Die Krume wirkt beim Anschneiden feucht oder klebrig.
Den Laib vor dem Anschneiden vollständig auf dem Gitter auskühlen lassen.
Die bereits angeschnittenen Scheiben können getoastet werden.
Dinkel-Roggen-Mischbrot aus der Pfalz
Ein kräftiges Mischbrot aus Dinkel- und Roggenmehl, mit Hefe gelockert und im vorgeheizten Gusseisentopf gebacken. Ergibt einen Laib mit knuspriger Kruste und saftiger Krume.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dinkelmehl bringt eine milde, nussige Note mit, Roggenmehl einen kräftigeren Geschmack. Der Teig geht zweimal, bevor der Laib im heißen Gusseisentopf gebacken wird. Eine alltagstaugliche Pfälzer Backidee – ohne Anspruch, eine historische Spezialität zu sein.
Kräftig gebräunte, knusprige Kruste und eine saftige, aromatische Krume mit mild-nussiger Dinkel- und herzhafter Roggennote.
Schritt für Schritt
Die Hefe und den Honig im lauwarmen Wasser auflösen. Dinkelmehl, Roggenmehl und Salz in der großen Schüssel vermischen. Hefewasser und Olivenöl dazugeben und alles etwa 6 Minuten zu einem weichen Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich und gleichmäßig vermischt.
Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen. Nach 30 Minuten den Teig einmal von außen zur Mitte falten und wieder abdecken.
Daran erkennst du es: Der Teig hatte Zeit zum Aufgehen; die angegebene Gehzeit dient als Richtwert.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche rund formen und mit dem Schluss nach oben in das bemehlte Gärkörbchen legen. Abdecken und weitere 30 bis 40 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen samt geschlossenem Gusseisentopf auf 240 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Daran erkennst du es: Der Teigling ist nach der zweiten Gehzeit bereit zum Backen.
Wichtig: Den heißen Topf später nur mit trockenen Ofenhandschuhen anfassen.
Den Teigling vorsichtig auf das Backpapier stürzen und einschneiden. Mit dem Papier in den vorgeheizten Topf setzen und den Deckel schließen. 20 Minuten backen.
Daran erkennst du es: Die erste Backphase von 20 Minuten ist abgeschlossen.
Wichtig: Vorsicht: Topf, Deckel und Dampf sind sehr heiß. Mit trockenen Ofenhandschuhen arbeiten.
Den Deckel abnehmen, die Ofentemperatur auf 210 °C senken und das Brot weitere 25 bis 30 Minuten backen, bis die Kruste kräftig gebräunt ist.
Daran erkennst du es: Die Kruste ist kräftig gebräunt.
Wichtig: Den heißen Deckel sicher ablegen und den Topf vorsichtig aus dem Ofen nehmen.
Das Brot aus dem Topf nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen, bevor du es anschneidest.
Daran erkennst du es: Das Brot ist vollständig ausgekühlt.
Gut zu wissen
Den Laib vor dem Anschneiden vollständig auf dem Gitter auskühlen lassen.
Die bereits angeschnittenen Scheiben können getoastet werden.
Die zweite Backphase fortsetzen, bis die Kruste kräftig gebräunt ist.
Das Brot im heißen Ofen ohne Deckel weiterbacken und die Bräunung regelmäßig prüfen.
Das Brot vor dem Verstauen vollständig auskühlen lassen und bei Raumtemperatur im Brotkasten oder in einer Papiertüte aufbewahren.
Den vollständig ausgekühlten Laib ganz oder in Scheiben portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Bei Raumtemperatur auftauen lassen. Scheiben können direkt getoastet werden.
Nach dem Auftauen ist die Kruste meist weniger knusprig als frisch gebacken.
Häufig gefragt
Warte, bis der Laib vollständig ausgekühlt ist. So lässt sich die Krume besser schneiden und wirkt weniger feucht oder klebrig.
Das Rezept verwendet ein bemehltes Gärkörbchen. Für eine alternative Form ist hier keine eigene Anleitung angegeben.
Nach 30 Minuten wird der Teig einmal von außen zur Mitte gefaltet; anschließend geht er abgedeckt weiter.
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