiern, Kartoffelstärke, Salz und Muskat zu einem formbaren Teig vermengen. Weißbrot würfeln und in Butter goldbraun rösten.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind weich und lassen sich leicht durch die Presse drücken.
Aus dem Teig 8 Klöße formen. Jeweils einige geröstete Brotwürfel in die Mitte geben und den Teig gut verschließen. Die Klöße in einem großen Topf mit siedendem Salzwasser gar ziehen lassen; das Wasser soll nicht sprudelnd kochen. Je nach Größe etwa 15–20 Minuten garen. Sobald die Klöße an die Oberfläche steigen, mit einer Schaumkelle herausheben.
Daran erkennst du es: Die Klöße steigen an die Oberfläche.
Die Gans aus dem Ofen nehmen und vor dem Tranchieren etwa 15 Minuten ruhen lassen.
Die Füllung vor dem Tranchieren aus der Gans nehmen. Bratensatz und Gemüse aus der Fettpfanne in einen Topf gießen und das Fett abschöpfen. Die Flüssigkeit durch ein Sieb streichen und einige Minuten einkochen lassen. Für eine sämigere Soße Speisestärke mit kaltem Wasser glattrühren, nach und nach einrühren und kurz aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gans mit Apfelrotkohl, Klößen und Soße servieren.
Daran erkennst du es: Die Soße ist nach Wunsch eingekocht und sämig.
Gut zu wissen
Die Soße wird weniger weinbetont.
Den Rotwein in gleicher Menge durch zusätzlichen Geflügelfond ersetzen.
Der Rotkohl erhält kein zusätzliches Gänseschmalzaroma.
Das Gänseschmalz zum Anschwitzen der Zwiebel durch neutrales Öl ersetzen.
Die Haut nur an besonders fetten Stellen vorsichtig einstechen und nicht ins Fleisch schneiden.
Die Klöße in siedendem, nicht sprudelnd kochendem Wasser gar ziehen lassen.
Die Gans bei 220 °C gut beobachten und herausnehmen, sobald die Haut knusprig und goldbraun ist.
Häufig gefragt
Die Gans brät bei 160 °C etwa 3½–4 Stunden. Die Garzeit hängt von ihrer Größe und vom Ofen ab; zum Schluss wird die Haut bei 220 °C weitere 10–15 Minuten gebräunt.
Sie ist gar, wenn an der dicksten Stelle der Keule mindestens 75 °C erreicht sind.
Zu diesem Rezept gehören Apfelrotkohl, Kartoffelklöße und eine Soße aus dem Bratensatz.
Die geformten Klöße in siedendem Salzwasser etwa 15–20 Minuten gar ziehen lassen. Das Wasser soll nicht sprudelnd kochen.
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